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Inselbier Melon Ale

Heute ist Tag der Wassermelone, was liegt da also näher als zu diesem Anlass ein Melon Ale zu verkosten. Gebraut wird das Bier von der Inselbrauerei aus Reichenau mitten im schönen Bodensee gelegen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%, Melonen sind übrigens zum brauen nicht verwendet worden, der Geschmack soll nur an jene erinnern.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentliche weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht die Melone, sie ist aber nicht so wirklich dominant. Es hat auch getreidige Ansätze.

Zum Geschmack: Man hat Melonennoten, die dazu kommen, aber es ist vor allem ein Bier, welches sich durch viel Kohlensäure auszeichnet. Der Körper ist eher schwächer würde ich sagen. und die Melone wird auch immer weniger und verschwindet mehr und mehr aus dem Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das irgendwie im Körper ungewöhnlich wässrig ist und nicht so recht zum restlichen Bier passt.

Zum Fazit: Ja die Melone ist da aber mir ist es im Körper einfach zu dünn und ich finde es fast schon ein wenig wässrig, wobei das auf eine Wassermelone auch zutrifft. Ich gebe ihm aber dennoch nur 2 Sterne, da ich etwas enttäuscht bin.

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Morland Old Golden Hen

Im diesem Test geht es nach Großbritannien, wo ich mit den Old Golden Hen ein klassisches britisches Golden Ale verkosten werde. Unter dem Label Morland, wird das Bier von der Greene King Brewerey aus Bury gebraut, welche die im selben Ort ansässige Morland Brewery im Jahre 2000 übernommen hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Man hat eine kurze Schaumdecke.

Zum Geruch: Ein dezentes Fruchtaroma. Man hat sogar etwas leicht tropisches wie ich finde was Richtung Melone/Mango geht.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist noch etwas recht fruchtig-süßlich und auch im Nachgang klingt er immer wieder an. Dazwischen prickelt es leicht und ab und an kommen etwas leicht herbe Hopfennoten durch. Im weiteren Trinkverlauf ist die Kohlensäure dominant und im Abgang hat man leichte Hopfennoten. Bis auf die leichte Süße im abnage gibt das Bier nicht so viel her und der Körper ist relativ schwach.

Zum Fazit: Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Der Duft ist sogar wirklich überzeugend. Der Geschmack hingegen ist es weniger überzeugend. Es ist dann einfach leicht dünn und eher nichtssagend. So kommt es nur auf 2 Sternen.

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Staropramen Smichov

Wenn man von Prag und Bier spricht, dann muss man automatisch auch das Wort Staropramen in den Mund nehmen, denn die Marke ist das Bier der Stadt. Die heute größte Brauerei der Stadt fing dabei schon gleich recht groß an, wurde sie doch 1869 als Aktienbrauerei Prag mit einer großen und modernen Brauanlage gegründet. Nach der Reprivatisierung Anfang der 90er Jahre wurde sie 1993 von der britischen Brauerei Bass gekauft. Diese wiederum wurde 2000 von Braukonzern InBev geschluckt. Inzwischen gehört die Brauerei aber zum amerikanisch-kanadischen Konzern Molson-Coors. Die Brauerei hat ihren Sitz im Stadtteil Smichov, nachdem auch mein heutiges Testbier benannt ist. Das Smichov ist ein für Tschechien typisches leichteres Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von nur 4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig, aber auch leicht pappig. Dazu kommen leicht mineralisch hopfige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr getreidg-süßliches Bier, bei dem vor allem im Abgang ein sehr süßlich bis maisig getreidiges Geschmacksaroma im Mund bleibt. Man hat den Eindruck von Cornflakes. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas herber im Abgang und man hat eine kurzen Anflug von hopfig herben Noten. Der Abgang ist etwas holzig pappig. Gegen ganz zum Schluss hat man keine besonderen Geschmackserlebnisse mehr.

Zum Fazit: Ich bin absolut nicht von diesem Bier überzeugt, dieses maisige passt für mich absolut gar nicht. Ich bin aber noch nicht so weit zu sagen, das dieses Bier absolut ungenießbar ist. Da hatte ich aus Tschechien schon deutlich schlechtere. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Franken Bräu Bockbier Hell

Vom Franken Bräu aus Mitwitz habe ich mit dem Hellen Bockbier nun ein weiteres Testbier vor mir stehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig getreidiges Bier. Es riecht kräftig und intensiv getreidig.

