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Kehrwieder El Duderino

Zum Restart der Bundesliga ist ein Bier natürlich Pflicht. Verkosten möchte ich dabei ein Bier aus Hamburg, von wo so viele Craftbiere stammen. Dieses Mal stammt es dabei wieder von den Brauern der Kehrwieder Kreativbrauerei. Verkostet wird der El Duderino, ein imperial Coffee-Milk Stout. Es sind also auch Laktose und Kaffeebohnen zum brauen verwendet worden. Der Alkoholgehalt liegt auch bei stolzen 10%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes  Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives röstiges Aroma, aber ansonsten nicht viel.

Zum Geschmack: Im erste Eindruck hat man natürlich herb röstige Kaffeenoten, wobei es hier schon in die Kakaonoten geht. Es ist aber noch nicht besonders intensiv. Auch im weitern Trinkverlauf hält sich ein sehr intensives Röstaroma mit einem gewissen Lakritzpotential. Auch die Kaffeearomen bleiben erhalten. Auch leichte beerige noten mache ich aus. Es wirkt insgesamt aber auch schwer und etwas zäh.

Zum Fazit: Ich bin nicht so ganz überzeugt. Mir ist das Bier insgesamt zu schwer und auch zu sehr auf das röstige und schokoladige reduziert. Ich hatte es mir etwas komplexer vorgestellt. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Two Roads Espressway

Im heutigen Biertest wage ich dieses mal den Sprung über den großen Teich und verkosten ein Bier aus den USA. Es geht an die Ostküste in den Norden noch Connecticut. Im Städtchen Stratford befindet sich die Brauerei die mein heutiges Bier herstellt die Two Roads Brewery. Sie wurde erst 2012 gegründet und ist für US Craftbeerverhältnisse damit noch relativ jung. Mit dem Espressway verkoste ich heute ein Cofeestout sprich bei der Produktion wurde auch Kaffee verwendet. Dazu wurde auch noch Laktose im Brauprozess eingesetzt. Der Alkoholgehalt beträgt stolze 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr Kaffeebezogener Geruch mit leichten Schokoladennoten. Es riecht zusätzlich leicht röstig.

Zum Geschmack: Ein röstiges Aroma. Man hat dieses gewisse Etwas und im Abgang ist es etwas bitter. Auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit röstigen Aromen, die eine gewisse Bitterkeit heraufbeschwören. Jedoch ist mir dieses Bier insgesamt für einen Stout sehr Bitter. es ist nicht so milchig wie ich gedacht habe und diese Note hätte besser rauskommen können. Für allem im Abgang hält sich die Bittere hartnäckig am Gaumen. Hier und da ist es aber auch einmal cremig.

Zum Fazit: Wer röstig-bittere Biere mag der ist hier richtig. Ich finde es könnte einfach cremiger sein. Aber dennoch ist es ein Stout das Kante zeigt und viel Geschmack mitbringt. ich gebe hierfür 4 Sterne.