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Weissenoher Kloster Sud

Bier und Klöster, das gehört einfach zusammen. Nicht nur die Tatsache, dass fast alle sehr alten Brauereien aus Klöstern resultieren untermauert dies. Denn die Mönche haben auch entscheidend dazu beigetragen, dass Bier so hergestellt wird, so wie wir es heute kennen. Sie waren nämlich die ersten die Hopfen zum brauen verwendeten. Also gibt es heute einmal etwas aus einer Klosterbrauerei. Und zwar aus der Weissenoher Klosterbrauerei. Diese befindet sich im fränkischen Weissenohe und geht auf ein ehemaliges Benediktinerkloster zurück. Aus dem Sortiment wird heute der Klostersud, ein klassisches fränkisches Landbier verkostet. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%

Zur Optik: Rotbraunes klares Bier mit einem ganz kleinen weißen Schaum.

Zum Geruch: Wieder die typischen karamelligen und röstigen Noten, wobei das Röstaroma klar überwiegt. Auch leichte Töne von Maromen und ein nussiges Aroma kann man riechen.

Zum Geschmack: Sehr süffiges Bier mit einer tollen Röstmalznote. Aber auch der Hopfen kommt nicht zu kurz und im Abgang hat man dieses schöne röstigen Note gepaart mit leicht grasigen Tönen. Die Kohlensäure ist gut dosiert und lässt es weder zu lasch noch zu sprudelig erscheinen. Der Antrunk hat immer dieses leichte prickeln auf der Zunge, welches dann in die röstigen Noten übergeht die sich am Abgang langsam von Hinten ach vorne im ganzen Mundraum breit machen. Mit ihren leicht nussigen Einflüssen weis sie durchaus zu entzücken.

Zum Fazit: Für mich doch bisher eine der besten fränkischen Biere, die ich bisher probieren durfte. Hier passt einfach alles und die einzelnen Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Hier kann man nur 5 Sterne vergeben.

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Simon Spezial

Es geht mal wieder nach Franken, hier ist einfach die Heimat der Biere. Da es relativ nah von meinem Stadtort und die Biervielfalt enorm ist, kommt man einfach nicht drum rum des Öfteren mal ein Bier von dort zu trinken. Der neueste Test führt uns nach Lauf an der schönen Pegnitz. In der Kleinstadt braut bereits seit 1875 die Brauerei Simon. Diese stellt vier verschiedene Sorten her von denen heute das Spezial verkostet wird. Es wird als altfränkisches Vollbier bezeichnet, daraus schließe ich das es etwas dunkler als normale Exportbier sein dürfte. Es hat 5,6 % Alkohol.

Zur Optik: In der Tat ist es etwas dunkler und entpuppt sich als fränkisches Rotbier. Ein rubinrotes, klares Bier steht da vor mir. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Sehr Malzig. Ein schöne Mischung des dominierenden Röstmalzes mit einer leicht karamelligen und süßen Note.

Zum Geschmack: Wirklich tolles aromatisches Bier. Im Antrunk und im Mittelteil hat man schöne geröstete Malznoten. Es hat aber auch eine ausgeprägte Karamellnote und im Abgang kitzelt es leicht am Gaumen. Im Nachgang hat man noch leicht Noten von Süßkirsche und Johannisbeere. Ein bisschen mehr Kohlensäure könnte das ganze noch vertragen, sodass es noch ein wenig frischer wirkt. Gegen später wird es im Abgang ein wenig herber, was den Geschmack spannender macht.

Zum Fazit: Vor allem die Gute Mischung aus dem für dunkles Bier typischen Röstmalznoten und den karamelligen und leicht süßen Malznoten ist wirklich gut. Auch die leichte Fruchtigkeit passt perfekt. Wirklich ein tolles Bier so wie man sich urtypische fränkische Biere vorstellt. Hierfür vergebe ich 5 Sterne.

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Stefansbräu Märzen

Heute gibt es wieder ein Bier aus Dinkelsbühl. Diesmal aber etwas von Stefansbräu, einer relativ jungen und sehr kleinen Brauerei. Diese Brauerei wird von Stefan Klein betrieben, aber mehr war im Netzt dazu leider nicht zu finden. Nun denn so lange die Biere überzeugen. Deshalb schnurstracks weiter zum Test. Diesem wird heute das Märzen unterzogen, ein etwas stärkeres untergäriges Bier mit 5,4% Alkohol.

