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Tettnanger Keller Pils

Für den nächsten Biertest geht es ins Baden-Württembergische Hopfenanbaugebiet Tettnang an den Bodensee. In der Hopfenstadt gibt es mit der Brauerei Krone auch eine Brauerei, die aus dem vor Ort angebauten Hopfen ein herrliches Bier braut. Unter anderem hat sie auch ein Kellerpils im Sortiment, bei dem sämtliche Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein frisches und hopfiges Aroma zeigt sich in der Nase. Es ist leicht floral und leicht hefig mit Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Das Bier ist bitter, gleichzteitig aber auch sehr erfrischend mit einer gewissen Fruchtnote. Darüber hinaus prickelt das Bier sehr und ist nur dezent bitter. Es fällt vor allem durch die sehr hohe Kohlensäurekonzentration auf und irgendwie ist das aber leicht auch störend ist. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein herbes, leicht fruchtiges Bier.

Zum Fazit: Wie viele andere Biere der Tettnanger Kronenbrauerei ist auch dieses Bier wirklich sehr gut. Es wirkt frisch, hopfig und hat eine leichte Fruchtigkeit. Von mir gibt es die volle Punktzahl von 5 Sternen, auch wenn dem Bier etwas weniger Kohlensäure gut tun würde.

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Roman Adriaen Brouwer Oaked

In meinem nächsten Biertest habe ich heute wieder etwas belgisches. Es ist ein Bier von der Brouwerij Roman, von der schon einige Biere, speziell aus der Ename Line verkostet wurden. Dieses Mal habe ich ein Bier mit dem Namen Adriaen Brouwer. Adriaen Brouwer, der Namensgeber des Bieres war ein flämischer Maler aus dem 17 Jahrhundert. Er selbst war neben seinen wichtigen Beiträgen für die Malerei auch als Zecher mit einem ausschweifenden Lebensstil bekannt. So hat er es sich in meinen Augen redlich verdient, Namenspatron eines Bieres zu sein. Mein Testbier, das Oaked, ist ein belgisches Brown Ale, das zur Veredelung noch in Sherry und Whiskyfässern gelagert wurde. Ich bin also wirklich gespannt, ob man dies auch schmeckt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei sehr ansehnlichen 10%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat eine leicht röstig-bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein holziges, vanilliges und auch leicht säuerliches Aroma zeigt sich in der Nase. Man hat aber auch etwas beeriges und Sauerkirsche.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr holzig und auch herb im Abagng. Man schmeck richtig die Fassnoten, die auch sehr intensiv sind. Es wirkt wirklich holzig und dies bleibt auch im Nachgang bestehen. Dennoch ist es auch hopfig herb, aber dies eher dezent. Das Mundgefühl bleibt aromatisch vanillig. Dazu hat es eine wahrnehmabre Säure. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein leicht säuerliches und auch holziges mit Vanillenoten versehenes Bier. Gegen Ende wird das Bier aber auch etwas herber, bleibt sich aber treu. Dazu hat es einen sehr kräftigen Körper und wärmt spürbar von innen. Leichte Fruchtanklänge die mich an Sauerkirsche erinnern kommen dazu. Zusätzlich zeigt sich auch eine gewisse Röstaromatik.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes und abwechslungsreiches Bier. Es ist geschmacklich sehr vielffältig, aber auch nicht einfach zu trinken. Das Bier ist keines, dass ich Einsteigern oder Gewohnheitstrinkern empfehlen würde. Es ist eher wie ein guter Wein, den man genießen muss und nicht nur einfach in sich hineinschüttet. Deshalb bekommt es auch 5 Sterne von mir.

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Inselbier Liquid Phoenix

Der Liquid Phoenix ein Imperial Red Ale, ist das nächste Testbier in meinem Bierblog. Das Bier stammt von Inselbier von der Bodenseeinsel Reichenau. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei ordentlichen 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein auf er einen Seite fruchtiges, aber auch sehr sehr beeriges Bier. Es ha auch tropische Noten und etwas harziges. Am meisten erinnert der Duft aber an Erdbeere.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man zugleich röstige Noten die hier und da mal auftauchen, aber auch fruchtige, vor allem an Erdbeere erinnerde Noten, die dann im Trinkerlebnis mitschwimmen und den Geschmack abrunden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches auch ein etwas beeriges, leicht röstiges Aroma mitbringt und im Abgang ein hopfig wirkt. Die hopfige Note vereint sich gut mit den röstigen Nuancen.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bier, zudem man ansonsten auch nicht viel zu sagen braucht. Es hat schöne Röstnoten und dennoch auch fruchtige Aromatik und etwas Hopfenbittere. Für mich gibt es hier die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Huppendorfer Pils

