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Neumarkter Lammsbräu Schwarze Weisse

Die Neumarkter Lammsbräu aus der Oberpfalz ist eine der führenden Biobrauereien Deutschlands. Seit 1986 hat man sich dem Brauen mit ökologischen Zutaten verschrieben und konnte in dieser Marktnische zu einer der größten Brauereien in Bayern wachsen. Aus ihrem Sortiment gibt es in meinem Test heute die Schwarze Weisse. Die einen Alkoholgehalt von 5,1% aufweist.

Zur Optik: Ein schokobraunes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen leicht bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch ist schön hefig röstig und leicht schokoladig. Dennoch hat man auch die für ein Weizen typische Bananennote.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges Aroma mit einer gut ausgeprägten Bananennote zeigt sich mir in den ersten Schlücken. Dazu hat man im Abgang ein wirklich schönes keksig-schokoladiges Aroma im Rachen. Das Bier ist leicht herb bzw. bitter und dennoch nicht störend.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich gutes dunkles Weissbier. Hier ist definitv Geschmack dahinter. Es ist auf der einen Seite schokoladig-fruchtig, hat aber auch eine leichte Hopfenwürzung am Gaumen. Eines der besten dunklen Weisbiere die ich bisher hatte. Das gibt 4 Sterne.

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Maierbräu Alto-Dunkel

Nach dem ich vor kurzem ein Bier der Kapplerbräu verkostet habe, werde ich im folgenden Test ein Bier der anderen Privatbrauerei aus Altomünster verkosten, der Maierbräu. Die Geschichte der Brauerfamilie Maier beginnt damit, das Franz Xaver Maier 1886 eine Braustätte in Altomünster von Josef Duschl erwirbt. Noch heute ist die Brauerei in Besitz der Familie Maier. Auch das erste Bier der Maierbräu, das ich vorstelle, soll ein Dunkles sein und so wird nun das Alto Dunkel vorgestellt, das auf einenAlkoholgehalt von 5,1% kommt.

Zur Optik. Ein klar filtrites mahagoibraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat etwas Röstnoten. Diese sind aber eher dezent.

Zum Geschmack: Das Bier hat im ersten Eindruck einen vollmundigen Köprer und einen etwas süßlichen Abgang, der dann auch ein schokoladiges Aroma im Mundraum zurücklässt. Dies sind aber nicht so ganz intensiv. Das Bier hat eine schöne Malznote, die mit schönem Scholoadenaroma überzeugt. Das Bier ist im Geschmacksprofil süß, mir im Abgang aber fast ein wenig zu süß. Der Hopfen kommt gar nicht so zur Geltung und könnte für mich durchaus noch etwas mehr Akzenten setzen. Die Kolhensäure ist gut dosiert und der Körper durchaus präsent.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne. Es hat einen schönen Malzkörper mit schokoladigem Aroma. Mir fehlt hier aber doch eine wenig die Würze und so ist es vor allem im weiteren Trinverlauf ein wenig störend, wenn man nur die Süße des Malzes im Mundraum wahrnimmt. Vor allem klebt diese ein wenig unangenehm am Gaumen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Abysmo Minotauro IPA

Für meinen nächsten Biertest geht es nach Südamerika. Dank meines treuen Bierspenders habe ich die Möglichkeit auch abseits der großen nationalen Lagermarken, Biere aus der Craftszene, die auch in diesem Teil der Welt ihren Teil zu einer vielfältigen Bierkultur beiträgt, zu verkosten. Nun habe ich heute ein Bier der Brauerei Abysmo aus Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Die Brauerei wurde 2013 von Nelson Calle, der sein Studium der Bier und Getränketechnologie in den USA und Deutschland absolvierte, gegründet. Die Namen der Biere, wie auch der der Brauerei, sind stark von der griechischen Mythologie beeinflusst. Mein heutiges Testbier, das Minotauro IPA, ist nach jener griechischen Sagengestalt benannt, die ein Mischwesen aus Menschenkörper mit Stierkopf darstellt. Dieser hauste in einem Labyrinth des kretischen Königs Minos. Die Athener mussten jedes Jahre 7 Jünglinge und Jungfrauen, als Tribut nach Kreta senden, die dann in das Labyrinth geschickt und dem Minotaurus geopfert wurden. Erst Theseus gelang es den Minotaurus zu töten und mit einer List wieder aus dem Labyrinth heraus zu finden. Nun aber genug der griechischen Mythologie und es geht zum eigentlichen Thema, dem Bier über. Das IPA, das nun vor mir steht kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordnetlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein Bier, das dezent fruchtig riecht mit einer gewissen beeerigen Aromatik.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Grundkörper doch sehr spritzig ist und dies auch etwas in den Abgang hinein durchzieht. Der Gesamtgeschmack hat eine ganz leichte Fruchitgkeit, ist aber ehr zurückhaltend. Dennoch hat man auch leicht beerige Noten und im Abgang auch eine durchaus vorhanden Bitteraromatik.

Zum Fazit: Ein ganz passables IPA, das aber noch nicht die Krönung der Braukunst ist. Es schmeckt schön angenehm fruchtig mit guter Kohlensäure. Es ist aber auch ein wenig gewöhnlich und nichts, das einen wirklich vom Hocker haut. Dennoch erfrischend und spritzig. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.