Im heutigen Biertest geht es in die Karibik oder doch nicht? Zumindest wenn man dem Namen des heutigen Testbieres glauben schenken mag, könnte man das glauben. Dominica ist zwar eine Insel und ein Staat in der Karibik, jedoch handelt es sich beim Produkt um ein Bier der Hamburger Brauerei Kehrwieder. Der Name des Bieres kommt daher, dass beim brauen sechs verscheidene Hopfensorten verwendet wurden, die dem Bier ein fruchtiges Aroma verleihen, was eben an die exotischen Früchte der Karibik erinnern soll. Ob dies wirklich so ist, werde ich jetzt herausfinden. Das Pale Ale hat einen Alkoholgehalt von schlanken 4,7%.
Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier mit einem ganz ordentlichen weißen Schaum, der sogar deutlich über das Glas herrausragt.
Zum Geruch: Ein sehr fruchtiger, bunter Mix aus sämtlichen tropischen Aromen. Man riecht Ananas, Papaya, Sternfrucht, Honigmelone, Litschi. Es lässt sich eigentlich nicht genau ausmachen welche Früchte hier expliziert im Aroma zufinden sind, aber es hermoniert alles sehr gut zusammen.
Zum Geschmack: Im erstn Eidnruck hat man ein Bier, dass vor allem im Antrunk zunächst wirklich fruchtig ist, es aber noch nicht so richtig schafft diese zu entfalten, da sofort auch bittere Aromen mitschwingen. Die tropioschen Noten klingen auf jedenfall durch, lassen sich aber nicht eindeutig bestimmen. Erschwerend kommt hinzu, dass dem Bier ein Köprer fehlt auf dem die Fruchtnoten aufbauen könen, es bleibt somit sehr leicht im Geschmack. Gegen Ende finde ich, kommt die Fruchtigkeit ein bisschen mehr zum tragen. Die Obstnoten klngen an und gehen auch in Richtung Ananas, Sternfrucht und Passionsfrucht. Das Nachlassen der sehr spritzigen Kohlensäure tut dem Bier sehr gut.
Zum Fazit: Ein sehr passables Bier, das seine ganze Pracht jedoch leider viel zu spät entfaltet. Ich weiß das er nicht unbedingt angedacht ist, aber ein kräftigerer Malzkörper würde dem Bier aufjednefall gut tun. Ansonsten ist das dafür sehr spritzig und erfirschend und gerade im Sommer ein guter Durstlöscher. Ich gebe hierfür 3 Sterne, auch wenn das Bier deutlich Potential für noch mehr hat.