Zur optik: Rötlich/bernsteinfarbenes Bier, welches eine leichte Trübung aufweist. Es hat eine weiße Schaumhaube die sehr beständig ist.

Zum Geruch: Röstmalzige und brotige Noten. Aber auch Noten von Karamell und Lebkuchen kommen durch. Insgesmat ist der Eindruck sehr malzig. Vom Hopfen hat man leichte Eindrücke von Beeren und Grapefruit.

Zum Geschmack: Sehr intensive malzige Noten, die von einer ganz leichten Bittere ummalt werden. Die  Malznoten haben feine karamellige Töne. Ein bisschen hat man sind Noten von Lebkuchen wahrnehmbar. Auch die beerigen Aromen die im Geruch leicht wahrnehmbar sind, kommen im Geschmack durch. Dies ist vor allem im Abgang und ein wenig im Nachgang der Fall. Dort vermischt sich der Geschmack von Johannis und Brombeeren mit leicht grasigen und herben Noten. Toll!. Aber natürlich muss ich auch die MAlzzsammensetzung loben, denn der Malzkörper ist wirklich sehr gut ausbalanciert und vor allem die intensiven karamelligen Noten mit den röstigen Touch gefallen mir sehr gut. Abgerundet wird dies alles von einer sehr moderten Kohlensäure, die das Bier so sehr bekömmlich macht.

Zum Fazit: Wirklich ein tolles Märzen, welches endlich auch mal eins ist das wirklich Charakter zeigt. Überhaupt nichts wässriges ist an diesem Bier zu spüren. Sensationell sind vor allem die kräftigen und abwechslungsreichen Malztöne wissen sehr zu gefallen. Ich bin begeistert und kann dieses Bier nur weiterempfehlen. 5 Sterne.

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Aalener Löwenbräu Spezial

Unser heutiger Biertest führt uns nach Aalen in den Ostalbkreis. In der ehemaligen freien Reichsstadt haben es zwar drei Brauereien ins neu Jahrtausend geschafft, jedoch ist von diesen heute im Stadtgebiet nur noch eine übrig, nämlich die Löwenbrauerei. Die 1668 gegründete, und immer noch in Familienbesitz befindliche Brauerei, befindet sich am Galgenberg. Dies ist in sofern interessant,als das sich die beiden anderen ehemaligen Brauereien in unmittelbarer Nachbarschaft befinden und die Gebäude immer noch existieren. In sofern ist ein Besuch nicht nur mit Blick auf die Löwenbräu an sich empfehlenswert. Verkostet wird heute das Spezial, die klassische Halbe der Brauerei. Das helle Exportbier hat eine Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Kräftige goldene Farbe, die man bei einem Export erwartet. Der Schaum des klar filtrierten Bieres ist weiß und sehr stabil. Schön anzusehen dieses Bier.

Zum Geruch: Kräftige Malztöne mit einem Hauch von Fruchtigkeit. Leichte Apfelnoten kommen durch. Aber hauptsächlich die süßlichen malzigen Noten sind präsent. Sogar eine leichte caramellige Färbung sticht durch.

Zum Geschmack: Kräftiger Malziger Geschmack mit einem malzig süßen Abgang. Es wirkt ein wenig pappig, aber das ist zunächst nicht weiter störend. Die Kohlensäure ist fast perfekt dosiert und macht das Bier somit sehr süffig. Sie umrandet den Malzkörper perfekt. Im Abgang hat man dann die leicht hopfigen Noten, die sich leicht trocken im Rachen festsetzen und somit Lust auf den nächsten Schluck machen. Dieses Bier ist wirklich extrem süffig und ist extrem gefährlich, denn es macht Lust auf mehr von diesem vorzüglichen Gebräu. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier durchaus Klasse, der getreidig süße Malzkörper legt sich sehr sanft um den Gaumen und behält diesen Geschmack auch nach wie vor bei. Das Brauwasser ist sehr weich und wirkt wirklich erfrischend.

Zum Fazit: Was soll ich hier noch groß sagen. Wirklich ein klasse Malzkörper und sehr süffig und frisch dieses Bier. Sicher könnte es noch etwas mehr Hopfen oder eine kleine Fruchtigkeit haben, aber das muss meiner Meinung nach ein traditionelles Export auch nicht. Hier braucht man nicht craftig bitteres oder fruchtiges. Dafür vergebe ich die Höchstnote 5 Sterne.