Auch am heutigen Tage darf ein Bier aus Franken nicht fehlen. Dieses Mal gibt es ein Bier der Brauerei Grasser aus Huppendorf. Neben dem Vollbier ist das Pils eine der beliebtesten Sorten. Deshalb wird es im folgenden Bietrag vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht hopfig süßlich, mit einem leicht zuckrig-gerstigen Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch recht überraschend herbes Bier, bei dem aber auch ganz leicht der Malzkörper durchkommt. Es prickelt sehr stark. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, des sehr hopfig und auch bitter ist, aber dennoch auch eine gewisse aromatische Nuance an blumigen Noten bereit hält. Im Antrunk ist es kurz süßlich, bleibt aber sobald es den Gaumen passiert hat ein herbaromatisches Pils mit einer sehr schönen Hopfenbittere.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Pils mit schönen herbaromatischen Noten. Das Bier ist knackig bitter, aber nicht herb. Dafür hat der Hopfen eine schöne leicht blumige Note. Das Bier wirkt sehr würzig und auch das Malz kommt leicht durch und unterstützt den Geschmack. Ich vergebe hier die Höchstnote von 5 Sternen. Wirklich lecker.

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Monpier West Coast IPA

Das auch Italien über eine Westküste verfügt sollte eigentlich jedem klar sein. Jedoch befindet sich die Brauerei Monpier in St. Ulrich mitten in den Alpen in Südtirol und somit fernab jeglicher Küste. Dennoch gibt es von der Brauerei ein West Coast IPA, welches ich heute nun verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges und obstig riechendes Bier. Ich reiche Traube und Grapefruit. Dazu eine leichte Ananas und ganz leicht Honigmelone.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Antrunk durchaus noch diese Fruchtaromatik aus dem Geschmack mitbringt, im Nachgang dann aber auch etwas herb wird. Es hat einen leicht wässrigen Abgang, jedoch mischen sich je länger man es im Mundraum lässt immer mehr fruchtige Noten am Gaumen hinzu. Es ist ein Bier, das durchaus auch schon im Antrunk fruchtige Noten zeigt. Es ist dabei etwas hopfig, aber nicht wirklich bitter, sondern nur so, das es die Fruchtigkeit unterstützt und dem Bier eine gewisse Würze verleiht. Im weiteren Trinkverlauf ist die Fruchtigkeit durchaus auch noch präsent, jedoch wird das Bier etwas bitterer.

Zum Fazit: Ein sehr gutes IPA das man gut trinken kann. Am Anfang ist es etwas Fruchtiger im weiteren Trinkverlauf wird es dann bitterer. Es ist kräftig, aber nicht so das es zu viel wäre. Das Malz lässt schön Platz für den Hopfen als Hauptakteur. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.

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Keesmann Sternla

Ein Lagerbier aus Bamberg steht nun auf meiner Testagenda. Denn in Bamberg werden nicht nur Rauchbiere gebraut, sondern auch Biere, die weniger ausgefallen sind. Mit dem Sternla Lager habe ich nun so eines vor mir, auch wenn es dennoch etwas anderes ist als ein Pils oder Helles. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Das Bier zeigt sich leicht trüb und hat eine Bernsteinfarbe. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein sehr karamelliges Aroma mit etwas brotigen Noten in der Nase. Dazu kommt eine leichte Erdbeere.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr schönes, karamelliges Aroma, dass sehr gut auch mit den leicht herben Noten harmoniert, die sich im Abgang dazugesellen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es ein sehr ordentliches karamellig-röstiges Aroma. Mich überzeugt vor allem, dass das Bier süffig ist, aber dennoch über einen ordentlich würzigen Gesamteindruck verfügt. Vor allem im Nachgang hat man auch diese wirklich sehr guten röstig-karamelligen Noten auch lange im Mund.

Zum Fazit: Was soll ich sagen? Ich habe hier ein wirklich sehr schönes, rundes Bier. Das Bier hat Geschmack, ist würzig und süffig. Dazu hat es ein herrlich karamelliges Aroma mit röstig herbem Abgang. Mehr braucht ein wirklich gutes Bier nicht und so gebe ich für das Sternla 5 Sterne. 

