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Camba Strawberry Fields

Die Braumeisteredition Strawberry Fields vom Camba Bavaria ist ein Heller Weizenbock. Der Alkoholgehalt liegt bei 8,2%.

Zur Optik: Ein orangenes, trübes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum, der darüber hinaus sehr schnell verfliegt.

Zum Geruch: Man hat intensive Fruchtaromen die an Erdbeere erinnern und dazu kommt noch eine reife Banane. Auch bittere Hopfennoten kommen dazu.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das doch erstaunlich bitter ist, sei es vom Hopfen oder aber durch etwas Alkohol, denn die Bittere ist auch etwas alkoholisch. Es hat in jedem Fall auch einige harzige Noten im Geschmack. Es ist ein Bier das vor allem von bitteren Hopfennoten dominiert wird, die mir im Abgang fast schon zu bitter und alkoholisch ist. Aber auch eine leichte Fruchtigkeit die an die beschriebene Erdbeeren erinnert gesellt sich dazu.

Zum Fazit: Mir ist das Bier zu bitter und auch die titelgebenden Erdbeeren schmecke ich nicht so wirklich. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Frankenbräu Pils

Aus dem Baden-Württembergischen Teil von Franken, genauer gesagt aus Franken-Hohenlohe stammt mein nächstes Testbier. Es ist das Pils der passenderweise auch als Frankenbräu firmierenden Brauerei aus Riedbach. Über 200 Jahre gibt es die Brauerei schon und das ein oder andere Bier von ihnen habe ich bereits verkostet. Der Alkoholgehalt des Pils liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziges, Aroma, dazu sehr florale Noten. Auch leicht teigig ist es in der Nase. Dazu wirkt es sehr lebendig.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches Bier, das irgendwie im Abgang ein wenig süßlich wirkt. Von Hopfenherbe ist in den ersten Schlücken nichts zu schmecken. Es schmeckt im Grundaroma eher getreidig. Dazu hat es leicht florale Noten. Nach den ersten Schlücken kommt dann auch der Hopfen endlich mal durch und entfaltet sich dann aber wirklich schön am Gamuen mit wirklich tollen grasigen und floralen Noten. Im Abgang ist es soagr ein wenig herb. Ich vermisse insgesamt ein wenig die Kohlensäure. Auch ist das Ber im Mundgefühl ein wenig pappig.

Zum Fazit: Von mir gibt es drei Sterne. Der Hopfen braucht viel zu lange um sich geschmacklich entfalten zu können. Auch ist mir das Mundegfühl insgesamt zu pappig.

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Meister Festbier

Ein kleine fränkische Brauerei, von der ich bisher noch kein Bier vorgestellt habe, ist die Brauerei Meister aus Unterzaunsbach. Unterzaunsbach ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Pretzfeld zwischen Bamberg und Nünberg im Landkreis Forchheim. Die Brauerei Meister wurde im Jahre 1856 gegründet und wird in 5 Generation von der Familie Meister geführt. Im Sortiment befinden sich nur 4 Biere, von dene 3 ganzjährig, sowie mein mein heutiges Testbier, das Festbier nur zur Weihnachtszeit erhältlich sind. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum und ist klar filtriert.

Zum Geruch: Das Bier hat ein röstiges, nussiges Aroma. Man riecht schön Wal- bzw. Haselnuss. Dazu kommt ordentlich Röstmalz und etwas Schokolade.

Zum Geschmack: Ein röstig und nussiges Bier. Vor allem der Abgang weiß sehr zu überzeugen. Hier kommen leicht schokoladige Noten auf. Die Kohlensäure prickelt ganz gut und macht das Bier sehr bekömmlich. Im Abgang ist es bisweilen noch einen Ticken zu süß. Manchmal ist auch die Kohlensäure ein wenig zu aufdringlich und der Hopfen könnte hier und da ein bisschen mehr sein.

Zum Fazit: Meine im Geschmack aufgeführten Kritikpunkte sind wirklich jammern auf hohem Niveau. Von allem könnte es ein klein wenig mehr sein, aber Geschmack ist nun mal auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich gebe dem Bier sehr gute 4 Sterne.

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Riegeler Felsen Pils

Die Brauerei Mayer aus Riegel am Kaiserstuhl war bis Anfang der 2000er Jahre eine der größten Brauereien in Baden. Nachdem bereits ab 1972 die Bindingbrauerei aus Frankfurt am Unternehmen beteiligt war, übernahm diese im Jahre 1999 99% der Unternehmsanteile und war damit fast alleiniger Eigentümer der Brauerei. Im Jahre 2000 wurde dieser Anteil und damit die Brauerei von der Fürstenberg Brauerei übernommen. Nachdem diese selbst im Jahre 2003 übernommen wurde, entschloss man sich, obwohl wirtschaftlich profitabel, den Riegeler Standort stillzulegen, da man davon ausging, kosteneffizienter arbeiten zu können, wenn die gesamte Produktion an einem Standort erfolgt. Die Marke Riegeler hat sich trotz dessen, genau wie das imposante, als Riegeler Schloss bezeichnete Brauereigebäude, bis heute erhalten. Im alten Brauereigebäude befindet sich heute unter anderem auch wieder eine kleine Brauerei, sodass die Brautradition auch hier weiterlebt. Ich verkoste heute das Felsenpils von Riegeler, das einen Alkoholgehalt von 4,9% aufweist.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichtes hopfiges Aroma, mit ganz leicht feinbitter den Gaumen kitzelt. Dazu kommen doch eher noch fast mehr getreidge Noten.