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Hopfenstopfer California Sunset

Man sollte ja meinen der Biermarkt ist ein umkämpfter Markt, in dem Brauereien versuchen jeden noch so kleinen Marktanteil der Konkurrenz abzuluchsen. Im Craft Bier Markt ist dies jedoch ein wenig anders hier wird oft mehr miteinander als gegeneinander gebraut, es wird wird versucht durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch die Sude und das Know How zu optimieren. Außerdem eint alle das gemeinsame Ziel, das Produkt Bier als Gourmet- und Genussmittel zu etablieren und die Biervielfalt in der Gesellschaft zu verankern. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass sich befreundete Brauer treffen und dann zusammen ein Bier brauen. So etwas nennt man Collab Brew und ein solches haben ich heute vor mir stehen. Es ist ein Gemeinschaftssud von Braueren der Brauereien Häffner, Eichbaum und Heidelberger. Erschienen ist es unter dem Label von Hopfenstopfer, der Craft Beer Marke von Häffner Bräu aus Bad Rappenau. Unter dieser Marke wurde Thomas Wachno als einer der Craftbeer Pioniere bekannt, und bringt seither immer wieder neue Biere heraus. Das heutige Bier California Sunset ist ein West Coast IPA, eine extrem hopfenbetonte Version des IPAs, die aktuell sehr im Trend ist. Es hat einen 6,8%igen Alkoholgehalt.

Zur Optik: Orangenes Bier welches trüb ist aber nicht extrem trüb. Der klare weiße Schaum ist sehr stabil.

Zum Geruch: Sehr grasige hopfige Noten, die sogar leicht an der Nasenspitze kitzeln. Beerige Noten und ein bisschen Pfirsich. Auch eine sehr ausgeprägte Annanasnote lässt sich erhaschen.

Zum Geschmack: Die Fruchtigkeit bestätigt sich sofort. Aber auch de Bittere ist sofort da und extrem ausgeprägt. Das Bier hat ein sehr weiches Mundgefühl, vor allem der Einstieg ist sehr angenehm da die Kohlensäure nicht so extrem störend wirkt. Im Abgnag hingegen kommt dann die Bittere durch wobei diese nicht so extrem ist das es störend wäre. Im Nachtrunk macht sich dann eine beerige Fruchtigkeit breit, die Lust auf den nächsten Schluck macht. Man hat aber auch sehr gasige und florale Noten, die an eine frisch blühende Wiese erinnern. Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes Bier da nichts wirklich den Geschmackseindruck trübt. Der Hopfen wirkt perfekt dosiert und das Malz und die Kohlensäure halten sich dezent im Hintergrund. Auch ist der Hopfen nicht zu Bitter sonder schön fruchtig, sodass dieses Bier Lust auf mehr macht.

Fazit: Spannendes Bier sehr fruchtig. Zwar auch gewöhnungsbedürftig bitter, aber nicht so das es unangenehm wirkt. Für mich ein wirklich sehr gelungenes Bier, bei dem ich absolut nichts zu bemängeln habe. Ich vergebe hierfür die Höchstnote von 5 Sternen. Perfekt abgestimmtes und ausbalanciertes Bier.

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Rothaus Märzen Export

Heute gibt es mal wieder ein Bier avon der badischen Staatsbrauerei Rothaus, aus dem Hochschwarzwald. Verkostet wird heute das Märzen Export, welches unter dem Namen Eiszäpfle auch in kleinen Flaschen verkauft wird. Ob das Bier nun eher ein Märzen oder ein Export ist, wird durch Webrecherche leider nicht ganz offensichtlich. Mit seinen 5,6% Alkohol jedoch, liegt es genau an der Schnittstelle zwischen Märzen und Export.

Zur Optik: Cremiger weisser Schaum, der sehr stabil ist. Die Farbe des Bieres ist ein kräftiges Gold und das Bier ist klar filtriert.

Zum Geruch: Vollmundigs, getreidiges Aroma, bei der eine Süße deutlich zur Geltung kommt. Zusätzlich hat man leicht erdig, kreutrige Noten. Die gereidigen Noten haben eine caramelligen und biskuitartigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck, ein sehr süffiges Bier mit wirklich ausgeprägter Getreidenote, die mir aber fast ein wenig zu süß erscheint. Zusätzlich wirkt das Bier leicht schmierig, klebrig auf der Zunge und schmeckt auch ein wenig so. Dieser Eindruck verfliegt dann aber bei den nächsten Schlücken. Jetzt macht sich auch so langsam der Hopfen bemerkbar der sich dezent mit bitteren Anklängen um den Gaumen schmiegt und so das ganze Trinkvergnügen abrundet. Die getreidige Note bekommt immer mehr einen richtig kernigen brotigen Ton. Man könnte sich sogar fast drauf festlegen, dass die brotigen Noten explizit nach der Brotkruste schmecken. Aber auch die leicht caramelligen Noten die man schon im Geruch riechen konnte, lassen sich schmecken. Insgesamt muss man sagen, dass dieses Bier sehr süffig und frisch ist und somit ein idealer Durstlöscher für die bald wieder anstehende Oktober- beziehungsweise Volksfestzeit.

