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Ketterer 1888 Naturtrüb

Erstmals zum 125 Firmenjubiläum gebraut rundet das 1888 naturtrüb das Sortiment der Pforzheimer Brauerei Ketterer um ein ungefiltertes Lagerbier ab. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht süßlicher  Geruch. Es riecht leicht karamellig. Dazu riecht man etwas beeriges.

Zum Geschmack: Ein leicht herber erster Eindruck, aber man hat auch ein wenig leicht karamellige Noten im Bier. Umrahmt wird alles von einem malzigen Grundgerüst auf dem diese Noten aufgebaut sind. Die Hopfennoten haben einen sehr floralen Charakter und sind durchaus stärker präsent. Die Kohlensäure prickelt am Anfang im Antrunk ganz gut, im Abgang ist sie aber eher etwas nachlässig. Irgendwie schmeckt es auch ein wenig leicht ölig.

Zum Fazit: Ein doch überraschend hopfiges Kellerbier. Mir gefällt das. Allerding könnte es noch etwas süffiger sein. Außerdem stört das etwas ölig wirkende Mundgefühl. Ich gebe 3 Sterne.

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Engelbräu Kellerbier

Ein noch relativ neues Bier ist das Kellerbier von Engelbräu aus Rettenberg im Allgäu. Dieses wird nun als nächstes von mir im Blog vorgestellt werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig karamelliges Aroma habe ich in der Nase. Die leicht süßlich karamelligen Noten wissen durchaus zu überzeugen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem karamellig hefigen Aroma. Es ist karamelig auch im Abgang und hat so ein hefig süßliches Aroma. Es hat einen leichte Hopfennote am Gaumen. Im Grunde genommen ist diese aber nur marginal vorhanden. Der Malzkörper wirkt auch eher kräftiger. Es hat insgesamt ein angenehmes Mudngefühl. Mir fehlt hier jedoch teilweise die Kohlensäure.

Zum Fazit: Ein doch insgesamt sehr solides und durchaus süffiges Kellerbier. Mir geht hier aber etwas die Kohlensäure ab und es dürfte durchaus auch noch etwas süffiger sein. So ist es mir einen Ticken zu heifg und teigig. Ich vergebe dafür 3 Sterne.

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Stuttgarter Hofbräu Malteser Weizen Hefe hell

Im nächsten Biertest verkoste ich das Malteser Weizenbier von Stuttgarter Hofbräu, die das Rezept, wie bereits erwähnt von der Malteserbrauerei aus dem oberpfälzischen Amberg übernommen hat. Der Alkoholgehalt des hellen Hefes liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgolenes, naturtrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr hefiges und banaiges Aroma das man in der Nase hat. Man hat zudem ein wenig Vanille in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein getreidiges, recht banaiges weizenbier. Flankiert wird es von einer leicht prickelnden Kohlensäure. So lässt sie das Bier am Anfang durchaus erfrischend und frisch wirken. Am Anfang hat man aber schon sehr dominante hefige Noten. Gegen Ende werden diese immer mehr und lassen das Bier dann schlammig wirken. So geht leider auch die Süffigkeit dahein. Die Banane ist zwar imme rnoch da, aber es fehlt dem Bier an Würze.

Zum Fazit: Naja es hat ganz gut angefangen, aber insgesamt ist mir das Bier einfach viel zu hefig. Das geht besser. Ich gebe ihm gerade noch so 3 Sterne.

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Leikeim Steinbier

Im nächsten Biertest habe ich wieder eine besondere Spezialität aus Franken. Gebraut nach einem einzigartigen Brauverfahren, das eines der ältesten der Welt sein soll verkoste ich heute das Steinbier der Brauerei Leikeim. Das Bier wird hier nicht nur über Holzfeuer gebraut, während des Brauverfahrens werden auch heiße Steine in den Sudkessel gegeben, die dann das Malz karamellisieren lassen, ähnlich dem sogenannten Bierstacheln. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinernes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, karamelliges Aroma, bei dem aber etwas brotigere Noten in der Nase dominant sind.

Zum Geschmack: Ein sehr brotiges Geschmacksaroma mit einer leicht karamelligen Note. Im Abgang ist es sogar ein wenig zartbitter. Es schmeckt sehr urig mit den brotigen und kramaellig angehauchten Tönen. Auch im weiteren Trinkverlauf tritt vor allem diese karamelilige Note in den Vordergrund. Der Körper ist dazu sehr kräftig, hält sich aber zugunsten der Karamellaromatik im Hintergrund.

