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Puntigamer Panther

Puntigamer ist das Bier der Steiermark. Seine besondere Verbindung zum Bundesland findet besonders in meinem heutigen Testbier Ausdruck. Auf dem Etikett des Bieres zeigt sich ein goldener Panther und auch seinen Namen hat es dem Wappentier der Steiermark zu verdanken. Stilistisch ist der Panther ein klassisches Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht eher fast etwas gerchsneutral und unspektakulär.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer schön getreidigen Note die aber etwas zurückhaltend ist. Es hat einen ordentlichen leicht keksigen Malzgeschmack. Der Körper des Bieres ist durchaus präsent und auch die Kohlensäure prickelt ganz gut und auch der Körper sorgt dafür das es nicht zu wässrig wird. Dennoch ist das Bier wenn man ehrlich ist nur leicht malzsüßlich und insgesamt schon sehr langweilig und nichtssagend. Im Abgang zeigt sich etwas hopfenwürze bzw. Bittere das war es dann aber.

Zum Fazit. Ein leicht würziges Bier mit einer feinen Malzsüße. Ansonsten ist das Bier aber eher langweilig und nichtssagend. Hier gibt es durchaus spannendere Lagerbiere aus Österreich. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Schwanen Hubertus

Die Schwanenbräu aus Burgebrach ist eine der ältesten Braustätten im Landkreis Bamberg. Bereits 1394 wird sie das erste mal erwähnt. Heute ist Brauerei und Gasthaus in Besitz der Familie Lechner. Verkosten werde ich aus dem Sortiment der Schwanenbräu den Hubertus. Der Hubertus ist stilistisch ein dunkles Märzenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtrierets Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht nussig getreidig in der Nase mit gewissen kramelligen Noten. Etwas herbbrotig und mit Karamellnote versehen ist das Bier sehr vielschichtig im Geruch.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack ein ordentlich nussiges Bier mit einem schönen Abgang der leicht röstig und leicht süßlich ist. Es schmeckt fast schon ein wenig nach holzig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses nussige Aroma dominierend, welches schon fast karamelig wird. Der Abgang ist herbaromatisch brotig und erinnert an kroß gebackenes Landbrot.

Zum Fazit: Ein süffiges, vorzügliches Bier mit schöner Röstaromatik und einem nussige karamelligen Malzaroma. Die Würzigkeit und das schöne Zusammenspiel von Hopfen und Röstaromatik sorgt für einen sehr urigen würzigen Abgang und macht Lust auf den nächsten Schluck. Ich gebe dem Bier die Höchstnote von 5 Sternen.

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Gerstenfux Bergmotte

Vom Bierwerk Gerstenfux aus Nürtingen habe ich in meinem nächsten Biertest die Bergmotte. Bei diesem Bier handelt es sich um ein Helles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein orange bis bernsteinfarbenes Bier, welches trüb ist und über einen ordentlichen weißen Schaum verfügt.

Zum Geruch: Der Bier riecht tropisch exotisch und erinnert ein wenig an Trauben. Es reicht sehr stark nach Litschi und Maracuja, eventuell rieche ich noch grüner Apfel.

Zum Geschmack: Es schemckt leicht herb, aber vor allem fruchtig. Dies bestimmt im großen und ganzen auch das Mundaroma. Man hat zusätzlich am Gaumen noch ein wenig Geschmack des Malzes vorhanden und so wird die Fruchtigeit von ein klein wenig Malzsüße umgarnt. Im weiteren Trinkverlauf lässt die Fruchtigkeit noch ein wenig nach. Dafür setzt eine gewisse Bittere ein, die ein wenig am Gaumen auftritt. Vor allem bis zum Gaumen prickelt dieses Bier sehr schön.

Zum Fazit: von mir bekommt das eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein süffiges Zusammenspiel von fruchtigen und malzigen Aromen, das insgesamt für ein haromisches, fruchtig-bitteres Mundgefühl sorgt und viel Geschmack bietet.

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Zeltner Vollbier hell

Die Brauerei Zeltner war bis 1943 aktive Brauerei in Nürnberg. 1836 kaufte Johann Georg Zeltner zusammen mit seinem Bruder Joahannes ein ehemaliges Brauhaus in der Nürnberger Innenstadt und gründete schießlich seine eigene Brauerei. Nach 1943 die Brauerei durch brittische Bombentreffer Komplett zerstört worden waren und auch die Eigentümer den Krieg nicht überlebten wurde sie nach dem 2. Wetlkrieg nicht mehr wieder aufgebaut. Es gibt abe rheute noch immer ein von der Brauere Tucher gebrautes Zeltner Vollbier Hell zu kaufen, welches in diesem Beitrag nun vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier verfügt über ein getreidig frisches Aroma mit einem gewissem fruchtigen Touch.

