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st. georgenbräu kellerbier

Heute geht es mal wieder in die wahre Heimat des guten, alten Bieres, nämlich nach Franken. Diesmal in die Kleinstadt Buttenheim. Diese ist vor allem für ihren berühmten Sohn Levi Strauss bekannt, der hier geboren wurde und später nach Amerika auswanderte. Hier wurde er bekannt als Erfinder der Jeanshose und seine Produkte sollten heute noch jedem unter Marke Levis ein Begriff sein. Nun aber zurück zum Bier, den in Buttenheim gibt es auch 2 Brauereien. Ein davon ist die St. Georgen Brauerei. Seit 1624 ist die Brauerei schon aktiv, und damit laut eigenen Angaben eine der ältesten Familienbrauereien. Levi Strauss übrigens, hat die Brauerei auch ein eigenes Bier gewidmet, welches aber an anderer Stelle später einmal verkostet werden wird. Heute im Test ist nämlich das Kellerbier, eine für Franken typische Biersorte die in letzter Zeit sehr im Trend liegt. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier. Der Schaum ist mitteltrüb, geht aber recht schnell wieder weg.

Zum Geruch: Sehr brotiges und getreidiges Aroma hat dieses Bier. Sogar etwas leicht holziges von etwas Tannennadeln. Die brotigen Noten sind richtig kernig und erinnern an ein dunkleres Mischbrot oder eine kernige Kruste. Dazu leicht karamellig.

Zum Geschmack: Ein richtig schöner Mix aus bitteren und getreidigen Noten. Diese wirken perfekt aufeinander abgestimmt, wobei ich es überraschend herb finde. Im Ab bzw. Nachgang ist das Bier dann eher ein wenig geschmackslos. Ich finde es etwas merkwürdig, dass nach dem das Bier den Gaumen passiert hat, abrupt an Geschmack verliert und richtig wässrig wird. Ein Nachgang ist praktisch gar nicht vorhanden. Man schmeckt dem bier an, das es ungespundet ist und somit weniger Kohlensäure enthält, aber dadurch ist es sehr weich im Mundgefühl und schnörkellos trinkbar. Auf der anderen Seite macht es das Bier wie gesagt einfach ein wenig wässrig da die Spritzigkeit fehlt.

Zum Fazit: Ein bier mit zwei Seiten. Aufjedenfall sehr süffig und trinkbar. Jedoch fehlt es einfach im Abgnag an Geschmack, was leider schade ist, da man sonst eigentlich nichts bemängeln kann. Ich will nicht so sein und vergebe gerade noch so 4 Sterne.

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