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Franz Hefeweizen

Von der Brauerei Franz aus Rastatt kommt mit dem Hefeweizen mein heutiges erstes Testbier. Die 1842 gegründete Brauerei befindet sich direkt an der Murg und gehört heute den selben Besitzern, die auch Hatz-Moninger und Palmbräu ihr Eigen nennen. Das Hefeweizen das ich nun heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und ist naturtrüb.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig, vor allem eine sehr schöne Bananenote hat man in der Nase. Dazu ist es natürlich leicht getreidig. Die bananigen Noten sind sehr frisch und noch mit guten kräutrigen Noten versehen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein Bier, das wirklich sehr fruchtig rüberkommt und vor allem durch seinen Mix aus Weizennoten mit im Abgang kurzen Anklängen leicht herber Töne und dann sehr guten fruchtigen Noten mint Bananen und leichten Birnen im Aroma, aber auch Vanille schmecke ich heraus.

Zum Fazit. Ein sehr gutes Weizen, dem ich hier fast schon geneigt bin die Höchstnote zu geben und was ich heute auch einfach einmal mache. Ich gebe daher einfach eine Wertung von 5 Sternen.

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Kuchlbauer Turm Weisse

Der von Friedensreich Hundertwasser entworfene Kuchlbauer Turm ist das weithin sichtbare Markenzeichen der Abensberger Brauerei. Diesem bedenkenden Architekturobjekt hat die für ihre Weißbiere bekannte Brauerei ein Bier gewidmet, das wie könnte es anders sein ein Weizenbier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, mittelklares Bier. Der Schaum ist mitteltrüb und in Ordnung.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, an Banane erinnerndes Bier. Dazu kommt etwas Pflaume und Apfel

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges Weizen mit gewissen erdbeerigen Noten bzw. mit erdbeerig angehauchten Noten, die sich auch ein bisschen an Johannisbeere orientieren. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher fruchtiges Bier unter den Weizenbieren.

Zum Fazit: Ein sehr fruchtiges und wohlschmeckendes Weizenbier. Mir gefallen vor allem die doch an Erdbeere angehauchten Noten. Daher gebe ich hier auch die Höchstnote von 5 Sternen.

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Tegernseer Spezial

Der nächste Biertest dreht sich um das Spezial des herzoglichen Brauhaus Tegernsee. Dieses Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klares Bier. Es hat eine weißen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein malzig süßlicher Geruch. Es hat einen sehr süßlichen Geruch, mit einer leicht fruchtige Note.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges und zugleich auch frisches Bier. Es ist nicht zu süß, aber auch nicht zu wässrig. Es hat wirklich von allem ein bisschen und wirkt sehr gefährlich süffig. Es hat vor allem im Abgang so eine für ein helles Bier typische getreidige frische ,die sich schön im Mund breit macht und sich dort dann auch festsetzt.

Zum Fazit: Mal wieder hat man ein vorzügliches Bier aus dem Hause Tegernsee. Ich kann gar nicht anders als auch hier eine Wertung von 5 Sternen abzugeben. Bravo.

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Wagner Richard Wagner Dunkel

Richard Wagner mag ein ebenso genialer wie kritisch zu bewertender Komponist gewesen sein, jedoch hat er außer dem Namen mit dem folgenden Bier nichts zu tun. Das Richard Wagner Dunkel ist nämlich nicht ihm sondern dem Senior Chef der fränkischen Brauerei Wagner aus Merkendorf gewidmet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%..

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen schönen röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstig, brotige Noten, die etwas ins süßliche gehen.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges Aroma macht dieses Bier im ersten Eindruck auf mich. Vor allem am Gaumen tanzen diese herb-röstigen Noten schön umher. Auch im weiteren Trinkverlauf dominieren die röstig bis brotig herben Noten. Ebenso erscheint es mir im weiteren Trinkverlauf als ein durchaus sehr würziges Bier mit dann im Nachgang röstigen Noten. Auch gegen Ende behält sich das Bier seinen urigen Charakter bei. Es ist sehr herb für ein dunkles Bier. Der Hopfen dominiert meiner Meinung auch den Geschmack, den er gepaart mit krustig-derbe Brottönen übernimmt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen. Das Bier hat alles, was ich von einem urigen dunklen Bier erwarte. es ist röstig, der Hopfen kommt leicht durch, dabei ist es aber nicht zu süßlich. Bravo!

