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Rossdorfer Braunbier

Die Brauerei Sauer aus Rossdorf, die ihre Biere unter dem Namen Rossdorfer vermarktet, ist der Brauer meines heutigen Testbieres. Der relativ kleine Familienbetrieb ist eine der vielen Brauereien die sich im Landkreis Bamberg befinden. Bereits seit dem Jahre 1784 ist die 1720 erstmals erwähnte Brauerei in den Händen der Familie Sauer. Für den Test habe ich mir heute das Braunbier ausgesucht, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht schokoladiges Aroma das man hier in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ich habe ien Bier mit leicht süßlicher Note. Es ist ein röstiges Bier, das im Abgang aber auch etwas schwächelt. Das Bier hat einen kräftigen, deutlich spürbare Körper. Die Kohlensäure ist gut dosiert und vor allem im Abgang zeigt sich sehr brotige Noten, die auch röstige Nuacnen aufweisen, die sich sehr schön im Mundraum ausbreiten. Das röstige ist aber nicht so präsent, eher hat man hier etwas schokoladiges. Es hat dabei auch immer etwas leicht karameliges. Vor allem prickelt es im Antrunk sehr schön auf der Zungespitze.

Zum Fazit: Mir hat das Bier insgesamt gut geschmeckt. Es hat schöne schokoladige Noten und auch Röstaromatik ist vorhanden. Dazu hat es eine gute Rezenz und prickelt schön. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Schinner Braunbier

Von der Biermarke Schinner, einer ehemaligen Bayreuther Brauerei deren Biere inzwischen von der Kaiser Bräu in Neuhaus gebraut werden gibt es heut das Braunbier im Test. Dieses untergrärige Dunkelbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Es zeigt sich ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat auf der einen Seite klar getreidige brotige Noten, wie man sie von einem dunkleren Kornbrot kennt. Auf der anderen Seite sind aber auch süßliche Noten vorhanden, die in Richtung Schokolade bzw. auch Milchkaffee gehen.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich dieser im Geruch wahrgenommene Mix. Im Abgang mache ich sogar leicht rauchige Noten aus bzw. geht es hier kurz etwas an den Geschmack von Rauchfleisch. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man dann ein süßliches Aroma, welches etwas an süßstoff erinnert und leicht chemisch schmeckt. Aber auch brotig würzige Noten sind dabei. Dazu nimmt man im Abgang auch würzige Hopfennoten wahr. Auch gegen Ende hält sich diese beschriebene Aromatik. Das Bier ist durchaus schmackhaft, manchmal etwas zu süß, aber eigentlich ganz gut aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Manchmal ist das Bier eine Spur zu süß. Ansonsten ist es aber würzig und röstig schokoladig. Man hat röstige Noten, vot allem aber sind süßmalzige Noten dominant. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Moinette Brune

Auf einen Test nach Belgien lautet das Motto meiner nächsten Verköstigung. Dieses Mal geht es in die Wallonie nach Tourpes zu Brasserie Dupont. Der Name der Moinette Biere, von denen ich heute das Brune verkoste leitet sich vom Wort Moene, was Sumpf bedeutet und darauf zurückzuführen ist, das die Gegend um die Brauerei sehr sumpfig ist. Alkoholtechnisch geht es hier wie bei so vielen belgischen Bieren sehr hoch zu und kommt dementsprechend auf 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein zuckrig brotiges Aroma mit leichten getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Es ist ein im ersten Eindruck brotig getreidges Aroma mit dann im Abgang sogar leicht an Kaffee erinnernden Noten die kurz aufblitzen. Auch im Nachgang sind diese hin und wieder im Mundgefühl präsent. Es bleibt ein sehr uriges Vergnügen mit abwechselnden Noten von eher wässrigen Aroma und schokoladig süßlichen Noten. Das Bier hat einen leicht säuerliche, aber auch extrem nussigen Nachgeschmack, der an Haselnusschokolade erinnert. Zusätzlich wirkt der Nachgang auf mich extrem trocken und ein klein wenig pappig.

