Auch Brwers Tribute sind ein weiteres Berliner Craftbeerprojekt, welches seinen Ursprung in der Hochphase der Craftbierwelle Mitte der 2010er Jahre hat. gegründet 2015 von zwei Bierbegeisterten freunden, war die Brauerei zunächst nur als Brewpub konzipiert. Seit man sich 2019 aber vergrößerte, gibt es die Biere auch in der Flasche. Nachdem zum Duo nach einigen Jahren noch ein weiterer bierbegeisterter Partner dazugestoßen war, vertreibt man inzwischen seine Bier größtenteils unter dem Label Berliner Jungs. Das Brewers Tribute Pale Ale stelle ich nun in diesem Beitrag vor. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.
Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Das Bier riecht sehr sehr fruchtig, fast schon etwas saftig. Man riecht sehr schön Mango, aber auch Zitrus, Grapfruit und etwas Mandarine. Alles wirkt sehr frisch.
Zum Geschmack: Das Bier prickelt sehr sehr stark im Mund und wirkt dadurch wirklich sehr lebendig. Es wirkt auch im Abgang dezent bitter. Insgesamt macht es so einen sehr erfrischenden ersten Eindruck. Die Bittere, die sich am Gaumen zeigt hat hier eine durchaus harzige Ausprägung. Vor allem ist das Bier aber durch die Kohlensäure sehr sehr lebendig. Eine wirklich ausgeprägte Fruchtigkeit entfaltet sich nur in Nuancen, dennoch ist de Kohlensäure im weiteren Trinkverlauf nicht mehr ganz so präsent und lässt dem Bier Raum zur Entfaltung. Der Hopfengeschmack könnte für meinen Geschmack dann noch etwa intensiver sein. Der Körper ist durchaus präsent, trägt geschmacklich aber nicht wirklich viel Bier. Der Hopfen steht hier klar im Fokus und sorgt für einen fruchtig herben Abgang und im Nachgang bleiben vor allem Noten von Orange und Grapefruit hängen.
Zum Fazit: Ein typisches Pale Ale, das aber nicht nur bitter ist sondern auch fruchtige und harzige Noten hat. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.