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Alpirsbacher Spezial

Heute gibt es wieder etwas aus dem Schwarzwald. Es geht nach Alpirsbach zur dort ansässigen Klosterbrauerei, von der schon einmal der Schwarzwaldmichel im Test war. Heute gibt es eines der Standardbiere der Brauerei, das Spezial. Das Spezial ist ein typisches untergäriges, mildes Exportbier mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes klares Bier mit keinem besonderen Schaum. Der Schaum verfliegt recht schnell, nach dem Einschenken ist er so gut wie gar nicht vorhanden.

Zum Geruch: Klassische malzige Töne. Brotige und karamellige Eindrücke. Hat sogar leicht schrotige, rauchige Anklänge, aber die süße überwiegt. Die Kohlensäure kitzelt leicht in der Nase.

Zum Geschmack: Süßlicher Antrunk, welcher im Abgang erstaunlicherweise leicht herb fast schon bitter schmeckt. Für ein Export ist es mir wirklich zu bitter. Und ich finde es wirklich bitter nicht herb. Auch die Malzsüße wirkt gekünstelt und ein wenig schal, fast schon muffig und alt. In der Bittere lassen sich leicht blumige und grasige Noten herausschmecken. Gegen Ende wird das Bier eine Mischung aus wässrigem Aroma und dieser immer unrunder werdenden Bittere. Die Malzsüße aus dem Geruch sucht man vergebens.

Zum Fazit: Kein wirklich gutes Bier, viel zu Bitter und auch die einzelnen Komponenten wirken nicht gut ausbalanciert. Alles in allem ist dieses Bier nicht wirklich ein Genuss, da gibt es auch von dieser Brauerei deutlich bessere Biere. Ich kann hierfür leider nur 1 Stern vergeben, da es mir wirklich gar nicht geschmeckt hat und es wirklich teilweise schon ein wenig alt und auch muffig schmeckte.

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Corona Extra

Der folgende Test befasst sich mit einem Bier das bestimmt jeder schon einmal getrunken oder zumindest gesehen hat. Es ist das Corona Cerveza Extra. Die Marke Corona gehört zur größten Mexikanischen Brauereigruppe ,Grupo Modelo, welche mehrere Braureien in ganz Mexiko betreibt. Grupo Modelo wiederum gehört zum größten Bierkonzern der Welt, InBev ,und stellt viele verschiedene Biermarken für das In- und Ausland her. Gebraut wird dieses 4,5% starke Bier übrigens nicht nach dem Reinheitsgebot, da es neben Mais auch noch ein paar chemische Stoffe wie z.B. Antioxidationsmittel enthält. Die Farbe ist für ein Bier dieser Art sehr klassisch, nämlich ein sattes Gold. Der Geruch ist leicht ölig und auch ein wenig Metallisch. Vereinzelt kann man eine süße die an Honig und Getreide erinnert riechen.Der Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig auf der einen Seite süß fast schon zuckrig auf der anderen Seite eine deutlich metallische Note, welche mir so gar nicht munden mag.Ein Richtig komisches Mundgefühl ein Ein kurzzeitig viel zu süß wirkendes Malzbett auf der Zunge welches aber sofort deutlich spürbar von überzogenen Kohlensäurebläschen überboten wird und im Abgang dann harzige Hopfenoten welche einen doch sehr metallischen Beigeschmack haben. Leichte zitronige Noten und ein etwas komischer Maisgeschmack ergänzen dieses gänzlich unrunde Geschmacksprofil. Ein wahrlich komisches Mundgefühl welches zusammengefasst sehr chemisch und total unnatürlich schmeckt, dass man es eigentlich gar nicht mehr wirklich als Bier bezeichnen kann, da sind mir die Stadardlager die zwar nach nichts schmecken noch lieber, da diese wenigstens keine so krassen fehl bzw. künstlich wirkenden Aromen und metallischen Beigeschmäcker haben. Wers mag ok, Geschmäcker sind verschieden mir schmeckts überhaupt nicht von daher kann ich hierfür nur einen Stern vergeben.

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Berliner Kindl Weisse

Heute geht es für den Test in unsere Hauptstadt nach Berlin. Auf dem Programm steht eine richtige altberliner Sorte, die Berliner Weisse. Sie wird traditionell zusätzlich noch mit Milchsäurebakterien vergoren die ihr einen leicht säuerlichen Geschmack verleihen. Ausgesucht habe ich mir im folgenden Test die Weisse von Berliner Kindl, der größten Brauerei der Stadt, welche mittlerweile zusammen mit den anderen altberliner Biermarken zu Radeberger gehört. Gebraut wird diese Bier, wie auch alle anderen Berliner Mrken in der Kindl Brauerei in Berlin-Hohenschönhausen. Die Optik ist trüb und orange bis bernstein, so wie auch ein normales Hefeweizen aussieht. Der Geruch ist sehr auffalend brotig, hat aber auch leicht säuerliche Nuancen. Der Geschmack ist äußerst Gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr sauer und hat teilweise Anflüge einer Essiggurke. Ansonsten hat es eine leicht ölige Note. Der Abgang ist dagegen überraschend flach und schmeckt nach nicht wirklich viel. Auch das Mundgefühl verwässert sich nach dem anfänglichen Säureschock. Nein diese Bier ist überhaupt nichts. Auf der einen Seite viel zu säuerlich und auf der anderen total wässrig. Des weiteren ist es einfach total unausgewogen. Hierfür gibts beim besten Willen nicht mehr als einen Stern. Vielleicht lässt sich ja dieses Gebräu in der allseits beliebten Mischform mit Sirup noch genießen. So jedenfalls nicht.

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Polar Pilsner

Der folgende Test führt uns nach Venezuela. Dort gibt es ein Bier namens Polar, welches das meistverkaufte des Landes ist und auch über die Landesgrenzen hinweg erhältlich ist. Vom aussehen und vom Geruch ist es ein typisches Standardlager. Helles goldene Farbe , kaum Schaum und ein leichter Malzgeruch lassen sich erkennen. ansonsten hält sich der Geruch relativ bedeckt. Zum Geschmack : Nun gut der Geschmack ist relativ kurz erzählt. Im Großen und Ganzen ist er wässrig und schmeckt nach nicht wirklich viel allein das kurze Auftauchen einer Bittere lässt einem suggerieren , dass es sich nicht um Mineralwasser handelt, den die Kohlensäuren ist sehr wohl vorhanden und prickelt fast schon zu dolle. Also was soll ich sagen ist dies wirklich ein Bier ? Ich finde nicht ich hätte genauso gut Sprudel trinken können. Außerdem fallen im weiteren Trinkverlauf immer mehr harzig, metallische und chemische Noten auf und auch durch die Kohlensäure wird es nicht süffig. Hierfür kann ich leider nur einen Stern vergeben.