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Lemke Spreecoast

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier einer Berliner Brauerei, die für Craftbeerverhältnisse schon länger am Markt ist. Es handelt sich hierbei um die Brauerei Lemke die schon 1998 mit dem brauen begann. Lemke, das ist in erster Linie Oliver Lemke, der Gründer und Inhaber des Ganzen ist. Lange Jahre nur als Fassbier in den eigenen Lokalitäten in Berlin erhältlich, gibt es Lemke seit 2015 auch als Flaschenbier. Verkosten möchte ich mit dem Spreecoast heute ein West Coast-IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Bier mit einer gewissen harzigen Note. Es hat aber auch gewisse fruchtige Aromen, die im Bereich Orange, Mandarine liegen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es harzig fruchtig, im Abgang aber auch ein wenig bitter. Es ist auf der eine Seite sehr erfrischend, aber hat einfach auch diese gewissen harzigen Noten. Im weiteren Trinkverlauf wirkt es sogar etwas saftig im Mundgefühl. Es bleibt jedoch auch im weitern Trinkverlauf nicht wirklich intensiv, sondern hält sich eher defensiv. Gegen Ende wird es zwar auch noch einmal fruchtig, aber das Gesamtkonzept ist mir zu zurückhaltend.

Zum Fazit: Ein Bier, das nicht so recht aus der Reserve kommen möchte. Es sind sehr gute Ansätze da, jedoch kommen diese wie ich finde nicht immer gut durch. Es könnte mehr, wenn vor allem die Fruchtnoten noch etwas mehr durchkommen und die harzigen Noten ergänzen würden. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Ratsherrn Coast Guard

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier aus der Hansestadt Hamburg. Dabei werde ich dieses mal den Coast Guard der Ratsherrn Brauerei verkosten, die direkt im Schanzenviertel liegt. Der Coast Guard ist seines Zeichens ein West Coast IPA, sprich hier liegt der Fokus besonders auf dem Hopfen speziell der Hopfenbittere. Die Geschichte der Brauerei zu diesem Bier ist, dass es von den Schifferbieren aus dem 15. Jahrhundert stammen soll, die sich aufmachten die Welt zu erkunden und Handel zu betreiben. Der Alkoholgehalt beträgt 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein auf der einen Seite sehr fruchtiges Bier, dass aber auch brotige Nuancen mit sich bringt. Es hat etwas von Kiwi und Melone aber auch Maracuja

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zunächst fruchtig mit einer tropischen Note, die an Kiwi und vor allem aber auch an Maracuja und Litschi erinnert. Es ist sehr tropisch, auf der anderen Seite kommt aber auch ganz langsam eine bitter hopfige Note durch, die im Abgang recht trocken wirkt. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Eindruck, auch wenn es im Antrunk an der Fruchtigkeit abnimmt und die Bittere immer mehr den Geschmack übernimmt..Zu Schluss hat man dann fast nur noch bitterhopfige Noten die einem wie eine steife Briese ins Gesicht schlagen.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches IPA, das mir aber doch zu sehr Bitter ist und auch de Malzkörper könnte noch leicht durchkommen. Für ein West Coast IPA sicher nicht schlecht aber da geht noch mehr. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Braukollektiv Laird

Nachdem ich gestern ein Bier aus Hamburg hatte geht es im heutigen Biertest ans ganz andere Ende von Deutschland. Es geht nach Freiburg, von wo ich nach längerer Zeit mal wieder ein Bier von den Jungs von Braukollektiv verkosten werde. Verkosten werde ich das Laird, ein West Coast IPA mit 6,5% Alkohol.

Zur Optik: Ein helloranges, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr fruchtig geht es in die Richtiung Maracuja und andere tropischer Früchte. Dazu kommt etwas Melone, eventuell noch Kiwi. Aber auch Zitrusfrüchte habe ich in der Nase

Zum Gescmack: Man schmeckt wie ich finde hier deutlich Noten von Kiwi heraus und auch die Maracuja hinterlässt hier einen ordentlichen ersten Eindruck. Insgesamt ist dieser für ein West Coast IPA überraschen fruchtig. Im weiteren Trinkverlauf wendet sich aber dann das Blatt. Hier trintt die Fruchtigkleit dann ein wenig in den Hintergrund, verschwindet jedoch mit nichten vollständig. Der trockene Hopfenton nimmt aber imemr mher zu. Die Fruchtigkeit bleibt im Hintergrund und leifert eine gute Basis. Vor allem der Ab und Nachgang wird jetzt immer trockener und macht so Lust auf den nächsten und übernächsten Schluck. Die Kohlensäure ist sehr gut ausbalanciert und harmonier sehr gut mit den trockenen und bitteren Hopfennoten.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bier, dass nach einem überraschend fruchtigen Einstieg so richtig Fahrt aufnimmt und ein schön trocken-fruchtiges Mundgefühl hinterlässt. Es ist nicht zu bitter und so wirken beide Komponeneten sehr harmonisch miteinander. Ein gutes, aber noch nicht ganz außergewöhnliches IPA. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Hopfenstopfer It’s doomsday

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus der Hopfenstopferreihe , welche von Thomas Wachno bei der Häffner Bräu in Bad Rappenau gebraut werden. Bei Bier Handelt es sich um einen Gemeinschaftssud mit Tom Majorosi von der Mannheimer Brauerei Eichbaum und Lutz Wirsching von der Heidelberger Privatbrauerei. Vom Bierstil ist es ein West Coast IPA welche vor allem durch ihre trockene Hopfenbittere auffallen. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 6,8%.

Zur Optik: Oranges, trübes Bier. Der Schaum ist sehr flüchtig. Es hat einen weiß umrandete Schaumkrone.

Zum Geruch: Fruchtigkeit mit Noten nach Orange. Leicht trockene, gasige Zitrusnoten. Dazu noch leicht Melone in der Nase. Insgesamt ein sehr trockenes bitteres Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Die fruchtigen Eindrücke bestätigen sich zunächst und ziehen sich vom Antrunk bis zum Abgang durch das Bier. Im hinteren Teil der Mundhöhle setzt dann der Hopfen mit einer erfrischenden Bittere ein. Das Bier verursacht zwar im Nachgang ein recht trockenes Mundgefühl was aber auf den Bierstil umgemünzt recht passend wirkt. Man schmeckt durch die trockenen Hopfennoten quasi die trockene Luft Westcoast. Durch dieses so eher trockene Mundgefühl ensteht der Durst auf den nächsten schluck um diese Trockene zu stillen. Das ist natürlich ein Pluspunkt für ein Getränk. Auf der anderen Seite ist es so recht schnell leer. Die Fruchtfestigkeit basiert auch hier eher auf Orange, Ananas und Melone.

Zum Fazit: Ein recht solides Bier, das sich wirklich durch eine sehr dezente trockene und zugleich bittere Hopfengabe auszeichnet. Dennoch kommen auch die fruchtigen Noten nicht zu kurz. Alles in allem ein gelungenes Bier, welches mir 4 Sterne wert ist.