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Engelbräu Feierobed Bier

Von April bis Juni, also genau jetzt hat das Feierobed Bier der Engelbräu aus Rettenberg Saison. Stilistisch ist es ein untergäriges Lager bzw. Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Duft nach grünem Apfel, dazu natürlich die getreidigen Note. Es riecht zudem leicht fruchtig und strohig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem leicht süßlichen Malzroma, dass aber auch etwas fruchtige Noten im Mund zeigt. Es ist etwas bitter am Gaumen und wirkt allgemein erfrischend. Insgesamt hat das Bier eine fruchtig hopfige Note, bei der in Richtung Nachgang auch noch etwas getreidiges durchkommt. Es hat dazu auch etwas von grünem Apfel. Bis zum Ende kann das Bier seinen Geschmack wahren und schafft so einen runden Biergenuss.

Zum Fazit. Ein leicht fruchtiges, hopfig getreidiges Bier. Dazu sehr süffig. Ein idealer Feierabendgenuss. Von mir gibt das 4 Sterne.

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Brand Blond

Mein nächster Biertest führt mich in die Niederlande zur ältesten noch aktiven Brauerei des Landes. Es handelt sich um die Brauerei Brand aus der Provinz Limburg. Seit 1989 gehört die Brauerei zu Heineken und ist vor allem für ihre Spezialbiere, die durchaus auch ein bisschen stärker sind, bekannt. Ein solches habe ich auch mit dem Blond, das auf einen Alkoholgehalt von 8,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es hat einen fruchtig orangeartigen Geruch. Ich nehme auch Zirtus, etwas Grapefruit und grüner Apfel wahr.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zunächst süßlich mit einer leichten Hopfenherbe am Gaumen. Es hat einen Mix aus süßlichen auch zuckrigen Noten, aber auch etwas obstigem. Der Hopfen kommt hier und da etwas bitter zum tragen ist aber dezent. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das leicht orangig fruchtig ist und bei dem etwas hopfiges durchkommt.

Zum Fazit: Ein gutes, durchaus angenehmes Bier. Es ist leicht fruchtig, hat aber auch eine gewisse Säure und Hopfenbittere die gut passt. Allgemein nimmt man den Alkoholgehalt nicht unbedingt wahr. Das gibt 4 Sterne.

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Berg Weizenbock

Ab und an darf es auch mal ein Bockbier sein und die Königsdiziplin des Bockbieres ist bekanntlich der Weizenbock. Von der Bergbrauerei aus Ehingen, deren Weizenbiere weitläufig bekannt und beliebt sind, habe ich folgenden Test nun den Weizenbock. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes orange-goldenes Bier. es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, fruchtiges Aroma mit einer sehr schönen Bananennote zeigt sich in der Nase. Sie wirkt sehr ausgreift und macht wirklich Spaß.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein im Körper kräftiges Bier, dass eine schöne reife Bananenote und etwas Rosine hat, die sich bis in de Abgang ausbreitet und sehr beständig bleibt. Es sind marginal, nur ganz ganz leicht alkoholische Noten wahrnehmbar. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier das durch Getreide und hefige Noten auf sich aufmerksam macht. Dazu hat es eine feine Würze und man schmeckt auch leicht Nelke und etwas Kräuter. Für meinen Geschmack könnte das Bier noch etwas mehr Kohlensäure vertragen, da es so doch eher noch ein wenig schwerfällig wirkt.

Zum Fazit: Ein guter, ausgereifter Weizenbock, den ich aber ein bisschen zu schwerfällig finde. So geht ihm etwas die Saftigkeit ab. Dennoch hat er tolle ausgereifte Aromen und eine gute Würze. Für mich gibt das eine Wertung von 4 Sternen.

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Nesselwanger Weizen

Als nächstes Testbier habe uch das Weizenbier der Postbrauerei Nesselwang im Test. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen eher geringen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht frucvhtig nach Erdbeere und Banane würde ich sagen.