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Kloster Mallersdorf Vollbier Hell

Es gibt tatsächlich auch noch in Deutschland Klosterbrauereien in denen die Mönche bzw. Nonnen selbst am Sudkessel stehen. Eine solche ist die Klosterbrauerei Mallersdorf in welcher sich Schwester Doris vom angeschlossenen Franziskanerinnenkloster für die Biere verantwortlich zeigt. Das Sortiment umfasst lediglich ein Zoigl sowie ein Helles Vollbier Münchner Brauart. Ich möchte heute das Vollbier Hell vorstellen, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein leicht trübes goldenes Bier. Es hat eine weiße Schaumkrone, die aber nicht sehr üppig ist.

Zum Geruch: Es riecht karamellig feinmalzig. Dazu kommen leichte Honignoten. Es ist wirklich ein Traum von einem Hellen in der Nase. Etwas kernig riecht es noch hätte ich gesagt.

Zum Geschmack: Wirklich ein Traum von einem Hellen Bier, das zeigt sich auch im Geschmack. Es ist eine feinmalzige Kombination eines gut abgestimmten Bieres. Im Abgang prickelt es leicht, aber nicht zu viel. Es wirkt auf mich sehr erfrischend. Das Bier besitzt brotige Noten, die sich sehr schön mit leicht hefigen und etwas teigigen Aromen ergänzen. Insgesamt ist es sehr erfrischend und bisweilen mit einem immer wiederkehrenden, leicht brotigen Einschlag.

Zum Fazit. Wie bereits erwähnt ist dieses Bier wirklich ein Traum von einem Hellen. Es ist sehr süffig und erfrischend. Die Kohlensäure ist wirklich perfekt dosiert und das Bier hat eine schöne Restsüße, wobei diese sehr gut von einer leichten Hopfenaromatik am Gaumen eingefangen wird. Abgerundet wird das Bier von teigegen, leicht säuerlichen Hefenoten, die dem Bier einen urigen Gesamtgeschmack verleihen. Was soll ich anderes sagen als hier 5 Sterne zu vergeben. Ein absoluter Geheimtipp.

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Schweiger Aurum

Aus der Brauwerkstatt der Schweiger Bräu aus der Markt Schwaben in Oberbayern stammt mein nächstes Testbier, das auf den Namen Aurum hört. Es handelt sich hierbei um ein hopfengestopftes Kellerbier, dem im Lagertank bei 0 Grad der Aromahopfen Cascade hinzugefügt wurde. Die zusätzliche Hopfengabe während der Lagerung nennt man allgemein Kalthopfen oder Hopfenstopfen. Der Alkoholgehalt des Aurums beträgt 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange goldenes Bier. Der Schaum ist nicht besonders üppig.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig, aromatich. Man reicht einen Hauch von Zitrus durch das ansonsten sehr florale leicht fruchitge Aroma.

Zum Geschmack: Ein herbfrisches Aroma. Es hat ein sehr weiches, leicht saftiges Mundgefühl. Im Abgag ist es sehr frisch und wirkt grasig, in etwa wie dies bei Grünhopfenbieren der Fall ist. Das Bier hat einen leichten Fruchtschleier der sich im Gaumenbereich ausbreitet. Es wird aber auch flankiert von gewissen herben Noten. Diese machen sich vor allem im Abgang breit. Am ehesten würde ich diese Noten in Richtung Melone verordnen, jedoch würde ich sie auch eher als von floraler Natur beschreiben.

Zum Fazit: Ein wunderbar wohlschmeckendes Bier. Manchmal ist das Große auch ganz klein wie die Flasche. Hier könnte es ruhig auch noch ein zweites oder drittes Bier sein. Vor allem gefällt mir diese unglaubliche Frische mit der das Bier daherkommt und das gute Zusammenspiel zwischen grasigen Hopfennoten und der leichten Fruchtaromatik. Ich gebe dem Bier hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.