Zum Geschmack: Es ist getreidig kernig und im Abgang vor allem auch alkoholisch. Vor allem der Nachgang ist im ersten Eindruck eher ein wenig bitter und leicht unangenehm. Dennoch hat man auch fruchtige Aromen von reifem Obst, vornehmlich Pflaumen und Birnen. Dieser alkoholisch bittere Nachgeschmack ist wirklich zu bitter und macht den schönen fruchtig karamelligen Einstieg leider ein wenig ins negative. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es einfach zu alkoholisch.

Zum Fazit: Dieser alkoholische Beigeschmack trübt leider einfach alles. Gute Ansätze sind in diesem nämlich durchaus vorhanden. Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Hohenfelder Pilsener

Für den heutigen Biertest geht es in den westfälischen Teil von NRW. Im Kreis Gütersloh in der Stadt Langenberg befindet sich die Hohenfelder Privatbrauerei. Auf dem Hofgut Hohenfelde wurde die Brauerei im Jahre 1845 von Konrad Herrmann Lappmann gegeründet. Die Brauerei ist bis heute in Familienbesitz und behauptet sich vor allem durch Ihr Pils, das ich heute verkoste erfolgreich am Markt. Abschließend gilt es hier noch einen Dank an meinen treuen Bierspender auszusprechen, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges Aroma mit einer feinwürzigen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hab ich ein Bier mit einem dezenten hopfigen Aroma. Aber auch leicht süßliche Noten des Malzes kommen immer wieder mal durch. Es ist schmal im Körper und es hat aber einen irgendwie leicht komischen süßlichen Beigeschmack. Er passt leider nicht so recht zu den sonst recht guten feinherben Noten und stört den Geschmack.

Zum Fazit: Wenn diese komische leicht süßliche Note nicht wäre, wäre es ein wirklich gutes Pils. So ist es leider nicht so gut. Eventuell muss ich es irgendwann noch einmal frisch vom fass trinken, denn dort könnte es wirklich überzeugend sein. So reicht es leider nur für 2 Sterne

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Mittenwalder Vollbier hell

Im nächsten Test geht’s zum Karwendel nach Mittenwald. Von der dortigen Brauerei gibts im Test nun das milde Vollbier hell. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Der Schaum ist leider nicht besonders üppig.

Zum Geruch: Ein getreidig frischer Geruch. Jedoch ist es auch ein ganz klein wenig metallisch in der Nase.

Zum Geschmack: Ein leichtes, mildgetreidiges Bier. Im Abgang ist es leicht süßlich, während am Anfang die Kohlensäure leicht prickelt. Das Bier hat zwar einen recht leichten Geschmack, ist aber insgesamt echt richtig harmlos. Auch im weiteren Trinkverlauf hat dieses Bier nicht wirklich viel mehr zu bieten und bleibt flach und charakterlos.

Zum Fazit: Ich bin ein wenig enttäuscht. Es ist irgendwie ein wenig charakterlos dieses Bier und so richtig überzeugen tut es mich nicht. Es schmeckt einfach nach fast gar nichts und so bekommt es auch eine Wertung von nur 2 Sternen.

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Mohrenbräu Gambrinus

Zum Abschluss habe ich mit dem Gambrinus noch ein Bier der österreichischen Mohrenbräu. Das Bier der Vorarlberger Brauerei ist stilistisch ein Dunkelbier, hat aber nur einen Alkoholgehalt von 4,3%.

Zur Optik: Ein trübes Schwarzbraunes Bier. Es hat einen eher verschwindenden Schaum, der nicht mal richtig konstant ist.

Zum Geruch: Man hat leicht röstige Anklänge und etwas Kaffee. Ansonsten ist da noch ein bisschen Malz aber sonst nicht wirklich viel im Geruch

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher erster Eindruck. Es ist fast schon künstlich zuckrig. Im Abgang kommt eine leicht röstige Note durch, die jedoch sofort durch das Süße überdeckt wird. Es wirkt fast schon ein wenig künstlich dieses Bier. Man schmeckt dabei einfach auch den für ein dunkles Bier geringen Alkoholgehalt heraus und so trinkt sich dieses Bier einfach auch zu charakterlos.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier gerade noch so eine Wertung von 2 Sternen, aber eigentlich ist es absolut nicht zu empfehlen. Irgendwie ist es auch etwas komisch, aber gerade noch genießbar.