Zum Fazit: Ich war bisher nicht so sonderlich begeistert von den Biere von Leikeim. Hier muss ich aber auch sagen, dass dieses Bier ganz gut trinkbar ist. Es ist etwas anderes, da es wirklich schöne Karamellaromen hat. Aber etwas wirklich besonderes sehe ich hier nicht. Dennoch gebe ich dem Bier 4 Sterne.

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Pfungstädter Weizen Hefe Hell

Mein nächster Biertest führt mich nach Hessen, oder eigentlich doch wieder nach Franken, denn dort werden inzwischen die Biere der Pfungstädter Brauerei gebraut, nachdem diese ihr Brauereigelände aufgrund finanzieller Engpässe verkaufen musste. Der Alkoholgehalt des Weizenbiers liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht fruchtige Bananenote hat man im Bier. Dazu kommt etwas Vanille.

Zum Geschmack: Hier hat man auch ein leicht fruchtiges Aroma, welches sich vor allem im Antrunk im Mundraum breit macht, Aber auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses im Mundgefühl erhalten undzieht sich bis zum Schluss durch. Es ist insgesamt ein sehr frisches und im Körper eher leichtes und gut trinkbares Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Weizenbier, welches gut trinkbar ist und durchaus erfrischend.

Zum Fazit: Das Bier ist jetzt sicherlich kein Highlight. Aber absolut solide und gut trinkbar. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Prechtel Schnapperla

Auch wenn in den letzten Jahren die ein oder andere Brauerei leider schließen musste, so entdeckt man speziell in Franken doch immer wieder noch neue Brauereien. So auch im Fall meines heutiges Testbieres, dem Schnapperla der Brauerei Prechtel aus Uehlfeld. In Uehlfeld gibt es mit der Brauerei Zwanzger sogar noch eine zweite Brauerei, aber das ist dann ein Thema für einen anderen Beitrag. Zurück zur Brauerei Prechtel, welche schon seit über 100 Jahren von der gleichnamigen Familie in inzwischen 5. ter Generation geführt wird. Das Schnapperla ist das Hausbier der Brauerei, deren Biere nicht so leicht zu bekommen sind. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein trübes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig hefiges Aroma mit einer ganz leichten Vanillenote habe ich hier.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr würziges Bier mit herb hefiger Note im Abgang und auch ein wenig etwas angerauchtes vermag ich zu schmecken. Ich habe ein Bier, das durchaus würzig und hefig ist. Ich habe ein Bier, das auch im Abgang würzig ist und dennoch auch etwas vom hefig malzigen durchkommt. Der Hopfen verleiht dem ganzen am Gaumen, aber dann einen runden Abgang und sorgt so für einen stimmig frisches Gesamteindruck. Der Körper ist zudem relativ schlank und hält sich im Hintergrund.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier 4 Sterne. Es ist nichts wirklich spektakuläres, aber ein super süffiges, würzig-hefiges Kellerbier. Im Körper ein wenig schlank, aber das Bier will auch so sein.

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Pflug Hörvelsingen Kellerpils

Die Pflugbrauerei Hörvelsingen von der Ostalb ist der Produzent meines nächsten Testbieres. Da die kleine Landbrauerei sämtliche Biere unfiltriert in Flaschen abfüllt, ist auch deren Pils ein Kellerpils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein blumig fruchtiges Aroma. ich habe florale Noten, aber auch einen leichten Apfel nehme ich im Geruch wahr.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein dezent hefiges, aber sehr frisches Pils, das eine ganz leichte florale Note am Gaumen hat. Es ist am Gaumen zudem in einem Wechselspiel mit leichter Herbe. Ich habe aber insgesamt den Eindruck, dass es ein frisches und im Malzkörper schlankes Bier ist, das jedoch geschmacklich auch recht zurückhaltend ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das leicht und erfrischend ist.