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Döbler/Bad Windsheimer Freilandmuseum Zwickl

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ist eine wahrliche Attraktion. In dem auf dem Gelände des Museums befindlichen Kommunbrauhaus wird aber, wie es sich für Franken gehört, auch Bier gebraut. Dieses ist auch im Handel erhältlich und kann somit von mir heute verkostet werden. Dabei stammt das Brauhaus in dem gebraut wird gar nicht aus Windsheim. Bis zum Jahre 1988 stand das 1730 erbaute Haus nämlich in Schlüsselfeld, bevor es abgebaut und im Freilandmuseum behutsam wieder aufgebaut wurde. Eine sprichwörtlich bewegte Geschichte liegt somit hinter dem Gebäude. Das Kommunbrauhaus fügt sich darüber hinaus sehr ansehlich in die Gebäudegruppe weiterer Häuser ein, die auf ähnliche Weise ins Museum gelangten und somit vor dem engültigen Abriss bewahrt werden konnten. Weit über 100 Gebäude stehen inzwischen im Museum und somit ist das Gebiet quasi ein eigenes Dorf, in dem man die urwüchsige Schönheit der fränkischen Fachwerkromantik, wie man sie auch in der Realität noch sehr oft vorfindet, nachempfinden kann. Bis 2019 zeichnete sich die Bad Windsheimer Bürgerbräu für das im Kommunbräu erzeugte Bier verantwortlich, bis diese sich jedoch vom Betrieb des Brauhauses zurückzog. Seit 2021 braut nun die ebenfalls in Bad Windsheim ansässige Brauerei Döbler das Museumsbier. Von den beiden Sorten Zwickel und Dunkel wird es im folgenden Test nun das Zwickl geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein altgoldenes , mitteltrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich, teilweise sogar ein wenig fruchtig. Vereinzelt klingen brotige Töne an.

Zum geschmack: Ein sehr liebliches Bier, mit sehr schönenen getreidearomen. Es ist im Mundgefühl und vor allem im Abgang sehr karamellig süßlich. Am Anfang ist es ein wenig bitter. aber das mundgefühl ist insgesamt sehr würzig. Das Bier wirkt frisch und gut spritzig. Mich überzeugt vor alle auch die schöne karamellige Note. Der Körper des Bieres ist schlank, dafür ist der Hopfen sehr gut wahrnehmbar und sorgt für einen würzig bitteren Kick. Das Bier ist sehr süffig und wird im weiteren Trinkvarlauf etwas bitterer.

Zum Fazit: Ich habe das Bier früher schon einmal getrunken, jedoch seit dem das Brauhaus Dööbler dahinter steht ist es noch besser geworden. So muss ein fränkisches Zwickelbier schmecken. Süffig, karamellig mit feiner, aber doch gut wahrnehmbaren Hopfenbittere, die dem Bier eine schöne Würze verleiht. Was will man mehr. Hier gebe ich 5 Sterne.

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Schübel a fränkisch

Mehr Franken als dieses Bier geht nun wirklich nicht. Groß und breit ziert der fränkische Rechen das Etikett meines Testbiers. Dazu heißt das Bier auch noch a fränkisch. Also was verbirgt sich hinter diesem Bier aus dem Hause Schübel ? Nun stilistisch ist es ein untergäriges Kellerbier, wie es doch so typisch für Franken ist und wie es beinahe jede Brauerei von Aschaffenburg bis Hof im Sortiment hat. Daher ist der Name a fränkisch in meinen Augen durchaus berechtigt. Anlässlich des Tags der Franken am 2 Juli wurde dieses Bier im Jahre 2010 zum ersten Male ausgeschenkt. Seither hat es viele Freunde, nicht nur in Franken gefunden und auch eine Bronzemedaille als bestes Kellerbier abgeräumt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges Bier. Es ist etwas getreidig, aber sonst nichts besonders auffälliges vorhanden.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es röstig und irgendwie auch etwas rauchig. Es wirkt hier und da sehr urig. Dies ist es auch im weiteren Trinkverlauf. Ein sehr spannendes Bier, mit einer ganz leichten rauchige Note. Es ist röstig und hat ein etwas Schinkenaroma. Das Bier zeigt sich zusammenfassend als röstiges Bier mit leicht karamelligen Noten und einem etwas angerauchten Abgang.

Zum Fazit: Ein vielschichtiges Bier, das alles das mitbringt, was für fränkische Biere typisch ist. Eine gute Würze am Gaumen mit ganz leichter Bittere einen vollmundigen leicht hefigen, etwas karamelligen Geschmack. Brotige Nuancen und röstiges und on Top noch eine leichte Rauchnote. Bassd scho würde der Franke Sagen. Ich gebe für diese Perle fränkischer Braukunst auch die Höchstnote von 5 Sternen.