Zum Geschmack: Im Geschmack hat das Bier ein herbes Grundprofil, mit einem gewissen süßmalzigen Anstrich. Der Hopfen hat durchaus auch ein aromatisches Profil, welches im Abgang auch ein wenig durchkommt. Für ein Pils ist mir aber irgendwie ein wenig zu süßlich und je länger man das Bier trinkt, dest mehr finde ich kommt eine süßmalzige Note zum vorschein und der Hopfen rückt in den Hintergrund. Es ist aber auch etwas herb am Gaumen und es wirkt so, als ob sich das Bier nicht so recht entscheiden könnte, was es jetzt sein mag. Eher ein Pils oder doch ein Lager.

Zum Fazit: Ein ganz solides Bier, das mir für ein Pils aber doch etwas zu süß ist. Es ist im Körper schlank, aber für ein Pils sollte die hopfige Note eindeutiger und dominanter sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Brauhaus Pforzheim Goldstadt Hefeweizen

Wegen seiner langen Historie in der Herstellung von Schmuck und Uhren wird Pforzheim auch Goldstadt genannt. Dies greift das Pforzheimer Brauhaus in seinem Weizenbier auf, das Goldstadt Hefeweizen heißt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein banaiges und leicht fruchtiges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr erfrischendes Gebräu. Es schmeckt leicht kernig-würzig und getreidig. Man hat im Abgang eine leichte Süße, die von den typischen Bananennoten ergänzt wird. Jedoch schmeckt das Bier mir persönlich fast auch ein wenig zu zuckrig. Gegen Ende kommt der Hopfen auch ein wenig durch im Bier.

Zum Fazit: Mir ist das Weizenbier einfach ein wenig zu süß. Der Hopfen könnte dem Bier noch mehr Würze verleihen. Ansonsten ist es ein solides Weizenbier, aber überhaupt nichts besonderes. Ich gebe dem Bier 3 Sterne

Veröffentlicht in 4-Sterne

Huber Weisse Hubertus

Der Hubertus ist das Weizenstarkbier, der Freisinger Weissbiermarke Huber. Gebraut von Hofbräuhaus Freising, ist die Marke vor allem durch ihr unverwechselbares Logo mit dem Polarbären bekannt. Mit einem Alkoholgehalt von 7,7% ist der Hubertus auch ein ordentliches Pfund.

Zur Optik: Ein dunkles bis braunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr intensiv schokoladig und auch etwas Dörrobst und eine reife Banane hat man in der Nase. Vor allem aber zeigen sich kräftige süßgetreidige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches erstaunlich mild ist für einen Bock. Man hat vor allem im Abgang ein pflaumiges Fruchtaroma, das sich sehr bestimmt im Mundraum festsetzt. Es hat einen kräftige und auch vollmundigen Körper und so ist der eher etwas milde Eindruck schnell passe. Der erste Eindruck liegt wohl auch daran, das es trotz des Alkoholgehalt zunächst sehr sprudelt. Dies nimmt aber rasch ab und so kommt immer mehr die Aromenvielfalt, die dieser Bock bietet zum Vorschein. Man hat eine schöne Fruchtigkeit an reifen Pflaumen und Banane, die in der Backengegend langsam einsetzt und sich dann über denn Rachenraum im Nachgang im gesamten Mundraum ausbreitet. Der Bock ist vor allem süß, nur gelegentlich kommt etwas alkoholische Bittere zum Vorschein.

Zum Fazit: Ich bewerte das Bier mit 4 Sternen. Ein kräftiger und voluminöser Bock. Er hat aber auch eine schönes Aromenspiel an reifen Fruchtnoten. Mir ist das Ganze aber ein klein wenig zu mächtig und auch zu süß.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Glaabsbräu Reifeprüfung

Auch die älteste Brauerei Südhessens, die Glaabsbräu aus Seligenstadt, geht neue Wege und braut neben ihrem umfangreichen Sortiment an klassischen Biersorten auch hin und wieder auch das ein oder andere besondere Bier, das auch klassische Bierstile neu interpretiert. So auch die Reifeprüfung, ihres Zeichens ein Imperial Pils, also eine stärker eingebraute Version, von Deutschlands beliebtester Biersorte mit besonderem Aromahopfen, in diesem Fall Hallertau Blanc. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges und vor allem beeriges Aroma wie ich finde. Es hat aber auch etwas von Traube.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck unterstreicht sich dieses Traubenaroma. Es hat etwas von Traubenzucker wie ich finde, ohne dabei aber zu süß zu sein. Es haftet auch lange am Gaumen nach und ich finde es gar nicht so bitter, sondern das gesamte Mundgefühl durchaus harmonisch. Im nächsten Schluck löst sich das ein wenig. Es ist aber auch sehr grasig und der Hopfen wirkt für sich betrachtet sehr frisch. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann aber auch etwas herber, bleibt aber insgesamt im Mundgefühl harmonisch und grasig.

