Steinie ist ein von mehreren gebräuchlichen Bezeichungen für die kleine bauchige Bierflasche, in die auch mein heutiges Testbier gefüllt ist. Warum auch immer ziert Albert Einstein diese Flasche und die Biere werden unter dem Slogan „Steinie² das geniale Bier“ vermakrtet. Eine besondere verbindung des genialen Wissenschaftlers zur Brauerei, Franken oder Bier im allgemeinen konnte ich nicht ausmachen, würde er als gebohrener Ulmer doch wohl eher zum Gold Ochsen greifen. Über all das lässt uns die Brauerei Kesselring, die die Biere braut im Dunkeln. Das Albert Hell ist die neueste Sorte in der Steinie Familie und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.
Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Das Bier hat ein getreidiges, leicht röstiges Aroma. Es geht eher ins brotige.
Zum Geschmack: Das süßlich getreidge Aroma zeigt sich auch hier im ersten Schlucke. Das Bier wirkt sehr süffig und sehr gut aufeinander abgestimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier sehr süffig. Es fehlt ihm eventuell ein wenig die Kohlensäure und der Antrunk ist mir zu süßlich. Der Abgang ist dafür ganz ok und die Aromen verbleien lange im Mund und Rachenraum. Auch gegen Ende sind vor allem die schönen leicht süßlichen Malznoten hervorzuheben.
Zum Fazit: Das Bier überzeugt mich wirklich. Hervorzuheben sind die schönen Malznoten. Was negativ ist, das es ein bisschen zu süß geraten ist und ihm etwas die Kohlensäure fehlt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.