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Friedel Hell

Auch mein nächstes Testbier kommt aus Franken, dieses Mal aber von der Brauerei Friedel aus Zentbechhofen, ebenfalls in Mittelfranken. Im März letzten Jahres habe ich mit dem Vollbier das erste Mal ein Bier dieser Brauerei vorgestellt mit dem Hellen lege ich nun ein weiteres Bier nach. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein etwas getrediges, leicht süßliches Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sich im ersten Eindruck durchaus eher ein bisschen würzig zeigt. Es hat aber durchaus auch süßliche Komponenten. Mir gefällt aber vor allem der würzige, leicht bittere Hopfenansatz am Gaumen. Der Körper des Bieres ist schlank, die Kohlensäure prickelt auch ganz gut und macht das Bier durchaus auch süffig. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein durchaus süffiges Bier, dass durch eine würzigen Abgang abgerundet wird. Gegen Ende ist es aber dann etwas wenige herb und mehr süßlich. Trotzdem ist das Bier meiner Meinung nach perfekt ausbalanciert.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Eines der besten Hellen die ich bisher hatte. Hier stimmt einfach alles. Hopfennoten und Malzsüße sind perfekt ausbalanciert und es ist eindeutig als typisches Lagerbier erkennbar. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen für dieses Bier.

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