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Maxlrainer Festbier

Ab November, eigentlich auch schon ab Ende Oktober beginnt wieder die Saison der Weihnachts- und Winterbiere. Wenn im Supermarkt schon ab September wieder das Weihnachtsgebäck in den Regalen liegt, so kann ich es mir an dieser Stelle auch erlauben, Anfang November die Festbiersaison einzuläuten. Ich mache dies mit dem Festbier der Schlossbrauerei Maxlrain, das einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,8% hat.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma. Es kommt eine gewisse Malzsüße durch.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein getreidig würziges Aroma, welches aber auch eine gewisse wässrige Komponente aufweist. Im Antrunk ist es würzig mit einer aufkeimenden Kohensäure. Im weiteren Trinkverlauf entfaltet sich dann immer mehr eine schöne Malznote, die karamellige Nuancen hat. Gekrönt wird das ganze von einem feinwürzigen Abgang.

Zum Fazit: Ist das Bier zu Beginn noch etwas fad, entfaltet es im weiteren Trinkverlauf immer seine volle Pracht. Das verleitet mich auch dazu dem Bier eine Wertung von 4 Sternen zu geben.

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Nittenauer Festbier

Als Köstlichkeit für die besonderen Anlässe. So wird das Festbier der Nittenauer Brauerei beworben. Heute ist zwar nicht wirklich ein besonderer Anlass, aber dennoch werde ich dieses Bier nun verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma das sich mit leicht süßlichen und karamelligen Noten in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer angenehm karamelligen Note die mir aber vor allem dann im Nachgang etwas zu süß ausfällt wie ich finde. Fast schon hängt sie etwas störend lange am Gaumen nach mit dieser Süße. Das Bier hat einen schöne karamelligen Note, die aber nicht so besonders ausgeprägt ist. Es ist im weiteren Trinkverlauf auch etwas moderater gehalten und nicht mehr gaz so süß jedoch könnte die Kohlensäure dann etwas lebendiger sein.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht, das bier hat Licht und Schatten. Es hat einen kräftigen Körper und etwas Karamell. Auf der anderen Seite ist die Süße bisweilen aber auch etwas zu viel und störend. Von mir gibt das 3 Sterne.

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Hachenburger Festbier

Ab Ende August bis Ende Oktober, wenn Land auf Land ab diverse Volksfeste und Jahrmärkte stattfinden, gibt es zur Begleitung das Hachenburger Festbier. Das Bier der westerwälder Brauerei kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkel bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen recht passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht ein kräftiges brotig-getreiges Aroma mit etwas Noten von Äpfeln.

Zum Geschmack: Auch hier gibt sich das Bier vor allem im Malzköprer sehr kräftig und vermittelt diesen Eindruck auch im Abgang. Es hat ein etwas keksiges im Aroma. und man hat ein Bier, das auch immer noch über einen kräftigen Köprer verfügt, der im Abgang durch leichte Noten von Äpfel ergänzt wird. Ein bisschen gehen diese Apfelnoten auch in Richtung von Bratäpfeln. Man hat ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf sehr kräftig und ausgegelichen wirkt. Es fehlt Dem Bier jedeoch vor allem gegen Ende etwas an Kohlensäure.

Zum Fazit: Das Bier ist kräftig und hat einen schönen Malzkörper mit leichter Apfelaromtiak. Etwas sört die zurückgehende Kohlensäure. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Bergbräu 1868

Nicht nur in Ehingen gibt es ein Bergbrauerei, sondern auch in Uslar in Niedersachsen. Gegründet wurde sich 1868. 2023 feierten sie folglich ihr 125 jähriges Bestehen und zu diesem Jubiläum hat die Brauerei mit dem1868 ein spezielles Festbier eingebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma. Eventuell Orange und Mandarine und Apfelsine und etwas Pfirsich.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein interessanter Geschmack. Man hat ganz klar Noten von Orangen und verwandtem Obst. Dazu kommt noch Pfirsich. Es hat ein wunderbar süßes Aroma, welches aber auch diesen Beigeschmack hat den man von der Haut von Orangen kennt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus diesen schönen Orangennoten mit süßlichen Malznoten. Ich finde vor allem das es Richtung Apfelsine geht.

Zum Fazit: Ein leckeres Jubiläumsbier mit schönen Fruchtaromen. Von mir gibts dafür 4 Sterne.

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Engelbräu Allgäuer Viehscheid Bier

Gerade jetzt im September finden im Allgäu wieder zahlreiche Viehscheide statt, wenn die Kühe festlich geschmückt von ihren Sommerweiden hinab ins Tal ziehen um dort in den Ställen zu überwintern. Dies wird meist mit einem großen Fest mit Bierzelt und Blasmusik verbunden und dabei darf das passende Bier auch nicht fehlen. Die Allgäuer Brauerei Engelbräu aus Rettenberg hat mit dem Viehscheidbier ein solches im Sortiment und das werde ich nun verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Aroma hat man heir in der Nase. Es wirkt leicht brotig.