Zum Fazit: Ein sehr schönes, harmonisch komponiertes Bier. Ich bin fast versucht hier die Höchstwertung zu geben, aber irgendetwas fehlt mir an diesem Bier. Von mir gibt es für das Bier 4 Sterne.

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Wicklow Wolf Mammoth IPA

Von der grünen Insel aus Irland kommt mein nächstes Testbier. Die Stadt Wicklow liegt südlich von Dublin, direkt an der Ostküste und ist seit 2014 die Heimat der Wicklow Wolf Brewery. Von dieser habe ich heute das Mammoth IPA im Test. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig mit Noten, die mich an Ananas und Kiwi erinnern. Es hat also durchaus etwas leicht tropisches.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein Bier, mit einem leicht bitteren Antrunk und einem fruchtigen Abgang am Gaumen. Diese Noten erinnern an Kiwi und Ananas. Sie bleiben aber auch hartnäckig am Gaumen hängen. Im Antrunk ist das Bier durchaus herb und diese Herbe weicht dann aber immer mehr den besagten Fruchtaromen, die sehr frisch daherkommen und auch in Richtung Melone gehen. Es wird im weitere Trinkverlauf immer herber, wenngleich es nie richtig bitter ist, sondern immer schön aromatisch. Irgendwie wirkt es aber nicht ganz ausbalanciert zwischen Fruchtigkeit und Bittere des Hopfens.

Zum Fazit: Auf der einen Seite finde ich das Bier wirklich gelungen. Auch die Fruchtaromen sind durchaus überzeugend. Ich finde es aber insgesamt nicht ausbalanciert genug. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Fix Dark

Mein nächster Biertest führt mich ins Land der Götter nach Griechenland. Von der Marke Fix hatte ich schon die normale Version im Test, die mich ehrlicher Weise nicht ganz überzeugt hat. Im folgenden gibt es nun das dunkle Fix Bier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2% und auch hier gebührt meinem treuen Bierspender ein Dank fürs besorgen.

Zur Optik: Ein trübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas röstig, aber auch erdig und irgendwie etwas verbrannt. Dazu kommt eine ganz leichte Schokonote.

Zum Geschmack: Man hat einen Geschmack. der im ersten Eindruck eher Noten vereinnahmt, die etwas ins kaffeeartige gehen. Vor allem in Richtung Abgang werden diese durchaus intensiv. Sie sind dabei aber auch nicht trocken, sondern werden sogar etwas milchig. Es hat in Richtung Abgang durchaus auch eine etwas röstige Note, diese ist aber nicht zu intensiv und auch nicht extrem bitter. Man hat ein Bier, mit einem wirklich sehr intensiven dunkelmazigen Aroma, mit schönen röstigen Schokoladenaromen, die auch im Nachgang noch schön im Mundraum präsent bleiben.

Zum Fazit: ich bin überrascht. ich habe hier ein durchaus trinkbares dunkles Bier, das in der Tat sogar sehr überzeugend sein kann. Das hätte ich nach dem normalen Fix nicht gedacht. So gebe ich dem Bier 4 Sterne.

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de Graal Triverius

Eine noch vergleichsweise recht junge Brauerei ist die belgische Brauerei de Graal. gegründet wurde sie von Wim Saeyens im jahre 2002 in der Ostflämischen Stadt Brakel. Ich verkoste heute das Triverius ein Witbier, das nach einem Leuvener Arzt und Universitätsprofessor benannt ist, der im 16. Jahrhundert bedeutende Forschungen für die Medizin betrieb. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges und nach Honig riechendes Bier. Man hat Kandiskzucker. Es kommt dazu etwas kräutiges durch den Hopfen hinzu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Aroma mit einer harzig bitteren Note, die sich bisweilen auch ganz leicht süßlich zeigt. Es hat etwas von Kandiszucker, zugleich wirkt es aber auch kräutrig mit einem etwas beizenden Hopfenaroma. Der nachgang wirkt etwas trocken und lässt dieses gefühl auch im rachenraum entstehen. Den Körper empfinde ich insgesamt als nicht so schwer. Ich finde das Bier hat eine schön bittere Hopfennote, die aber insgesamt dezent ist. Der Hopfen ist eher ein wenig kräutrig und erinnert auch etwas an Koriander. Dazu hat das Bier noch einen angenehme Zitrusnote.

Zum Fazit: Ein solides belgisches Bier, das durchaus auch spritzig ist. Es ist im hopfen vor allem kräutrig. Dazu wirkt es trotz seines Alkoholgehalts erstaunlich schlank. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.