Zum Geschmack: Ein getreidig süßlicher erster Eindruck. Das Bier wirkt sehr frisch und ganz gut ausbalanciert. Geschmacklich ist das Bier überwiegend im süßlichen Bereich unterwegs und dieses Aroma breitet sich auch im Nachgang im Mundraum aus. Für mich stellt sich hier fast schon die Frage, ob es eventuel nichtl ein wenig zu süß ist. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Mix, von immer wieder aufkommenden zu süßlichen Noten, welche sich abwechseln mit spritzig sprudeligen Noten, die dem Bier eine gewisse Kante verleihen. Die Kohlensäure des Bieres sprudelt ordentlich und das Bier ist insgesamt auch einigermaßen süffig. Jedoches im Abgang durchaus ein wenig arg schmierig. Durch die zu starke Kohlensäure finde ich das Bier auch insgesamt nicht immer so sehr bekömmlich.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ganz ok, hat aber auch seine Schattenseiten. Insbesondere finde ich die Kohlensäure durchaus zu viel und diese macht das Bier so nicht unbedingt bekömmlich.

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Kaiser Hell

Die Kaiser Bräu in Neuhaus an der Pegnitz in Franken braut inzwischen hauptsächlich Biere unter dem Label Veldensteiner. Jedoch gibt es auch nach wie vor auch Bier ihrer ursprünglichen Kernmarke und so werde ich heute das Kaiser Hell verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtrierets Bier. Es hat einen ganz ordentichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Insgesamt ein recht geruchsneutrales Bier, mit aber irgendwie einer leicht künstlichen und etwas süßlichen Note.

Zum Geschmack: Ein geschmacksintensives Bier, welches teilweise leichte Anflüge süßlich zuckrigen, leicht erdigen Geschmacks hat, welchen ich schon öfter bei Bieren aus Franken hatte. Dieser kommt jedoch zum Glück nicht zu sehr zur Geltung. Insgesamt hat das Bier ein sehr süßlichen, getreidgen Geschmack der sich hier im Mund langsam ausbreitet. Im weiteren Trinlverlauf neutralisiert sich das Bier aber einigermaßen. Je länger man dieses Bier trink desto mehr kommt dieser süßliche und erdige Geschmack durch, den ich nicht so wirklich lecker finde. Es schmeckt ein wenig wie nicht richtig vermälzte gerste und auch etwas estrig. So richtig lässt sich dieser Geschmack aber nicht fassen.

Zum Fazit: Die Veldensteiner Bier sind größtenteils eigentlich immer ganz lecker gewesen, was ich von diesem Bier aber nicht behaupten kann. Konsequenter Weise gibt es von mir daher auch nur 1 Stern für dieses Bier. Dieser unangenehme zuckrig erdige Geschmack gefällt mir gar nicht.

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Bürgerliches Helles

Bei meinem nächsten Bier lässt sich leider nicht herausfinden welche Brauerei hinter diesem Gebräu steckt. Es handelt sich um ein Bier mit dem Namen „Bürgerliches Helles“. Weiteres war leider nicht herauzufidnen außer das es im Auftrag für die Getränkemarktkette Bee gebraut wird. Vermutlich werden hierfür auch einfach wechselnd Überkapazitäten von verschiedenen Brauereien aufgekauft. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen wirklich schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Das Bier zeigt im Geruch leider nicht wirklich viel. Man hat einen leicht getreidigen Geruch und dieser ist eher süßlich. Insgesamt empfinde ich das Bier aber als eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein doch recht rund schmeckendes Gebräu. Im Nachgang hat es einen etwas ledrigen Geschmack in der Backengegend. Ansonsten ist das Bier recht frisch und mild, dafür aber auch recht unspektakulär. Es ist im Abgang leicht herb, gegen Ende und wirkt es aber etwas schal. Dennoch ist das Bier insgesamt sehr süffig und erfrischend.

Zum Fazit: Nichts spektakuläres, aber dennoch auch ein Bier, welches sich als absolut trinkbar erweist. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Frau Gruber Helles

Nicht viele Craftbeer Startups konnten sich nachhaltig am deutschen Biermarkt behaupten. Frau Gruber jedoch hat das nun seit bereits 8 Jahren geschafft, als sie 2017 an den Start gingen. Ein sehr spannende Auswahl an dutzenden, immer wieder neuen Bieren wurden seither gebraut. Dabei reicht die Range von komplett verrückt bis bodenständig, wo wir bei meinem heutigen Testbier angelangt werden. Denn wie es sich für eine bayerische Biermarke gehört, gibt es von Frau Gruber auch ein Helles. Dieses Bier mit 4,8% Alkoholgehalt werde ich nun vorstellen.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr fruchtig. Man hat teilweise Noten von Orange und Mandarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit fruchtigen Noten, die sogar etwas ins zitronige gehen. Es bleibt aber auch im Gesamteindruck sehr erfrischend und hat in gewisser Weise etwas belebendes. Der Malzkörper ist leicht süßlich und hat etwas von Honig. Insgesamt sind vor allem die Zitrusnoten sehr schön im Geschmack. Es ist ein Bier, das im weiteren Trinkverlauf aber ein wenig nachlässt und nicht mehr ganz so überzeugend daherkommt.