Zum Geschmack: Man hat hier ein schön malziges Bier mit einer ordentlichen karamelligen Note, die auch schön im Nachgang noch hängen bleibt. Man hat kräftige getreidige Noten im Geschmack. Der Hopfen verleiht dem Bier eine feine Würze am Gaumen und rundet das Ganze sehr gut ab. Der Körper ist kräftig und vorhanden, aber nicht übermäßig.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen. Das Bier hat einen guten Malzkörper, der mit leicht karamelligen Noten versehen ist. Der Hopfen ist leicht würzig am Gaumen, aber nicht übermäßig präsent.

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Faust Sommerfestbier

Mit diesem Wochenende neigt sich der Sommer in diesem Jahr wohl endgültig dem Ende zu. Mit meinem heutigen Testbier, dem Faust Sommerfestbier, will ich den vergangenen Sommer noch einmal hochleben lassen. Ist Der Sommer zunächst sehr stürmisch und regnerisch gestartet, hat er doch die letzten Wochen meist seine schönen Seiten gezeigt und war für viele dann doch versöhnlich. Daher finde ich, hat er es sich auch wirklich verdient, das man ihn noch einmal hochleben lässt. Jedes Jahr zwischen April und Oktober erhältlich, hat das Sommerfestbier aus Miltenberg einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma habe ich hier in der Nase, welches aber nicht zu dominierend ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem kräftigen Malzkörper, der dennoch etwas würziges am Gaumen hat. Es lässt sich gut trinken, und ist dennoch erstaunlich leicht und süffig. Der Körper ist präsent, aber nicht zu sehr. Im Abgang könnte das Bier noch etwas mehr Geschmack haben.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein süffig frisches Festbier, das eventuell noch etwas langwieriger im Nachgang sein könnte.

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Kuchlbauer Gillamoos Bier

Am heutigen Montag den 2. September endet die Gillamoos, eines der größten Volksfeste in Bayern. Sie findet in Abensberg in der Hallertau statt und hat ihren Ursprung im Mittelalter in Verbindung mit der Ägidius Wallfahrt, zu Ehren des Heiligen Ägidius, der seinen Gedenktag am 1. September hat. Berüchtigt ist die Gillamoos auch für ihren politischen Frühschoppen, bei welchem die bayerische Politprominenz und geladene Gäste gerne zum Rundumschlag gegen die Konkurrenz ausholen. Auch der aktuelle Ministerpräsident Söder lässt sich dies nie nehmen, unter anderem lies er dabei heute Morgen kein gutes Haar an seinen politische Gegnern. Als eine der 3 Abensberger Brauereien ist auch die Kuchlbauerbrauerei mit der Kuchlbauer Festhalle auf der Gillamoos vertreten. Unter anderem dort kommt auch mein heutiges Testbier, ein speziell dafür gebrautes Festbier zum Ausschank. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Ein wirklich ausgeprägter Schaum ist nicht vorhanden.

Zum Geruch: Es ist leicht hefig, ansonsten eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das im ersten Moment eher nichtssagend ist. Der Körper wirkt kräftig und es ist auch ein wenig süßlich im Abgang. Ich habe ein Bier mit einem durchaus leicht prickelnden Kohlensäure. Der Körper ist präsent, aber nicht so malzig oder schwer, wie man es angesichts des Alkoholgehalt erwartet hätte. Gegen Ende wird das Bier fast ein wenig zu süßlich. Vor allem der Nachgang ist dann fast schon etwas störend, da das Bier dann auch alkoholisch schmeckt.

Zum Fazit: Naja das Bier ist solide, aber so richtig süffig finde ich es eigentlich nicht. Vor allem wird es etwas zu süß und leicht alkoholisch. Sehr frisch ist es ganz passabel, man sollte es also schnell trinken. Ich gebe dem Bier nochmal 3 Sterne aber Tendenz nach unten.

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Hellbräu Dult Märzen

Altötting ist mit seiner Gnadenkapelle als Wallfahrtsort weltweit bekannt. Ganz der bayerischen Tradition folgend wird in Altötting auch Bier gebraut. Unter anderem die Hellbräu hat dort ihren Sitz. Gebraut wird dort bereits seit dem Jahre 1890, als Georg Hell eine Gastwirtschaft mit angeschlossnem Brauhaus erwirbt. Inzwischen führt die Familie Hell den Betrieb schon in der 5ten Generation. Auch mein heutiges Testbier, das Dult Märzen, welches auf der Altöttinger Hofdult im Hellzelt zum Ausschank kommt, hat eine Tradition, die bis ins Jahre 1948 zurückreicht, als es erstmals ausgeschenckt wurde. Der Alkoholgehalt ist entsprechend kräftig und liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis dunkelgoldenes Bier. Es hat einen mittelgroßen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe einen brotig malzigen Geruch. Das Bier ist leicht karamellig in der Nase. Das getreidige ist aber dominant.

