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Uiltje Prima Donna

Het Uiltje – auf deutsch die Eule nennt sich eine niederländische Craft Brauerei aus Haarlem, der Stadt in der auch das Jopen Bier gebraut wird. Gegründet wurde sie im Jahre 2010 wobei man sein Bier zunächst in anderen Brauereien als Lohnbräu brauen lies. Seit 2016 verfügt man aber über eine eigene Braustätte in Haarlem, die wiederholt auf die Liste der 100 besten Brauereien des Bewertungsportals Ratebeer gewählt wurde. Seit 2021 wiederum ist man Teil der niederländischen Braueriegruppe Royal Swinkels zu der unter anderem auch die Bavaria Brauerei gehört. Mein heutiges Testbier von Uiltje nennt sich Prima Donna, laut Beschreibung ein Limoncello Blonde Ale. Klingt erst mal recte ungewöhnlich, doch ist diesem Bier nicht wirklich Limoncello beigemischt, sondern vielmehr soll dieses Bier geschmacklich durch seine ausgeprägte Zitrusaromatik an den italienischen Likör erinnern. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik Ein naturtrübes, Goldens Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma bei dem auch eine gute kräutrige Note durchkommt. Grasige Aromen hat men gepaart mit etwas, dass an Gin erinnert.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier bei dem auch hier diese kräutrige Note auftaucht. Geschmacklich istd iese aber lange nicht so dominant wie im Geruch. Das Bier hat eine leichte Säure und im Abgang schmeckt man dezent die Zitrone. Gepaart mit dem Malzkörper hat es etwas von einem Zitronenradler, wenngleich es nicht so schlank wirkt. Bor allem im Abgang hat man aber diesen kräutrigen, trockenen Hopfen, bei dem einen durchaus etwas die Kehle austrocknet. Das muss man definitiv mögen. Ansonsten finde ich es geschmacklich schon ein wenig dünn bzw. leicht wässrig.

Zum Fazit: Ich hätte mir noch etwas mehr Zitrusaroma gewünscht. hier steht klar der Hopfen im Vordergrund, dennoch finde ich den Körper etwas dünn. Von mir gibt es 3 Sterne für dieses Bier.

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Weihenstephaner Braupakt

Der weltberühmte fröhliche Mönch der St. Bernardus Brauerei aus Belgien trifft seinen Kollegen von der ältesten Brauerei der Welt, der Brauerei Weihenstephan, welche in ihrem Kern auch auf eine Klosterbrauerei zurückgeht, welche 1803 säkularisiert wurde. Aus der Kooperation dieser beiden Brauereien ist ein neues Bier, der Braupakt 2.0 entstanden. Schon vor ein paar Jahren hat die Weihenstephaner Brauerei ebenfalls unter dem Label Braupakt in Kooperation mit den kalifornischen Craftbeerpionieren Sierra Nevada ein Bier auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu damals ist das Bier nun kein Weizenbier, sondern ein Blonde Ale, welches mit besten Zutaten aus der Umgebung von beiden Brauereien gebraut wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht etwas nach Weissbier und hat bananige Noten und auch etwas Nelke in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier, das doch durch sehr bananige Noten auffällt, die auch noch lange im nachging im Mund bleiben. Der Antrunk prickelt noch gut, aber im Gaumen und im Nachgang ist die Banane schon sehr dominant und ich vermisse etwas Hopfenbittere. Das Bier hat insgesamt eine leichte Bittere am Gaumen, aber auch im weiteren Trinkverlauf hat es noch diese Bananennote, wenn auch nicht mehr so präsent wie zu Beginn. Das Bier ist durchaus süffig und hat diese bitterfruchtige Note mit etwas Hopfenherbe, kräutrige Noten und auch einer leichten Nelke, die gegen Ende immer mehr durchkommt.

Zum Fazit: Für diese spannende Kooperation gebe ich eine Wertung von 4 Sternen. Es dürfte für meinen Geschmack noch etwas mehr Tiefe bzw. Varianz haben, aber dennoch ist das Bier insgesamt gut süffig und hat eine schöne würzige, leicht kräutrige Note.