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Hopfmeister Costa Rican Road Trip

Auf einen Road Trip nach Costa Rica nimmt mich Marc Gallo mit seinem Brauprojekt Hopfmeister im nun folgenden Test. Ein Frühstück wie auf dr Peninsula de Osa verspricht die Brauerei auf ihrer Website, aufgrund der tropischen Fruchtaromen des Bieres. Alkoholtechnisch kommt das American Pale Ale auf einen Wert von 6,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat Noten von Litschi und Mango und anderen tropischen Früchten. Auch etwas nektarartiges/saftiges hat das Bier.

Zum Geschmack: Ich habe auch im ersten Eindruck ein wirklich sehr fruchtiges Bier im Geschmack. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure und es kommen etwas bitteraromatische Hopfennoten, bevor es dann in Richtung Abgang im Rachen und Halsbereich fruchtiger wird und sich diese auch in der Mundhöhle ein wenig durchzieht. Man hat hierbei ein Potpourri an tropischen Aromen wie Grapefruit und Mango.

Zum Fazit. 4 Sterne hat sich dieses Bier wirklich verdient. Es ist spritzig-bitter und auch die Fruchtaromatik kommt nicht zu kurz, für eine höhere Wertung müsste es dann doch noch etwas fruchtiger sein.

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Braukraft BVS Earlkönig

Mit 6,7% Alkohol präsentiert sich der Earlkönig von Braukraft in meinem Glas. Stilistisch ist es ein American Red Pale Ale.

Zur Optik: Ein rötliches, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Einen Mix aus fruchtigen und süßmalzigen Getreidenoten hat man. Die Fruchtaromen sind sehr auf beerige Noten zentriert.

Zum Geschmack: Ein sehr herber erster Geschmackseindruck. Dieser wird von ganz leicht rostigen Getreidearomen akzentuiert, wie man sie typisch in rötlichen Bieren findet. Ein sehr schöner Mix aus beiden Komponenten das muss man sagen. Diese sind hier wirklich sehr gut abgestimmt. Der Hopfen wirkt zwar auf der einen Seite recht herb, aber auf der anderen Seite bringt er auch eine gewisse Blumigkeit und eine leichte Fruchtigkeit mit. Mit den getreidigen Aromen schmeckt es ein wenig nach Brotkruste.

Zum Fazit: Ein wirklich vorzügliches Red Ale, dem es zur Höchstnote aber noch ein bisschen am Wow Effekt mangelt. Ich gebe ihm gute 4 Sterne.