Veröffentlicht in 4-Sterne

Farny Alt Dürrener Weisse

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Brauerei Farny. Die Brauerei, ihreszeichen Erfinder des Kristallweizens, befindet sich im württembergischen Teil des Allgäus. Seit 1933 braut die Brauerei schon im Hofgut Dürren. Nach eben diesem ist auch mein heutiges Testbier benannt. Die alt Dürrener Weisse, ein dunkles Weizenbier. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,3%.

Zur Optik: Schokobraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen mittleren weissen Schaum.

Zum Geruch: Leicht schokoladiges aber vor allem auch fruchtiges Aroma. Man hat Noten von Pflaumen bzw. Zwetschgen.

Zum Geschmack: Schön röstiges Bier mit deutlichen Kakaonoten. Schokoladig, süßlich wird es nur ganz selten in den Backen . Hier ist es wirklich eher Kakaoartig. Auch im  weitern Trinkverlauf ist diese Kakaonote bedeutend. Man schmeckt aber dann auch diese Pflaume/ Zwetschge durch-. Röstige Noten spielen bei diesem Bier auch eine auch ein Rolle, sind aber nicht so tragend wie die Kakaonote.

Zum Fazit: Ein wirklich tolles Bier mit sehr schönen Aromen. Die Kakaonoten sind echt überzeugend. Da es aber noch röstiger sein könnte gebe ich dem Bier nur 4 Sterne.

 

Veröffentlicht in 4-Sterne

Kuchlbauer Alte Liebe Dunkle Weisse

Heute ist Valentinstag. Daher befindet sich im Test heute auch ein Bier, welches die Liebe im Namen trägt, nämlich die alte Liebe dunkle Weisse von Kuchlbauer. Die Brauerei Kuchlbauer ist ein Betrieb aus Abensberg, mitten in der Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt gelegen. Seit 1904 in Besitz der Familie Salleck befindlich, hat die Brauerei eine Tradition die sich laut Firmenangaben bis ins Jahre 1300 zurückverfolgen lässt. Ihren Namen hat die Brauerei Josef Amann, einem früheren Besitzer des Unternehmens, zu verdanken. Dieser wurde im Volksmund der Kuchlpaur genannt und mit der zeit etablierte sich dieser Name für Brauerei und Gasthof. Besondere Bekanntheit erlangte die Brauerei durch ihr neues Firmengelände, welches im Stile des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestalltet wurde und bei dem besonders der Kuchlbauer Turm als markantes Wahrzeichen herraussticht. EIn Besuch der Brauerei lohnt sich also nicht nur des Bieres wegen. Nun aber zum Bier: Bei der Alten Liebe handelt es sich um ein dunkles Weissbier mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Schokobraunes, dunkles Bier. Es hat einen schönen weisen Schaum.

Zum Geruch: Schokoladiges, leicht röstiges Bier. Es weist gewisse röstige Noten in der Nase auf die den süßlichen Schokoton dominieren auf.

Zum Geschmack: Röstig, würziges Bier. Es hat im Abgang leichte kaffeeartige Noten. Man hat gewisse Anflüge von leicht schokoladigen Noten. Insgesamt ein wirklich sehr röstiges Bier mit einer gewissen Getreidenote obendrauf, bei der schön ganz leicht süßliche Noten hindurch kommen, die schön schokoladig sind. Dazu noch ganz leicht etwas fruchtiges an reife Banane oder Pflaume erinnernd.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes dunkles Weizen, das mir persönlich noch einen Ticken cremiger hätte ausfallen können. Dennoch gibt es hierfür gute 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Baisinger Teufels Weisse dunkel

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier von der Baisinger Biermanufaktur aus Rottenburg Baisingen. Nachdem schon ein paar Biere dieser Brauerei im Test waren folgt heute das dunkle Weizen. Mit 5,2% Prozent Alkohol schlägt es für ein Weizen eher leicht zu Buche.

Zur Optik: braunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen weissen Schaum der aber nicht sehr groß ist.

Zum Geruch: Bananig. Dazu getreidig und leicht schokoladig.

