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Zillertal Tyroler Imperial Bock

Weiter mache ich mit meinen Biertests im Zillertal. Ich bin also geografisch in Tirol in der alpinen Bergwelt unseres Nachbarlandes Österreich. Die dort beheimatete Zillertal Brauerei kann als alteingesessene Familienbrauerei auf eine über 500 jährige Brauereigeschichte zurückblicken und ist inzwischen nicht nur bei Bierkennern in Österreich für ihre Bierspezialitäten bekannt, die regelmäßig Preise und hohe Bewertungen von Experten erreichen. Unter anderem hat auch das Genussmagazin Falstaff mehrere Biere der Brauerei mit einer Wertung von über 90 Punkten bedacht. Die Tyroler Serie von der es mehrere, auch wechselnde Sorten gibt, unterstreicht den Bezug der Brauerei zu ihrer Heimatregion, wie auch die Tatsache, das viele Biere, eben auch die Tyroler Biere mit 100% Tiroler Getreide gebraut werden. Unter andere gibt es auch mein heutiges Testbier den Tyroler Imperial Bock, der auf einen Alkoholgehalt von 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich getreidiger Geruch mit etwas tropischen Anklängen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit schönen fruchtigen Noten, welches aber dennoch vor allem vom getreidigen dominiert wird. Im Abgang ist es leicht fruchtig, was auch so am Gaumen hängen bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit spannenden Facetten, wo Bier mir dies insgesamt zu mastig bzw. süßlich ist in den Getreidenoten. Der Körper ist kräftig und es lässt sich reifen Streuobst erahnen.

Zum Fazit. Dieser Bock ist nicht ganz so mein fall. Er ist mir etwas zu süßlich und auch mastig im Geschmack. Hier gibt es von der Brauerei durchaus noch bessere Biere 3 Sterne.

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Friedmann Pils

Wieder einmal etwas aus Franken, dieses mal ein Pils, wird in meinem nächsten Biertest vorgestellt. Dabei ist Franken nicht unbedingt als klassische Pilsregion bekannt. Jedoch hat fast jede Brauerei ein solches Bier im Sortiment und das ein oder andere wird von Bierkennern von nah und fern durchaus sehr geschätzt. Nun habe ich aus Gräfenberg, östlich von Nürnberg, im folgenden Test nun das Pils der Baruerei Friedmann. Mit einem Alkoholgehalt von 5,2% ist es für ein Pils durchaus stärker als gewöhnlich.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr frisches, hopfiges und zitroniges Aroma hat das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt sehr erfrischend mit einer leichten Zitrunote in der Gaumengegend. Es ist erfrischend und hat durchaus etwas, dass mich an nimm 2 Bonbons erinnern lässt. Dennoch kommt dann auch eine gute Portion Hopfen durch die eine schöne grasige Bittere am Gaumen verursacht. Das Pils überzeugt eher durch sein aromatische, grasige Note, als dass es eine wirklich knackige Hopfenbittere aufweist. Die Kohlensäure ist durchaus lebendig, jedoch nicht zu intensiv, sodass sich der Geschmack gut entfalten kann. Der hopfen hat wie erwähnt den Charakter eine etwas fruchtigen, aber auch grasigen Aromas. Dennoch kommt auch eine gewisse Süße des Malzkörper geschmacklich durch und wirkt insgesamt sehr frisch.

Zum Fazit: Nicht das typische hopfig-bittere Pils. Aber das sind die wenigsten Pilsbiere aus Franken. Ich finde es aber sehr frisch und der grasig-fruchtige Hopfen gibt einen etwas anderen Eindruck. Für mich hat es für ein Pils aber etwas zu viel Körper und dürfte hier gerne noch etwas schlanker sein. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.