Veröffentlicht in 3-Sterne

Munich Brew Mafia Golden Jail Ale

Im folgenden Biertest möchte ich euch ein Bier von einem noch relativ jungen Bierprojekt vorstellen. Es handelt sich um die sogenannte Munich Brew Mafia. Die Munich Brew Mafia, dass sind zwei junge Brauer, die bereits seit ca. 5 Jahren gemeinsam in ihrer Küche Bier brauen. Seit 2016 ist ihr Bier nun auch im etwas größeren Stil einem breiterem Publikum zugänglich, und ist in Flaschen und Fässern erhältlich. Gebraut wird noch als Gypsybrauer bei Camba in Gundelfingen, jedoch soll irgendwann auch eine eigene Brauerei entstehen. Auf die Idee Craft Beer zu brauen sind die beiden nicht zuletzt aufgrund ihres Studentenjobs im Munich Tap House gekommen. Verkostet wird nun das Golden Jail Ale, ein klassisches amerikanisches Pale Ale mit 5,5% Alkohol. An Hopfensorten wurden Amarillo, Chinook und Cascade verwendet, wobei die Jungs laut ihrer Website die Hopfen- und Hefezusammensetzung des Bieres bei jeder Charge ein klein wenig verändern wollen.

Zur Optik: Das Bier hat einen sehr orangenen Farbton wobei, ein leichter Stich ins rötliche auffällt. Der Schaum ist sehr üppig und konstant. Die Trübung ist durchgängig und sehr intensiv.

Zum Geruch: Man hat in der Nase wirklich einen Strauß floral-fruchtiger Noten. Zuerst eher blumige leicht harzige Noten, danach aber sehr fruchtige Noten. Hervorstechend bei den Früchten, sind Orange und Pfirsich, aber auch Mango und Litschi lassen sich herrausriechen. Zu guter Letzt hat man noch Noten von Papaya und Apfelsine.

Zum Geschmack: Zunächst überwiegt einmal die sehr bitter und ölige Note, die aber schon einen erkennbare Zitruston im Abgang hat. Hier wirkt es auch leicht trocken sodass man schnell Lust auf den nächsten Schluck hat. Ab dem dritten, vierten Schluck wirkt der Antrunk nicht mehr so prickelnd Bitter und es machen sich fruchtige Noten breit. Wobei sich so eine richtige Fruchtigkeit, wie in der Nase leider nicht einstellen möchte. Man hat ganz klar Aromen von Orangen und Ananas am Gaumen, diese sind jedoch noch ein wenig verhalten. Zusätzlich hat  man im weiteren Trinkverlauf, dann noch Noten von Litschi und Mango, die immer wieder leicht schaumend am Gaumendach moussieren.

Zum Fazit: Ein wirklich grundsolides Bier, was auch recht süffig Schmeckt, mir ist das allerdings im Verglich zu ähnlichen Bieren ein bisschen zu wenig Fruchtigkeit. Auch die Bittere hält sich ein wenig zu sehr zurück. Alles in allem, aber ein angenehmes und gut trinkbares Bier, das nicht zu extrem und penetrant Bitter ist. Ich vergebe hierfür gute 3 Sterne mit Tendenz nach oben, und bin gespannt was es in Zukunft noch für neue Kreationen gibt.

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