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St. Georgen Bräu Goldmärzen

Der nächste Test führt mich nach Franken nach Buttenheim, der Heimatstadt des Levis Gründers Levi Strauss. Eine der beiden ortsansässigen Brauerei ist die nach dem heiligen Georg benannte St. Georgen Brauerei. Von dieser widme ich mich dem Goldmärzen das auf einen Alkoholgehalt von 5,6% kommt.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein Geruch aus einen Mix aus getreidigen und karamelligen Tönen. Dazu kommen leicht fruchtige Aromen die in eine beerige Richtung gehen.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich einen Mix aus brotigen Noten mit einem gewisse karamellig-brotigen Teint. Es ist ein sehr kantiges und würziges Bier und hat am Gaumen ein gewisses würziges etwas. Garniert wird alles mit einer guten hopfigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier. Es hat einen schönen Mix aus malzigen Noten mit gewissen hopfig herben Getreidenoten.

Zum Fazit: Ich kann gar nicht anders als dieser Krone fränkischer Braukunst die Höchstwertung zu gebend. Für mich bringt es all das mit was ein gutes Bier ausmacht. So kann es hier nur 5 Sterne geben wirklich lecker.

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Brauhaus Zollernalb Älbler Export

Das Brauhaus Zollernalb aus Albstadt ist eine noch vergleichsweise junge Brauerei, war jedoch zuletzt in den Schlagzeilen durch die Beteiligung an der Übernahme der insolventen Lehner Brauerei. Braumeister Dominik Reger erfüllte sich mit dem Bau des Brauhauses im Jahre 2011 den Traum von der eigenen Brauerei, die sich seither zur einer festen Institution der Zolleralbregion gemauster hat. Sein Ächter Älber Export ist dabei die klassiche schwäbische Halbe, nur das sie noch naturbelassen in die Flasche kommt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiger Geruch, der an Mandarine und Ananas erinnert. Eventuell kommt noch Granatapfel hinzu.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich ein erstaunlich fruchtiges Aroma, welches im Antrunk auch sofort wieder den Eindruck bestätigt. Man hat zunächst wirklich den Eindruck, das es in Richtung eines Fruchtsaftgetränkes geht. Vor allem den Apfel beziehungsweise dann auch Granatapfel kann man schmecken. Auch Ananas und Mandarine bzw. Apfelsine mache ich aus. Im weiteren Trinkverlauf geht es dann auch stark in Richtung Apfelsine. Alles wird umrandet von echt bitteren Noten. Im weiteren Trinkverlauf lässt die Fruchtigkeit dann ein wenig nach und es kommen ein wenig getreidigere Noten durch.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und auch erstaunlich fruchtiges Bier. Es ist definitiv ein etwas anderes, aber wie ich finde wirklich gut schmeckendes Exportbier. Ich gebe daher die Höchstwertung von 5 Sternen für den Älbler.

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Schoppe Not For Cannibals

Im nächsten Test habe ich nun mal wieder ein Bier der Schoppe Brauerei aus Berlin. Not for Cannibals ist bei diesem Bier Programm handelt es sich hier doch um ein double dry hopped New England IPA und damit eine wahrliche Fruchtbombe. Unterstrichen wird das durch die zusätzliche Gabe eines Fruchtpürees bestehend aus diversen Obstsorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eienen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges Aroma habe ich hier. Man hat wunderbar aromatische Anflüge der Nase. Himbeeren sind sehr dominant, dazu kommt eine leichte Mango und Litschi

Zum Geschmack: Eine wirklich sehr sehr schöne Note von Himbeere habe ich im Geschmack, Diese dominiert auch das Mundgefühl. Die Himbeere dominiert den Geschmack sehr und füllt ihn aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier dominiert von einer Himbeernote. Im Abgang ist es dann leicht tropisch und hat etwas bittere Anflüge, die Himbeere dominiert aber den Geschmack im Mund. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein ausgewogenes Bier mit inert schönen Fruchtaromatik. Es sind aber nicht nur die Himbeere die im geschmack präsent ist auch Passionsfrucht und Mango sind in Nuancen vorhanden. Es ist schön das durch den leicht säuerlichen Touch die Fruchtnoten sehr natürlich wirken.