Zum Fazit: Ein extrem vielfältiges und sehr komplexes Bier. man muss es wirklich mögen wie dieses Bier komponiert ist. Ich komme nicht ganz so auf einen grünen Zweig da es mir an manchen Stellen dann doch zu wild ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Härtsfelder Kloster Braunbier

Das Kloster -Braunbier der Härtsfelder Brauerei ist das nächste, welches auf meiner Verkostungsliste steht. Das Bier entstammt angeblich einem alten Rezept des Klosters Neresheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch mit einem gewissen röstigen Aroma.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Aroma mit leicht röstigen Komponenten. Vor allem im Abgang ist es etwas röstig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es milchig röstig und hat so etwas von Milchkaffee oder Latte Macchiato. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es auf der süßlich getreidigen Linie. Dazu hat es einen relativ trockenen Grundgeschmack.

Zum Fazit: Das Bier bekommt von mir eine Wertung von 3 Sternen. Ich werde nicht so richtig warm mit diesem Gebräu, aber vielleicht bin ich grundsätzlich nicht so wirklich Fan von dieser Art an Bieren.

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Bosch Braunbier

Hinter dem Bosch verbirgt sich nicht nur der große Stuttgarter Konzern sondern auch eine Brauerei gleichen Namens, die ansonsten nicht viel miteinander gemein haben. Der Betrieb hat seinen Sitz in der westfälischen Kurstadt Bad Laasphe im Siegerland. Gegründet im Jahre 1705 blickt die Brauerei auf eine Sehr lange Tradition zurück und ist damit eine der ältesten im gesamten Bundesland NRW. Die Brauerei hat ein sehr umfassendes Sortiment und auch mit der Marke Propeller ein paar Craftbiere im Angebot. Ich verköstige heute in meinem Test das Braunbier, ein Bier wie früher oft getrunken wurde bevor helle Biere in Mode kamen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schokoladiges Aroma, gepaart mit brotig getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich dieser Geschmack. Man hat die Noten von Schokolade im Geschmack und das Bier dominiert eindeutig von süßlicher Seite aus. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es eine eher sü0lich schokoladige Note. Ich hätte es mir eher urig getreidger vorgestellt mit einer etwas schrotigeren Note. Auch gegen Ende bleibt das Bier mir eigentlich etwas schuldig, da es weiterhin sehr süßlich und irgendwie auch zuckrig schmeckt.

Zum Fazit: Es ist ganz ok, aber ich hätte es mir wie gesat nicht so süßlich, sondern etwa schrotiger und brotiger im Geschmack gewünscht. So bekommt es von mir die Note 3 Sterne.

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Schäffler Hausbier

Im heutigen zweiten Biertest geht es ins Allgäu nach Missen. Dort existiert seit 1868 Schäffler Bräu, die seither auch in Familienbesitz geblieben ist. Verkosten möchte ich dabei das Hausbier, sozusagen das Stammbier der Brauerei, welches viele Jahre lang nur vom Fass angeboten wurde. Diese halbdunkle Bierspezialität hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein brotiges, getreidiges Bier. Es hat aber auch einen leichten schokoladigen Geruch. Und auch etwas nussiges.

Zum Geschmack: Eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die schon fast ein wenig zu viel wirkt und am Gaumen kratzt. Der Nachgang ist ein Mix aus süßmalzigen Noten, aber auch leicht wässrigen Einflüssen. Im Antrunk geht es nach ein paar Schlücken, aber irgendwie kratzt die Kohlensäure immer noch am Gaumen. Ansonsten bleibt es bei einem nussig brotigen Mundgefühl, welches eher in die süßliche, als in röstige Richtung geht. Wenn die Kohlensäure etwas weniger wird kommt ein sehr süßlicher, schokoladiger Geschmack durch. Der Hopfen kommt so gar nicht wirklich durch. Gegen Ende wird es ein durchaus süffiges, der schokoladigen Richtung zugewandtes Bier. Diese leichte süßliche Note bleibt schön im Abgang erhalten.

Zum Fazit: Ein ganz abwechslungsreiches Bier. Es hat auf der einen Seite brotige Noten, aber die Kohlensäure kratzt mir hier und da zu sehr am Gaumen. Nach Abwägung dieser Tatsachen gebe ich 3 Sterne.