Zum Geschmack: Das Bier ist ein wenig perlig prickelnd mit einem karamelligen Grundgeschmack. Das macht es sehr süffig. Im Abgang ist es weich und leicht fruchtig. Im Antrunk hingegen ist es ein wenig prickelnd auf der Zunge. Zusammengefasst bleibt bei dem Bier jedoch ein etwas unangenehmer, leicht alkoholisch wirkender Beigeschmack. Das Bier könnte insgesamt ein weniger würziger sein, auch wenn es nie wirklich wässrig ist.

Zum Fazit: Ich finde das Bier ist ganz in Ordnung, auch wenn es mich nicht vollends überzeugt. Es ist würzig, aber auch ein wenig alkoholisch. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Landwehr Bräu Kirchweihbier

Ursprünglich war die Kirchweih ein Fest, mit dem der Jahrestag der Kirchenweihung gefeiert werden sollte. Meistens fiel dies mit dem Gedenktag des Schutzheiligen der Kirche zusammen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus diesem Fest große Jahrmärkte von denen eingen inzwischen Volksfestcharakter haben und eines der Highlights im Festkalender darstellen. Auch die Landwehr Bräu hat ein Festbier im Sortiment, das auf einigen Kirchweihfesten rund um Rothenburg ob der Tauber zum Ausschank kommen dürfte. Erhältlich ist es von Juli bis Oktober und hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ich habe ein leicht trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen sehr ansehnlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein sehr brotiges aAroma. Dazu kommt ganz leichtes Karamell.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr feinmalziges Bier mit einer schönen Malzsüße am Gaumen. Im Abgnag hat es eine sehr schöne karamellige Note. Es zeigt sich ein sehr frisches Aroma, das insgesamt gar nicht so intensiv schmeckt wie andere Festbiere. Vor allem die karamelligen noten wissen aber sehr zu überzeugen. Sie lassen dieses Bier eher wie ein Kellerbier, als ein Festbier dastehen. Insgesamt ist es aber sehr süffig und bekömmlich. Die Kohlensäure ist vorhanden und macht das Bier sprudelig, aber auch bekömmlich. Der Hopfen ist aber eher zurückhaltend.

Zum Fazit: Ich finde, dass das Bier durchaus noch etwas Geschmack vertragen könnte. Es ist zwar wirklich süffig, aber auch ein bisschen Fad wie ich finde. Hier könnten es noch etwas kräftigere Malznoten sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Spalter Gunzenhäuser Kerwabier

Als 1998 das Gunzenhauser Brauhaus seinen Braubetrieb einstellte, endete die lange Geschichte der Brautätigkeit in der Stadt. Inzwischen wird in Gunzenhausen zwar wieder Bier gebraut, traditionelle über Jahrhunderte gewachsene Braubetriebe sucht man aber noch vergeblich, auch wenn die für ihre starken Bockbiere bekannte Schorschbräu sich inzwischen am Markt etabliert hat. Dennoch gibt es in Gunzenhausen eine Kirchweih, also einen Jahrmarkt der dieses Jahr Mitte September stattfindet. Die Gunzenhauser Kirchweih gibt es nun schon seit über 600 Jahren, den Charakter eines Volksfestes hat sie aber erste seit Mitte des 19 Jahrhunderts. Das Bier das dort ausgeschenkt wird kommt von der Stadtbrauerei Spalt und das werde ich im folgenden Test nun verköstigen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5% und ist damit für ein Festbier moderat gehalten.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süffiger hopfig/brotiger Geruch zeigt sich in der Nase. Es hat dazu noch etwas keksiges.

Zum Geschmack: Ich hab ein geschmacklich dich kräftiges Bier, bei dem der Malzkörper im Vordergrund steht. Der Körper ist aber auch nicht übermächtig, hier merkt man dem Bier dann seine fehlenden Prozente an. Man hat ein süffiges Bier mit einem echt karameligen Getreidearoma, dass aber dennoch auch eine würzige Hopfennote hat, die sich gut mit dem Getreidekörper ergänzt. Es hat einen vollmundigen Körper, der durch eine fein abgerundete Hopfenbittere besticht und das Bier so sehr bekömmlich macht.

Zum Fazit: Ich finde man hat ein wohlschmeckendes, sehr süffiges Bier. Genau so muss das auf einem Fest auch sein. Der Vorteil ist, das es nicht zu kräftig ist und es einen dann nicht wie so manch anderes Festbier schnell zu Kopfe steigt und einen dann plötzlich umhaut. Dennoch ist es vollmundig im Geschmack und hat einen würzigen Abgang. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.