Zum Geschmack. Auch hier ist es ein Bier, welches doch sehr aromatisch schmeckt. Man hat im Antrunk eine leicht getreidige Note, die dann im Abgang in eine typisch süßgetreidge Note übergeht, die mit den fruchtigen Einflüssen von Banane und Erdbeere einhergeht. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Weissbier, weches eher auf der fruchitgen Schiene unterwegs ist, was aber nicht schlechtes sein muss. Zudem ist es insgesamt sehr süfig.

Zum Fazit: Ein wie ich finde, recht süffiges und fruchtiges Weissbier. Mir erscheint das insgesamt ein wenig zu fruchtig, es bekommt von mir aber dennoch eine Wertung von 4 Sternen.

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Schwind Sommer Halbe

An diesem Wochenende hatte man in Deutschland das erste mal so richtig das Gefühl das der Sommer nun endlich da ist. Bei Temperaturen über 30 Grad kommt man dann auch gleich ins Schwitzen. Da ist es wichtig ausreichend zu trinken. Wie gut das immer mehr Brauereien nun auch ein Sommerbier im Sortiment haben. Oft eine erfrischende und meiner Meinung nach deutlich bessere Alternative zu Radler und sonstigen Biermischgetränken. Im Test ist deshalb heute die Sommer Halbe der Aschaffenburger Brauerei Schwind. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht fruchtig. Es hat vor allem eine schöne Melone im Geruch und etwa sbeeriges. Eventuell mache ich noch etwas in der Richtung Mango oder Litschi aus.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Antrunk noch etwas verhalten ist, jedoch immer fruchtiger wird je länger man es trinkt. Im Mund breitet sich dann ein herb frisches Aroma aus. Das Bier hat einen schlanken Körper und ist insgesamt doch sehr fruchtig, vor allem im Nachgang. Die Kohlensäure ist am Anfang noch sehr lebendig, könnte gegen Ende aber für meinen Geschmack noch etwas mehr sein. Insgesamt bleibt das Bier fruchtig frisch und ist in Teilen auch etwas grasig und hat eine leichte Melone im Abgang. Im Nachgang ist es mir aber eine Ticken zu süß. Auch wenn es insgesamt sehr frisch wirkt.

Zum Fazit: Ein fruchtig frischer Sommergenuss ist dieses Bier. Es ist wirklich erfrischend und auch nicht zu schwer. Das gibt 4 Sterne.

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Poppels Session IPA

Im Sommer sind ja durchaus auch mal leichtere Biere gefragt. Da ist so ein Session IPA zum Beispiel eine ideale Erfrischung. Mein heutiges kommt von der Poppels Bryggeri aus dem schwedischen Jonsered. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,2%.

Zur Optik: Ein orangenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein obstiges Aroma habe ich in der Nase, das mich etwas an Orange und Mandarine erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es nur im Antrunk bitterfruchtig. Es kommen dann in Richtung Abgang mehr herbe Noten dazu. Auch im weiteren Trinkverlauf ein bitterfruchtiges Bier mit einer schönen herben Komponente. Es ist dabei dennoch ein einigermaßen schlankes Bier. Insgesamt prickelt es wirklich schön, die Fruchtigkeit ist aber nur dezent und sommerlich leicht.

Zum Fazit. Ein sommerlich leichtes, ordentlich hopfiges Bier. Der bittere Geschmack gleicht dann auch den fehlenden Körper gut aus. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Zum Löwenbräu Hopfen Löwe

Das ganze Jahr über braut die Löwenbräu aus Neuhaus an der Aisch verschiedene Saisonbiere. Abwechselnd gibt es alle zwei Monate ein neues Saisonbier. Ab Juli und im August ist dies der Hopfen Löwe, stilistisch ein Pilsbier. Da das Bier nun bald wieder Saison haben wird, werde ich es nun hier im Blog vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, etwas zitroniges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit schönem hopfigen Aroma und einer leichten Bitteraromatik im Abgang. Es wirkt auf mich sehr erfrischend. Es ist gut bitter aber nicht unbedingt herb und sondern es hat eher einen leicht floralen und etwas zitronigen Touch im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier aromatisch und erfrischend mit einer guten Hopfennote.

