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Fleisbacher 7 Hops

Über das Schicksal der Fleisbacher Brauerei, einer noch recht jungen Brauerei im Westen von Mittelhessen, lässt sich leider nichts Genaues sagen. Ob und wann die Brauerei geschlossen wurde und aus welchem Grund konnte ich daher nicht mit eindeutiger Sicherheit recherchieren. Ich für meinen Fall habe das folgende Bier Ende 2022 erworben und dazu eine Verkostungsnotiz angefertigt. Die Fleisbacher Brauerei hatte ein sehr umfangreiches in Sortiment mit verschiedenen Produktlinien, unter Anderem auch die Legends of Fleisbach, von denen ich heute ein Bier names 7 Hops habe. Wie man dem Namen entnehmen kann, liegt die Besonderheit dieses Bieres darin, dass hier nicht weniger als stolze 7 verschiedene Hopfensorten verwendet wurden. Stilistisch ist das Bier ein IPA mit einem Alkoholgehalt von 7 Prozent.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch; Ein sehr fruchtiges und grasiges Aroma, dass sich hier in der Nase ausbreitet. Vor allem eine sehr starke Orange und etwas Mandarine mache ich im Geruch aus, die diesen auch dominieren. Dazu auch grasige und kräutrige Hopfennoten.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, welches im Antrunk druchaus bitter ist, in Richtung Abgang, aber vor allem dann im Nachgang auch die im Geruch erwähnten Noten von Orange und Mandarine entfaltet. Teileweise ist mir das Bier etwas zu bitter, aber dennoch hat das Bier ein vollmundiges Aroma, da auch der Malzkörper etwas zum Geschmack beiträgt und recht gut mit dem Hopfen arbeitet. So hat man kein trockenes und zu herbes Mundgefühl, sondern das Bier schmeckt ssehr vollmundig und fruchtig mit einer leichten Kräuternote. Die Kohlensäure ist dementsprechend auch recht üppig vorhanden udn fast schon ein wenig störend.

Zum Fazit: Ein recht hopfiges und eigentlich auch schön fruchtiges Bier. Schade dass es das wohl nicht mehr gibt. Von mir gibts dafür 4 Sterne.

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Munich Brew Mafia Völlerei

Die 7 Todsünden, die man aus der Bibel kennt, dienten der Munich Brew Mafia thematisch als Vorlage für ihre Bierserie Sevensins, von denen auch einige Biere getestet habe. Für jede einzelne dieser „Sünden“ haben sie versucht, diese geschmacklich in ein Bier zu übersetzten, welches die Essenz dieser widerspiegelt.

Die 5. dieser Sünden ist die Gula, die Völlerei. Damit ist der maßlose, auch verschwenderische Genuss und ein ausschweifender Lebenstil gemeint, was sich auch auf die Trinkgewohnheiten beziehen kann. Völlerei kennt man besonders gut von den üppigen Fressorgien rund um die Festtage an Weihnachten, aber auch bei Grillabenden im Sommer wird gerne groß aufgetischt. Dies dürfte auch die Inspiration für das Bier zum Thema Völlerei sein, denn auf dem Etikett ist eine Bratwurst abgebildet und von deren Geschmack ist auch das Bier inspiriert. Stilistisch ist es ein Rauchbierbock mit den typischen Raucharomen, welche man so auch bei einer guten Bratwurst von Grillrost wiederfindet. Um das Ganze abzurunden wurden auch noch Senfkörner zum brauen verwendet, womit das Bier nicht dem Reinheitsgebot entspricht und damit eigentlich gar nicht offiziell als Bier bezeichnet werden darf. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat leider nicht so viel Schaum.

Zum Geruch: Man hat beim Bier wie ich finde ein doch markanten Senfgeruch der in der Nase auch für ein leicht scharfes Kitzeln sorgt. Auch den Rauch und das Malz riecht man.

Zum Geschmack: Ich habe einen Geschmack, der am Anfang noch eher getreidig ist, im Nachgang dann aber durchaus die Noten von Senf, aber auch etwas holziges hat. Auch ein geräuchertes Aroma, das an Schinken, oder aber auch geräucherte Würste erinnert ist vorhanden. Insgesamt hat das Bier vor allem diese Senfnote die den Geschmack dominiert und wirklich auffällt. Ergänzt wird sie durch ein im Abgang einsetzendes, leicht süßliches Malzaroma. Der Senf schmeckt frisch und erinnetr auch eher an den groben Senf, als wirklich jenen den man aus der Tube kennt. Insgesamt bleibt das Bier süffig und im Körper nicht zu kräftig, sondern das Malz ist hier schon eher leicht süßlich. Ein leichte Malzsüße mit einem Hauch Karamell kommt gegen Ende auch ein bisschen durch und rundet den Geschmack ab.

Zum Fazit: Mal etwas anderes und ich finde das die Senfnote natürlich schmeckt und sehr gut zu diesem Bier passt. Für Menschen die Senf mögen sicherlich mal etwas spannendes zum probieren. Auch mich zähle ich dazu und deshalb gibt es von mir sehr gute 4 Sterne. Natürlich schmeckt es nicht genau so wie eine Bratwurst, aber als Begleiter zu einer solchen finde ich dieses Bier wirklich optimal

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Hersbrucker Brauhaus 976

976. In diesem Jahr, dem Jahre 976 nach Christus wurde die Stadt Hersbruck das allererste mal urkundlich erwähnt. Heute ist Hersbruck vor allem durch seinen Hopfen bekannt, der rings um die Ortschaft angebaut wird. Wie sich das gehört gibt es im Ort auch ein Brauhaus, die Bürgerbräu Hersbruck. Das Spezialbier der Brauerei. das Brauhaus 976 werde ich heute nun vorstellen. Stilistisch wird es von der Brauerei nicht wirklich einem speziellen Bierstil zugeordnet, aber als ein obergäriges Spezialbier mit einem Alkoholgehalt von 5,7% beschrieben.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier mit einem leicht fruchtig zitrusartigen Geruch. Aber auch etwas Orange oder Mandarine habe ich in der Nase und einen kräutrigen Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe ein lebendiges, durchaus auch etwas harziges und leicht würziges Bier im Abgang. Das Bier ist somit auch durchaus würzig und hat wirklich Noten, die an Mandarine oder Orange erinnern. Das Bier hat durchaus Substanz und einen eigenwilligen, harzig fruchtigen Charakter. Ich finde der etwas an Orangen oder Mandarine erinnernde Geschmack passt hier dennoch ganz gut. Auch eine leichte Säure hat das Bier. Das Bier ist insgesamt recht würzig und hat eben diesen etwas eigenwilligen Charakter, aber auch eine Körper der präsent ist. Dieses leicht fruchtige, aber auch etwas säuerliche und Geschmack passt ganz gut.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Biere eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es hat einen eigenwilligen, dafür aber auch etwas einzigartigen Geschmack, der dennoch ganz passabel ist und dem Bier eine klare Kante gibt, die es von anderen abhebt.