Zum Fazit: Das Bier ist ganz in Ordnung. Es ist leicht und erfrischend, aber auch für ein Pils etwas sehr mild im Geschmack. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die hefigen Noten noch etwas mehr durchkommen. Auch der Hopfen ist eher feinmild, aber durchaus auch leicht floral und etwas zitronig. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Gösser Stiftszwickl Hell

Gösser, eine der bekanntesten Biermarken Österreichs, hat seine Wurzeln im Stiftskloster Göss. Nachdem sich im Stift Phasen des Bierbraunes mit Phasen der Stillegung abwechselten, legt schließlich Max Kober 1860 den Grundstein für die heutige Gösser Brauerei. Er erwirbt die stillgelegte Klosterbrauerei und haucht ihr neues Leben ein. In den folgenden Jahren expandierte die Brauerei stark und kaufte zahlreiche Braubetriebe auf. Im Jahre 1977 trat die Gösserbräu in die Steirerbräu ein, einem Zusammenchluss der drei größten Steirischen Braustätten. Diese wiederum wurde 1922 von der Brau Beteiligungs AG aufgekauft. Diese AG firmiert heute unter dem Namen BrauUnion und ist der größte Braukonzern in der Alpenrepublik. An die Wurzeln als Stiftsbrauerei erinnert hingegen mein heutiges Testbier, das Stiftszwickl Hell. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht an orange oder zitrus erinnerndes Aroma. Dazu kommt etwas das an Gewürze erinnert und getreidge Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein frisches, getreidiges Aroma mit leichter Orangen und Mandrinennote im Mittelteil und auch Abgang. Im weiteren Trinkverlauf prickelt es schön am Gaumen und ist ein wenig säuerlich. Auch gegen Ende bleibt es ein eher rustikales Bier mit einer leicht säuerlichen Note.

Zum Fazit: Ein rustikales Bier. Eine leicht säuerliche Note und etwas, das an Zitrus erinnert. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 4 Sternen. Sehr süffig.

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Glaabsbräu 1744

Während seiner Hessentour anlässlich des Bundestagswahlkampfs war Kanzler Olaf Scholz vor kurzem bei der Glaabsbräu im südhessischen Seligenstadt zu Besuch. Scholz, der in der Vergangenheit schon öfters Brauereien besucht hatte und durchaus als Bierliebhaber gilt, ließ es sich auch nicht nehmen, ein frisch gezwickeltes Bier aus dem Lagertank zu verkosten. Ob er dabei wohl mein heutiges Testbier verkostet hat? Möglich wäre es, denn das 1744 ist ein Kellerbier, welches ebenso unfiltriert aus dem Lagertank in die Flasche kommt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges und karamelliges Aroma hat man hier in der Nase. Es hat aber auch etwas ganz leicht süßliches.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier schön karamellig, mit einer dazu passendes süßen Malznote. Am Gaumen kommt ab und an etwas bitter der Hopfen dazu, der dem ganzen einen bitteren Brotkrustengeschmack verleiht. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, welches in die karamellige Richtung geht. Es hat aber auch eine gute Portion Hopfen mit dabei, die gegen Ende immer mehr zum tragen kommt. Ich finde es dann fast ein wenig unausgewogen bitter, wobei das Bier auf der anderen Seite durchaus Charakter zeigt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, denn dieses Bier lässt sich durchaus trinken. Ob es auch dem Bundeskanzler geschmeckt hat, ließ sich leider nicht herausfinden, aber das ist auch nicht wichtig. Mir hat es jedenfalls geschmeckt.

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Franz Fränzle hell

In meinem nächsten Biertest gibt es ein Bier der Brauerei Franz aus Rastatt. Das Fränzle Bier gibt es in zwei Versionen, einer hellen und einer dunklen. Mein nächster Biertest behandelt hier die helle Version. Das Kellerpils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein orange-goldenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht hefig und getreidig, aber auch eine gewisse Fruchtigkeit kann ich ausmachen. Dazu hat es leichte Noten von grünem Apfel.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier getreidig fruchtig. Man schmeckt schön diese leicht süßlichen Noten, die an grünen Apfel erinnern und eine ganz leichte Honigsüße aufweisen. Es ist leicht herb im Abgang und man hat schöne hefige Noten. Es schmeckt insgesamt sehr frisch und hat eine relativ vollmundigen Körper.

Zum Fazit: Ich habe ein süffiges, wie ich finde aber auch nicht besonders auffälliges Bier. Es ist durchaus süffig und man kann es definitiv gut trinken, ich finde aber auch das es nicht besonders in Erinnerung bleibt. Das gibt solide 3 Sterne.