Zum Fazit: Das Helle hat eine wirklich schöne Zitrusnote. Ich finde aber, dass es im weiteren Trinkverlauf ein wenig nachlässt. Ich vergebe für das Bier 3 Sterne,

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Breznak Svetle/Original böhmisch Pils

Für meinen nächsten Biertest habe ich etwas tschechisches. Ich verkoste das Original Böhmische Pils der Brauerei Breznak aus Velke Brezno im nördlichen Teil des ehemals deutsch geprägten Sudetenland unmittelbar an der Elbe in der Nähe der sächsischen Grenze gelegen. Auch die Brauerei hat deutsche Wurzeln und hieß bis zum Jahre 1945 Großpriesener Urbräu. 1753 wurde die Brauerei von Ferdinand Graf von Harrach errichtet und wurde zu einer der größten und bekanntesten Brauereien in Nordböhmen. Nach der Enteignung 1945 und der Reprivatisierung 1992 wurde die Brauerei 1998 von der Drinks Union AG übernommen, welche wiederum seit 2008 Teil von Heineken ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliges und auch brotiges Aroma mit hopfigen Akzenten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein süßliches und auch toastiges Aroma. Es ist sehr schlank und überhaupt nicht bitter. Die Kohlensäure prickelt sehr und macht einen erfrischenden Eindruck. Für ein Pils finde ich das Bier sogar eher mild. Gegen Ende lässt die Kohlensäure auch ein wenig nach. Dennoch bleibt das Bier recht schlank mit einer dezenten Malznote, die nicht zu süß ist.

Zum Fazit: Für ein Pils ist es mir fast ein wenig zu mild. Hier dürfte es durchaus hopfiger sein. Auch sonst ist es eher langweilig, auch wenn es nicht wirklich wässrig schmeckt. Eine leichte Malzsüße zeigt sich im Abgang. Absolut in Ordnung, mehr aber auch nicht. 3 Sterne.

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Theinheimer Knörzla Lager

Auch für meinen nächsten Biertest bleibe ich in Franken. Der nur etwas über 225 Einwohner zählende Ort Theinheim, ein Teilort der Geimeinde Rauhenebrach, beherbergt die Brauerei Bayer mitsamt dazugehörigem Gasthaus zum Grünen Baum. Seit 1718 wird hier Bier gebraut.

Die Brauerei befindet sich im Steigerwald, einem Teil Unterfrankens. Da Unterfranken eher eine Weinregion ist, hat die Brauerei auch zwei sehr interssante Weinböcke im Sortiment, bei denen Bockbier mit Wein verschnitten wurde. Neben sonst nach anderen sehr ausgefallen, aber auch hochpreisigen Bierkreationen hat die Brauerei auch zwei klassische fränkische Biere im Sortiment. Eines ist das Knörzla Lagerbier, das ich hier heute verkoste. De Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat durchaus ein interessantes brotiges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das würzig daherkommt und auch eine gut prickelnde Kohlensäure hat. Ich finde die Kohlensäure zunächst sogar sehr hoch dosiert, so dass sie etwas vom Geschmack nimmt. Dennoch ist insgesamt ein druchaus wützges Bier, bei dem sich auch etwas Hopfen in Richtung Abgang und vor allem im Nachgang zeigt. So ist es ein würzig getreidges Bier, das dennoch nicht zu hopfig und vor allem bitter schmeckt. Dazu hat es eine leicht karamellige Malznote.

Zum Fazit: Von mit gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Wenn man von der etwas hoch dosierten Kohlensäure einmal absieht, zeigt sich hier ein durchaus würziges und süffiges Lagerbier. Vor allem die gut gestaltete Hopfenwürzung lässt es urig und lecker erscheinen.

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Spalter Hopfenbäuerein

Die Stadtbrauerei Spalt ist heute die einzige kommunal betriebene Brauerei Deutschlands. Sie wird von der Stadt Spalt als Körperschaft öffentichen Rechts geführt, während der Bürgermeister als Geschäftsführer fungiert. Sie befindet sich zudem im ältesten Hopfenanbaugebiet der Welt rund um die Stadt Spalt in der der Hopfenanbau und das Bierbrauen jahrhundertelange Tradition haben. Ich verkoste heute die Hopfenbäuerein, ein limitiertes Spezialbier, das eine Art kaltgehopftes Lagerbier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarebenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma, welches reich an Zitrusfrüchten und ähnlichem ist Orange und etwas Mandarine sind dominant.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, adas sehr auf die Bittere des Hopfens ausegelgt ist. Es ist ein Bier, mit einem durchaus angenehmen Hopfenaroma im Geschmack und bitter fruchtigem, leicht säuerlichem Abgang. Dennoch schmeckt das Bier durchaus aromatisch und der Hopfen wirkt darüber hinaus sehr frisch und auch etwas grasig. Den Körper empfinde ich als passend, er hält sich jedoch angesichts des dominaten Hopfenaromas im Hintergrund.

Zum Fazit: Ein wie ich finde gelungenes Bier mit sehr schöner hopfenaromatik. Ein Wechselspiel aus fruchtigen aber auch typische für spalt herb bitterer Hopfenaromen. Ich vergeb für das Bier eine Wertung von 4 Sternen.