Zum Fazit: Ich kann bei diesem Bier absolut nichts bemängeln. Ein wirklich wunderbarer Obstkorb, der dazu noch sehr natürlich wirkt. So gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Giesinger Märzen

Für den nächsten Test geht es ab nach München Giesing. Die Giesinger Brauerei hat sich inzwischen fest in der Münchern Bierszene etabliert und so werde ich mir heute das Märzenbier vornehmen. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives, getreidiges, karamelliges Aroma. Es ist sehr kräftig und auch in gewisser Weise einen Hauch röstig.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr schön karamellig-getreidig. Vor allem das karamellige kommt wirklich sehr schön durch und bleibt bis lang im Nachgang im Mund erhalten. Der Körper wirkt sehr kräftig und  durchaus sehr gut ausbalanciert. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es den beschriebenen Attributen treu.

Zum Fazit: Für mich ein rundes und gelungenes Märzenbier, an dem ich absolut nichts kritisieren kann. Ich finde es wirklich sehr schmackhaft und kann es absolut weiterempfehlen. Das gibt von mir die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Autenrieder Schlossbräu Bernstein Weisse

Aus der Schlossbräu Serie der Autenrieder Schlossbrauerei aus bayerisch Schwaben gibt es nun die Bernsteinweisse. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein erstaunlich fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat eine etwas reifere Pflaume und Banane dazu noch Honigmelone.

Zum Geschmack: Auch hier fällt zunächst eine erstaunlich fruchtige und zugleich aromatische Note auf. Auch sie erinnert an reife pflaume und entfernt ist sie sogar auch ein wenig exotisch tropisch. Im Abgang hat man getreidige, bisweilen sogar leicht schokoladige Noten. Man hat wirklich schokoladige Noten im Mund. Auch im weiteren Trinkvelauf hält dieses schokoladige an, wobei es dann wieder etwas in Richtung fruchtig geht. Zum Schluss kommt auch eine ganz leicht alkoholische Note.

Zum Fazit: Ein wirklich ganz annehmbares Weizen, das sogar noch tropische Einflüsse hat. Es ist wirklich gut und absolut zu empfehlen. Über die leicht alkoholischen Töne sehe ich etwas hinweg und vergebe hier knapp noch 5 Sterne.

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Beck Kellerbier naturtrüb

Immer wieder findet ich auch Biere von Brauereien, die bisher in meinem Blog noch nicht so im Fokus standen. So auch das heutige Bier, das von der Brauerei Beck aus Trabelsdorf stammt. Trabelsdorf ist ein Ortsteil von Lisberg ind er Nähe von Bamberg. Beim heutigen Bier handelt es sich also um eine fränkische Bierspezialität. Und welche Bierspezialität ist in Franken allseits beliebt? Richtig das Kellerbier. Ein solches gibt es heute auch von eben jener Brauerei Beck im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der jedoch sehr schnell wieder verfliegt.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier. Es riecht sehr karamellig in der Nase. Es hat so einen ganz leicht harzigern Geruch in der Nase und erinnert ein wenig an Tannennadeln. Der Hopfen kommt ganz leicht grasig daher.

Zum Geschmack: Auch hier bleibt sich das Bier treu. Es ist schön karamelig frisch und hat sogar leicht fruchtige Einflüsse in dem es teilweise an rote Beeren, insbesondere Johannisbeere erinnert. Im Abgang könnt es ein wenig mehr Geschmack vertragen. Im Abgang hat es teilweise eine leicht herbe Hopfennote, die sich an den Gaumen schmiegen. Es schmeckt sehr urig das Bier, vor allem das kernige karamellige finde ich hier recht gut umgesetzt.

Zum Fazit: Ein vorzügliches Kellerbier und ein absoluter Geheimtipp. Es könnte im Abgang noch etwas Geschmack vertragen, aber ansonsten gibt es absolut nichts zu bemängeln. Ich gebe ihm heute die Höchstwertung von 5 Sternen.