Veröffentlicht in 4-Sterne

Kloster Scheyern Poculator Dunkler DoppelBock

Der Name Poculator war ursrpünglich die Bezeichnung für einen Doppelbock der ehemaligen Fürther Brauerei Geismann. Dessen Ausschank wurde jedes Jahr im legendären Geismann Saal zelebriert. Bis zu dessen Abriss im Jahre 1982 war dieses Event bei den Fürthern absolut beliebt. Nach dem Ende der Brauerei Geissmann und deren Abriss verschwand auch der Poculator so lagsam aus dem Gedächntniss der Fürther und aus dem Sortiment von Patrizier Bräu, die die Brauerei Geismann aufgekauft hatten. Nun taucht der Name wieder auf, aber im Zusammenhang mit dem Doppelbock des Kloster Scheyern. Nun wie kann das sein? Die Antwort lautet nun wie folgt: Die Rechte an der Marke Geismann und damit auch des Poculators liegen inzwischen bei Tucher und selbige braut auch die für den überregionalen Markt bestimmten Biere des Kloster Scheyern. Also kann man sich wohl 1 und 1 zusammenzählen. Das Bier jedenfalls hat einen Alkoholgehalt von 7,6%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives, leicht röstoges Aroma. Wobei dieser dann doch ein wenig verhalten im Geruch agiert. Ein wenig brotige Noten bzw. Brotkruste zeigen sich noch.

Zum Geschmack: Ein sehr intensiver erster Geschmackseindruck. Es vermischen sich süßliche Noten mit brotigen und leicht röstigen Tönen. Heraus kommt ein erster Eindruck der dann aber sehr bekömmlich ist. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein doch sehr intensives Bier, das auch im Abgang durchaus zu gefallen weis und leicht röstige bis süßliche Noten preisgibt. Es hat insgesamt gut süßliche Malznoten mit einer leichten Toffee und Lakritznote. Postiv hier ist, man hat keine alkoholischen  Fehlaromen.

Zum Fazit: Ich wäre gerne einmal bei einem dieser legendären Poculatorfeste dabei gewesen. Der Bock hat mich jedenfalls durchaus überzeugt. Von mir gibt das 4 Sterne.

Hinterlasse einen Kommentar