Zum Geschmack: Ein Mix aus banaigen Weizenaromen und einer leicht schokoladigen Note. Es ist sehr spritzig aber die Kohlensäure ist dennoch genau passend dosiert. Die Bananennoten fallen nicht so intensiv aus, dafür wird es im Abgang ein ganz klein wenig röstig. Im Nachgang vermischen sich Weizennoten mit einem anklang von Schokolade.

Zum Fazit: Ein Dunkles Weizen das an sich ganz solide ist. Man schmeckt heraus das es sich um ein dunkles Weizen handelt jedoch nur in ganz leichten Anklängen. dennoch nicht schlecht aber einfach nur absoluter Durchschnitt. Hierfür gibts folgerichtig nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Zwiefalter Urweizen

Im heutigen Biertest geht es auf die schwäbische Alb, ins beschauchliche Zwiefalten. Bekannt ist der Ort aufgrund seiner ehemaligen Benediktinerabtei, aus der sich auch unsere heutige Brauerei die Zwiefalter Klosterbräu gründet. Diese Brauerei existiert nach eigenen Angaben bereits seit 1521 wobei sie sich aber erst seit 1827 in Privatbesitz befindet, und vorher nur für den eigenen Gebrauch im Kloster genutzt wurde. Verkostet wird heute aus ihrem umfangreichem Sortiment das Urweizen. Das Urweizen ist seineszeichens ein dunkles, naturtrübes Hefeweizen.

Zur Optik: Das Bier ist für ein dunkles Weizen doch recht hell, es hat einen sehr bernsteinfarbenen Ton mit einem Stich ins Braune. Man könnte sagen es hat ungefähr die Farbe eines Colaweizens. Der Schaum ist sehr üppig und sprudelt fleissig. Auf der anderen Seite ist er aber nicht sonderlich stabil und fällt relativ leicht in sich zusammen.

Zum Geruch: Man hat in der Nase zunächst einmal den Geruch von reifen Früchten, vornehmlich Pflaumen. Man kann außerdem leichte Anklänge von Schokolade erhaschen. Wenn man ganz genau riecht kann man auch die für ein Weizen typischen Bananentöne erhaschen sowie ein paar beerige Noten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck wow-das ist ein Mix aus satter reifer Banane kombiniert mit schönen schokoladen Noten. Die Schokoladen Noten sind aber nicht bitter, sondern gehen in die richtung der süßen Vollmilchschokolade. Diese Schokoladennoten kommen vor allem im Abgang zum tragen. Den Nachgeschmack der im Mund bleibt dominieren dann wieder die bananigen Noten welche lust auf den nächsten Schluck machen. Diese bananenoten haben auch einen liecht bitteren Touch, sodass hier auch der Hopfen ein wenig zum tragen kommt. Was dem Bier aber leider groß abgeht, ist seine frische sprudelige Leichtigkeit. Durch die meiner Meinung nach fehlende Kohlensäure ist dieses Bier ein wenig schwerfällig, da ihm dadurch die Spritzigkeit abhanden kommt. Aber auch die im Geruch bereits bekannten Noten von Pflaumen und Dörrobst kommen im Geschmack zu tragen. Im Antrunk gibt es leicht caramellige malzige Noten, die durch das hier verwendete dunklere Malz entstehen. Das dunkle Malz kommt auch dadurch zum tragen, dass in der Backengegend ein leichtes Rösrtaroma zu spüren ist.

Zum Fazit: Dieses Bier ist ganz ok, aber es fehlt hier einfach ein wenig die Spritzigkeit. Gut bei einem dunklen Weizen mag diese leichte Schwerfälligkeit durchaus passen, aber es ist halt dann doch ein wenig zu viel. Des weiteren ist es hald nicht so richtig dunkel und es fehlt hier einfach ein wenig die Röstaromen. Dieses Bier ist eher ein bernsteines Weizen als ein Dunkles. Von demher trifft es die Bezeichnung Urweizen vielleicht gar nicht so schlecht. Ich gebe dem Bier somit drei von fünf möglichen Sternen.