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Zlatopramen 11

Das Zlatopramen 11, also ein Bier aus der Tschechischen Republik ist heute das Testbier meiner Wahl. Einigen dürfte das Bier bekannt sein, ist es doch immer mal wieder in deutschen Supermärkten zu finden. Glücklicherweiße habe ich dieses Bier nicht aus der sonst üblichen 1,5 Liter Plastikflsche verkosten müssen, sondern konnte eine normale halbliter Glasflasche ergattern. Die Brauerei Krasne Brezo, die das Bier braut, stammt aus Usti Nad Labem, zu deutsch Aussig. Die Stadt liegt direkt an der Elbe, unmittelbar an der deutschen Grenze. Die Makre gehört jedoch inzwischen zu Heineken, welche die Brauerei im Jahre 2011 schloss und das Bier mittlerweile bei Starobrno und Krusovice brauen lässt. Das Zlatproamen 11 ist ein Vollbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Klar filtrierets, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma mit getreidigen Noten. Es riecht aber auch etwas metallig.

Zum Geschmack: Der Einstieg ist dann doch etwas getreidig, aber vor allem auch hopfenherb im Abgang. Das Wasser wirkt etwas hart und kalkig. Es hat aber auch diesen für tschechische Biere typischen leicht buttrigen Geschmack im Mundgefühl. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher herb und kantig. Es bleibt bei seinem bisherigen Aroma mit dem etwas herberen Geschmack der um diese buttrige Nuance ergänzt wird.

Zum Fazit: Ein angenehmes Bier, das auf jedenfall Geschmack hat und bei dem der Hopfen auch wirklich durchkommt. Ich finde es aber auch ein wenig eintönig. Dennoch kann man dieses Bier, wenn man mal in Tschechien ist durchaus trinken und so vergebe ich hier 3 Sterne.

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Bruncvik Polotmave

Ein tschechisches Bier, das Bruncvik Polotmave wird im nächsten Biertest verkostet. Deklariert ist es als Semi-Dark, als halbdunkles Bier. Der Alkoholgehalt ist wie bei tschechischen Bieren üblich mit 4,2% nicht so hoch.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rubinrotes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma mit etwas schokoladigen Noten habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein röstigherbes Aroma hat man hier. Im Abgang kribbelt der Hopfen leicht am Gaumen. Im Nachgang wird es ganz leicht süßgetreidig. Im weiteren Trinkverlauf bleibt das herb röstig Aroma, wobei man schon eine sehr herbes Hopfenaroma am Gaumen hat, bevor dann beerige und leicht röstige Noten den Abgang bzw. Nachgang bestimmen. Gegen Ende ist es mir dann aber zu bitter und wirkt nach rund. Außerdem ist die Kohlensäure ein wenig zu penetrant.

Zum Fazit: Ich weiß nicht. Am Anfang ist es noch interessant und hat eine gute Röstaromatik, jedoch wird der Trinkgenuss je länger man es trinkt immer unangenehmer. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen da es vor allem gegen Ende nicht mehr wirklich schmeckt und allgemein zu bitter ist.