Seiner Großmutter Marie Hausbrendel hat ihr Enkel Leopold Schwarz mit dem Marie Hausbrendel Hell ein Denkmal gesetzt. Das nach ihr benannte Bier ist stilistisch ein klassisches Helles und wenn man sich die Website des Bieres anschaut, so erfährt man die Geschichte, wie der Großvater Jakob Schwarz die schöne Brauerstochter aus Augsburg kennen und lieben lernte. Ganz dem aktuellen Trend folgend, so wird auch dieses Bier in der handlichen Euroflasche abgefüllt und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.
Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Ein süßmalziges Aroma. Es ist sehr süßlich und hat sogar leicht fruchtige Noten. Ein spezielle Bisquitnote rundet das Ganze ab.
Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein süßliches, aber nicht auf der typischen Honigsüße basierendes Helles. Die Kohlensäure prickelt sehr und ist teilweise auch ein bisschen zu viel, aber nicht besonders störend. Wenn die Kohlensäure etwas nachlässt kommt die Malzsüße etwas mehr durch. Das Malzbett hat etwas von Bisquit bis etwas teigiges. Auch im weiteren Trinkverlauf und gegen Ende bleibt es süßlich, jedoch wird es dann ein wenig zu penetrant. Es wird in den Backen etwas pappig für meinen Geschmack.
Zum Fazit: Ja ich habe hier ein solides Helles, das aber zwei drei schwächen hat die mir nicht so gefallen. Es könnte außerdem noch etwas Würze vertragen. Ich gebe ihm daher eine Wertung von 3 Sternen.