Zum Fazit: Ein sehr süffiges Bier, das nach kurzen, anfänglichen Schwierigkeiten wirklich auftrumpfen kann. Es ist sehr süffig und frisch und die Getreidenote wirkt sehr gut ausbalanciert. Der Hopfen hält sich zwar zurück, aber das schadet dem Bier nicht wirklich, da es dadurch süffiger wirkt. Ich kann dieses Bier wirklich empfehlen und gut gekühlt gibt es hier so gut wie nichts zu bemängeln ich vergebe hierfür 5 Sterne.

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Schönbuch Hefeweizen Hell

Für den heutigen Biertest geht es in das schöne Böblingen in der Nähe von Stuttgart. Dort ansässig ist die Brauerei Schönbuch.  Diese existiert bereits seit 1823. Verkostet wird heute das helle Hefeweizen, welches schon öfter mit dem Preis der besten der DLG ausgezeichnet wurde. Das Bier besitzt einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Das Bier hat eine hellgelb Farbe mit leichten Orangetönen. Die Trübung ist gleichmäßig und man sieht ein starke Sprudelung der Kohlensäure im Glas, welche sich auch auf die Schaumbildung auswirkt. Dieser ist zwar nicht so üppig aber dafür recht beständig.

Zum Geruch: Die klassischen bananigen Noten dringen hier durch, aber auch Nelken sind deutlich zu erriechen. Es kommt ein klare würzig betonte Note durch, in der die bereits erwähnten Nelken dominieren.

Zum Geschmack: Die klassische Note nach reifen Früchten, die bei vielen Hefeweizen typisch ist, dominiert auch in diesem Bier zunächst deutlich. MAn hat aber auch getreidige und brotige Noten, die aber nur ganz leicht anklingen. In diesem Bier dominiert vielmehr die Fruchtnote. Was in diesem Bier herraussticht ist aber nicht unbedingt die bananige Note, denn diese taucht erst im Abgnag auf, und schmiegt sich dann elegant an den Gaumen. Somit macht sie Lust auf den nächsten Schluck. Bei diesem Bier dominieren eher die Noten von reifen Pflaumen und Waldbeeren. Aber auch Anklänge von Äpfeln lassen sich erschmecken. Für ein Weizenbier wirkt es zudem recht süffig, da die Kohlensäure nicht so penetrant ist, was zusätzlich auch die geschmackliche Fruchtigkeit begünstigt. Der Hopfen hält sich relativ zurück, was diesem Bier aber keinen Abbruch tut. sondern nur noch süffiger macht, da es nicht sonderlich Bitter ist. Man schmeckt den Hopfen nur in der Backengegend, wenn er ein leichtes bitteres und grasiges Prickeln erzeugt.

Fazit: Ein wirklich klasse Weizenbier, welches ich so noch nicht oft getrunken habe. Ich empfehle jedem der die Chance dazu hat es einmal zu probieren, denn es schmeckt wirklich phänomenal. Diese Fruchtigkeit, die auch mal von der typischen Banane abweicht ist wirklich Klasse und so etwas hatte ich noch nicht so häufig. Hierfür vergebe ich gerne sehr gute 5 Sterne nach Böblingen.