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La Demon Red

Ich hatte vor längerer Zeit bereits ein Bier mit dem Namen Demon, das sagen wir eher nicht zu empfehlen war. Die für dieses Bier verantwortliche französische Brauerei hat aber noch andere Biere der Marke Demon im Angebot und so gibt es heute das Red. Mit 8% Alkoholgehalt ist auch dieses Bier der Reihe ein wahrer Dämon.

Zur Optik: Ein weinrotes bis bordeauxrotes Bier. Es ist naturtrüb und derSchaum hat auch einen leicht dunkleren Stich . Er ist nur 1cm breit, aber das ist bei so starken Bieren nicht verwunderlich

Zum Geruch: Ein sehr süßlicher Geruch. Es riecht schon fast ein wenig zuckrig. Man hat leicht röstge Noten die vom Malz kommen und auch ein wenig Honig. Aber auch eine alkoholische Note ist in der Nase.

Zum Geschmack: Irgendwie wirkt das Ganze zu aller erst einmal wie ein Mix von alkoholischen und zuckrigen Noten. Der Abgang ist dann doch ein säuerlich bitterer. Zusätzlich sprudelt alles recht ordentlich. Insgesamt hat dieses Bier für 8 Prozent erstaunlich wenig Geschmack. So ein leicht alkoholischer Grundton bleibt aber immer vorhanden und tritt nach einem etwas stärkeren Anfang jedoch zunehmend in den Hintergrund. Auch die zuckrige Malzsüße und ein röstiger Grundton sind vorhanden, jedoch bei weitem nicht so intensiv wie man es von einem Bier mit 8 Prozent kennt. Es ist dazu echt erstaunlich wässrig. Vor allem im Nachgeschmack hat man praktisch nichts mehr im Mund.  Man spürt vor allem im Antrunk die starken süßlichen Malzaromen, die dann zum Abgang hin immer süßlicher werden. Alles wird von einer recht unangenehmen Kohlensäure begleitet.

Zum Fazit: Naja es ist deutlich besser als sein Kompagnon aber insgesamt doch auch nicht wirklich ein Volltreffer. Daher gibt es final von mir mit zugedrücktem Auge 2 Sterne.

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Engel Premium Pils

Im zweiten Test gibt es heute nun abschließend das Premium Pils der Biermanufaktur Engel aus Crailsheim. Die 1738 gegründete Brauerei ist seit dem Jahre 1877 in Besitz der Familie Fach und wird von dieser heute in 5ter Generation geführt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein blumiges und auch leicht holzigs Aroma habe ich in der Nase. Dazu kommen etwas gurkige Noten.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es leicht sprudelig. Im Nachgang ist es dafür dann noch erstaunlich süß bzw. zuckrig und man hat eine etwas gurkig-gerstige Note. Die Kohlensäure ist etwas zu moderat dosiert und vor allem der Nachgeschmack ist so wirklich sehr lau.

Zum Fazit: Nein dieses Bier hat mich nicht so recht überzeugt hier und da gibt es einfach noch ein paar Mängel die mich wirklich stören. Mit etwas wohlwollen komme ich hier noch auf 2 Sterne.

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Büble Bier Bayerisch hell

Vom Allgäuer Brauhaus wird im folgen Test aus der Büble Bier Reihe das Bayerisch hell verkostet. Alkoholtechnisch liegt es bei 4,7%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es hat eine getreidig süßlichliche Note. Dazu kommt eine leichte Honignote. Eventuell ist auch noch ein wenig Steinobst vorhanden.

Zum Geschmack: Ein frischer, süffiger erster Eindruck. Es wirkt kantig und griffig. Am Gaumen ist es etwas hopfig herb und prickelnd, bevor sich dann im Nachgang eine Malzsüße im Rachen breit macht, die mit ihren leichten Honigtönen noch nachklingt. Insgesamt hat es aber nicht so eine richtige Geschmackstiefe. Am Gaumen ist es fast schon ein wenig zu bitter. Gegen Ende wird das Bier dann leider ein wenig zu schmierig und diese bitteren Beigeschmäcker nehmen zu. Eigentlich kann ein helles doch nicht so alkoholisch schmecken.

Zum Fazit: Nach einem ordentlichen Einstig schlägt dieser komische bittere Beigeschmack zu. Mir schmeckt der überhaupt nicht und so kann ich hier auch leider nur 2 Sterne verteilen.