Zum Fazit: Ein aromatisches erfrischendes, auch gut hopfiges Pilsbier. Dabei ist es auch nicht zu schwer und somit das ideale Sommerbier. Für die Höchstwertung reicht es knapp nicht, da ich noch ein paar Pilsbiere kenne die noch einen Ticken besser sind. Es gibt aber sehr gute 4 Sterne für dieses Bier.

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Inselbier Bodensee Bier

Mein nächster Biertest führt mich an den Bodensee, wenn man es genau nimmt sogar in den Bodensee, denn es stammt von einer kleinen Brauerei namens Inselbier die ihren Sitz auf der Bodenseeinsel Reichenau hat. Passenderweise heißt mein heutiges Testbier dann auch Bodenseebier. Der Alkoholgehalt dieses Lagerbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein grasig fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Ergänz wird es von einer feinen Zitrusaromatik.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, mit einem schon bitteren Antrunk, wobei dabei auch eine dezente Fruchtigkeit am Gaumen hängt, die etwas von einer leicht süßen Zitrone hat. Es ist ein angenehmes, bitterfruchtiges Lagerbier das ich hier habe. Es wirkt im Profil sehr rund und angehen zu trinken.

Zum fazit. Das Bier ist eine wirklich runde Sache. Es ist sehr ausgewogen, würzig, etwas fruchtig und hat einen passablen Malzkörper. Dabei ist es auch nicht zu komplex und lässt sich leicht und angenehm trinken. 4 Sterne.

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Geyer Helles Landbier

Mein nächster Biertest führt mich wieder einmal ins schöne Frankenland. In Mittelfranken in der Gemeinde Oberreichenbach befindet sich die Brauerei Geyer, welche auch einen weitbekannten, an die Brauerei angeschlossenen Gasthof betreibt. Das Helle Landbier ist im Sortiment von Geyer ein Klassiker und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales Bier. Es ist wirkt somit im ersten Eindruck eher mild.

Zum Geschmack: Ein prickelndes und kerniges Bier. Es ist leicht süßlich im Geschmack. Am Gaumen wirkt es dann durchaus auch ein wenig kernig und bekommt dann eine dezente Hopfennote, die aber nur etwas bitter ist. Im Körper hingegen wirkt das Bier eher schlank. Es ist geschmacklich etwas bitterherb, jedoch hält dieser Eindruck am Gaumen immer nur leicht an und ändert nichts am allgemein eher milderen Charakter des Bieres.

Zum Fazit: Ein solides, klassisches Landbier, das ich insegsamt als mild-würzig mit dezenter Malzsüße beschreiben würde. Von mir gibt es 4 Sterne, denn das Bier ist wirklich süffig.

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Nattheimer Naturtrüb & Hell

Von der Nattheimer Brauerei Schlumberger auch als Ochsenbräu bekannt, hab ich vor kurzem ein neues Bier entdeckt, das Naturtrüb & Hell. Dieses unfiltrierte Lagerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ich habe ein leicht trübes, organgenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein in der Nase süßlich getreidiges, etwas grasiges Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Eindruck durchaus erfrischend wirkt mit leicht süßlichem Abgang. Der Körper des Bieres ist durchaus eher schlank gehalten, im Nachgang entfalten sich dann aber durchaus auch süßliche Noten, die auch schön lange im Mundraum bleiben. Ich habe insgesamt ein Bier, dass ich als durchaus süffig empfinde und von dem mich vor allem die schönen süßgetreidigen Noten im Nachgang überzeugen, die sich schön im Mundraum ausbreiten. Insgesamt hat man ein schönes schlankes Bier mit süßlich malzigem, sogar etwas keksigem Aroma. Hopfen nehme ich nicht wirklich wahr. Im Nachgang hat man noch lange etwas vom Geschmack im Mundraum. In Auszügen ist es leicht fruchtig und hat eine gewisse Honigsüße.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist lecker süffig und hat einen süßlich malzigen Geschmack, der lange bestehen bleibt. Es dürfte für mein empfinden aber gerne noch etwas vom Hopfen zu schmecken sein.