 

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Baumburger Export hell

Im heutigen Test geht es nach Oberbayern und zwar nach Baumburg, das sich in der nähe des Chiemsees befindet. Getestet wird ein typisches bayrisches Klosterbier, welches in der selbigen Klosterbrauerei in Baumburg gebraut und abgefüllt wird. Vom Bierstil reiht es sich mit seinen 5,2 % in den Reigen der Exportbiere ein. Das Bier hat außerdem beim European Beer Star Award 2013 eine Bronzemedaille in seiner Kategorie abgeräumt. Beim einschenken fällt sofort auf dass, das Bier einen sehr stabilen und grobporigen Schaum hat, der auch nach Minuten noch anhält. Die Farbe des Bieres ist gold gelb und meiner Meinung nach nicht ganz klar, das soll heißen das noch eine ganze leichte Trübung vorhanden ist. Der Geruch ist sehr brotig frisch und getreidig. Vereinzelt vermag ich sogar eine hauch Bourbonvanille zu riechen und ein wenig Waldhonig. Im Antrunk ist es sehr weich und rund und man schmeckt wunderbar das weiche Brauwasser wie es sich leicht um den Gaumen schlängelt. Das Bier hat eine sehr schöne süße wenn nicht sogar einen tick zu viel. Man schmeckt Aromen von Honigmelone und der zu riechenden Vanille. Im Abgang wird es dann kurz harzig und der Hopfen macht sich bemerkbar, hält sich aber wie es sich für ein süffiges Helles gehört dezent zurück. Das ganze rundet dann ein vanilliges Mundgefühl nach dem Abgang ab das auch nach dem Schluck noch eine weile dableibt. Natürlich schmeckt man auch die typisch brotig, getreidigen Noten des Malzes doch nach der anfänglich leicht überschwänglichen Süße nehmen sie im weiteren Trinkverlauf ab und geben den sich leichter und dezenter. Das ganze wird umgarnt von einer selten so gut dagewesen frische die das ganze gefährlich süffig macht. Zum Fazit brauche ich nicht viel sagen super Bier das seine Medaille zurecht gewonnen hat und von dem ich leider nur dieses eine vorrätig hatte. Ganz klar 5 Sterne und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen an alle die Lust auf ein unkompliziertes aber genial süffiges Helles haben um zum bespiel den tag ausklingen zu lassen.

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Heubach Uralb Spezial

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus meiner schwäbischen Heimat. Es geht zur Heubacher Brauerei, die wie der Name schon sagt in Heubach ihren Sitz hat. Im Test heute ist das Uralb Spezial, mit 4,8% Alkohol ein klassisches helles Lagerbier. Die Optik besticht auch durch einen hellen goldgelben Ton und es ist glanzfein filtriert. In der Nase finden sich die klassischen Brot und Getreidenoten wieder. Der Geschmack ist genauso einfach wie genial. Am Anfang schmeckt man die deutliche Süße des Malzes die sich dann den Gaumen entlang durchzieht. Im rRchenraum entfacht die Kohlensäure ein leichtes prickeln. Nachdem das Bier die Kehle hinabgeronnen ist, stellt sich ein kurzer leicht bitterer Ton des Hopfens ein, der sich aber sehr dezent zurückhält. Es sind leichte Nuancen von Honig zu spüren. Alles in allem wirkt es auch sehr frisch und gut ausbalanciert. Ein wirklich klasse Helles Bier welches sehr erfrischend und süffig ist. Ideal auch wenn die Temperaturen jetzt so langsam wieder in die Höhe klettern. Von mir gibt es daher, frei von der Leber weg ,die volle Punktzahl, das bedeutet 5 Sterne.

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Kloster Andechs Vollbier Hell

Der heutige Biertest führt uns mal wieder nach Bayern, genauer gesagt nach Andechs. Andechs ist ja weltbekannt für sein Kloster genauso wie die Biere der Klosterbrauerei die nicht weniger Weltruhm haben. Andechs ist ja sehr bekannt für seinen Doppelbock und das Weissbier. Heute wird jedoch das traditionelle Helle verkostet. Das aussehen ist ein klares hellgelb und sprudelt ordentlich. Der Geruch ist sehr cremig intensiv getreidig aber gleichzeitig auch sehr leicht und frisch. Im Geschmack kann man sagen das man zuerst im Antrunk einen tollen frischen Getreidegeschmack hat mit einem wirklich tollen weichen Mundgefühl. Danach geht es wunderschön in einen leicht sprudeligen und dann im Abgang kurz bitteren Geschmack über. Sehr leckeres Bier welches unfassbar gut mundet , es ist würzig aber trotzdem angenehm mild teilweise hat es sogar fruchtige Nuancen leichte Zitrusnoten sind kurz zu erkennen, aber hauptsächlich beschränkt sich das Bier auf seinen süßlich malzigen Charakter. Es wirkt sehr weich und ausgeglichen und hat trotzdem eine gewisse würze. Dazu schmeckt es einfach unheimlich frisch und ist extrem süffig. Ich bin begeistert und vergebe für dieses Helle doch glatt 5 Sterne