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Löwenbräu Oktoberfest

O’Zapft is. Seit 12 Uhr läuft wieder die Münchner Wiesn. Dieses Jahr zum mittlerweile schon 185. mal. 2 Schläge hat der Münchner Oberbürgermeister Dieter Renner benötigt, um das erste Fass anzustechen. Seither fließen für die nächsten 15 tage wieder etliche Liter Bier durch die Kehlend er durstigen Festbesucher. Bis zu 11,50 Kostet die Maß dieses Jahr und damit ist der Bierpreis auch dieses mal wieder gestiegen. Doch wie gut ist das Bier, dass es so einen Preis rechtfertigt. Eines der 6 Oktoberfestbiere ist jedenfalls heute passend dazu im Test. Mal schauen, ob es diesem Preis dann auch nur annähernd gerecht wird. Es ist dieses mal das Bier der Münchner Löwenbräu. Es hat stolze 6,1% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgodenes Bier. Der weiße Schaum ist leider nicht sehr beständig.

Zum Geruch: Getreidige Noten, mit leicht süßlichen Einflüssen. Insgesamt gibt das Bier aber sonst nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein eher leicht alkoholisches Bier, welches im ersten Geschmackseindruck eher schwerfällig wirkt. Es schmeckt irgendwie nicht frisch und irgendwie gurkig und leicht ledrig. Es schmeckt sehr herb alkoholisch und somit nicht so wirklich süffig. Auch im weitern Trinkverlauf wird es nicht besser und schmeckt dann eher noch ein wenig schal.

Zum Fazit: Gut ich habe das Bier jetzt hier aus der Flasche getrunken und vom Fass frisch von der Brauerei mag es noch einmal besser schmecken, aber mich überzeugt es gar nicht. Zu viele komische Beigeschmäcker verderben den Genuss. Mir wäre so ein Bier dieser Preis nicht wert. Von mir gibts hier leider nur 1 Stern.

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Hofbräu Oktoberfestbier

Nun ist Halbzeit auf der Wiesn und sie neigt sich so langsam ihrem Ende zu. Grund genug also für mich noch ein Oktoberfestbier zu testen. Verkostet wird heute das Oktoberfestbier vom Münchner Hofbräu. Hofbräu, natürlich hauütsächlich durch das weltbekannte Hofbräuhaus bekannt ist. Es ist eine Brauerei die sich nach wie vor in Besitz des Bayrischen Staates befindet. Somit ist sie eine von 3 Staatsbrauereien in Deutschland. Sie wurde 1589 vom damaligen bayrischen Herzog Wilhelm gegründet mit dem Ziel, dass das Bier für den eigenen Hof selbst gebraut werden konnte. Zusätzlich war sie bis 1818 die einzige Brauerei die in Bayern Bockbier brauen durfte. Hierzu wurden sogar Brauer aus Einbeck, der Heimat des Bocks, abgeworben um solch ein Bier auch in Bayern herstellen zu können. Das Oktoberfstbier hat mit einen Alkoholgehalt von 6,3% einen sehr hohen Alkoholgehalt, der fast schon an Bockbier grenz. Der Hohe Alkoholgehalt von Festbieren wird mitunter auch gerne von Okotberfestbesuchern unterschätzt.

Zur Optik: Kräftiges goldenes Bier mit einem leichten Kupferstich. Der schöne weiße Schaum ist recht üppig zieht sich aber dann doch schnell zusammen.

Zum Geruch: Sehr brotige und malzige Noten. Man hat aber auch schon leicht alkoholische Noten die einem da in die Nase schwirren. Vom Hopfen kommt leider gar nichts.

Zum Geschmack: Der Einstig hat zunächst einmal eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die nicht wirklich süffig ist. Außerdem ist im Abgang zunächst eine recht unangenehme Bitternote vorhanden, die leicht auf dem Gaumen tanzt. Dieser wirklich bittere Ton im Abgang ist wirklich nicht bekömmlich und macht das Bier gar nicht süffig. Auch schmeckt man die leichten Alkoholnoten deutlich. Vom Malz, das den Geruch noch dominierte ist im Geschmack erstaunlich wenig zu schmecken. Entweder hat man die penetrante Bittere oder es ist einfach so wässrig, das man nichts wirklich schmeckt. Man muss sich wirklich anstrengen fast schon danach suchen, wenn man leicht malzige Noten erhaschen will.

Zum Fazit: Also ich werde wirklich nicht warm mit diesem Bier, es hat einfach einen viel zu bitteren Nachgeschmack. Zusätzlich hat es sonst nicht wirklich viel Geschmack und die Kohlensäure ist auch zu hoch dosiert. Ich vergebe hierfür 1 Stern da es wirklich nicht schmeckt.