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Egger Wälder/Spezial

Nach dem Bregenzerwald, der Heimatregion meines nächsten Testbieres ist das Wälder Bier benannt. In der größten Gemeinde der Region, in Egg, hat die Brauerei Egg ihren Sitz und braut dort seit dem Jahre 1894 Bier. Ich befinde mich biertechnisch als wieder einmal in Österreich und nachdem ich nun schon von den meisten großen Marken des Landes Biere verkostet habe, wird es zeit sich nun auch den kleineren Brauerei der Alpenrepublik zu widmen, die es doch noch in einer gewissen Vielzahl gibt. Eine von ihnen ist eben die Brauerei Egg, die im Jahr ca. 16.000 Hektoliter Bier ausstößt. Stilistisch ist das Wälder Bier ein Lagerbier und laut Website der kleine Bruder des Spezialbieres aus Egg, das sich nur aufgrund der kleinen Flasche von ihm abhebt. Der Inhalt ist also der selbe und da ich das Spezialbier noch nicht verkostet habe, wird es eben nun in Form des Wälder Bieres verkostet. Betrachtet man den Alkoholgehalt von 5,6%, so könnte es sich hier im Gegensatz zu vielen anderen Österreichischen Bieren tatsächlich auch um ein echtes Märzen handeln.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr sehr getreidiges und brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durch einen sehr präsenteren Malzkörper auffällt. Man schmeckt also die hohe Stammwürze und die Umdrehungen durchaus, auch wenn es in keinster Weise alkoholisch wirkt. Es ist aber nicht zu süßlich, sondern hat auch einen würzigen Charakter durch den Hopfen am Gaumen. Dazu prickelt die Kohlensäure recht gut. Man hat insgesamt ein durchaus erfrischendes Bier, dem man seinen Alkoholgehalt nicht unbedingt anschmeckt und das würzig süßlich ist. Es ist dazu auch sehr süffig und läuft gefährlich gut.

Zum Fazit: Die Brauerei hat durchaus recht, wenn sie auf ihrer Website schreibt das dieses Bier ob seiner Süffigkeit sehr schnell leergetrunken ist. Hier hätte ich mir doch lieber das große Spezial gewünscht. Schade. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich für dieses Bier habe. Super süffig, würzig und vollmundig ist dieses Bier. So etwas würde ich mir auf vielen Volksfesten als Festbier wünschen. Eines der besten Biere Österreichs bisher und ein absoluter Geheimtipp. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.

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Autenrieder Kupfer

Mein nächstes Bier stammt aus der Schlossbräu Serie der Autenrieder Schlossbrauerei. Unter dem Label Schlossbräu braut ein junges Team an kreativen Brauern, spezielle Biere, abseits des Kernsortiments. Man könnte auch Craft Beer dazu sagen, jedoch würde ich behaupten. dass sämtliche Biere, die in der Brauerei gebraut werden unter den Namen Craft Beer fallen, da bei der Autenrieder Schlossbräu noch echtes Brauhandwerk gelebt wird. Dennoch entstehen hier spezielle Sorten, die etwas Abseits vom Mainstreamgeschmack zu verorten sind, wie auch mein heutiges Testbier, das Kupfer. In der Beschreibung steht, das für das Bier „geschwitztes Malz“ verwendet wurde, was auch immer das sein mag, mir erschließt sich dies momentan noch nicht. Seinen Namen hat es jedenfalls davon, dass es in den alten Kupferkesseln der Brauerei gebraut wurde und auch die Farbe des Bieres in diese Richtung geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernstein bis kupferfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Man hat durchaus Zitrusaromen in der Nase. Etwas Lebkuchen und auch etwas tropisches gesellt sich hier dazu. Dazu finde ich, das es stark ins beerige geht was den Geruch angeht.

Zum Geschmack: Die fruchtig beerige Note kommt auch im Geschmack, vor allem im Antrunk sehr stark zur Geltung. Es hat etwas karamelliges dazu und bleibt auch im Nachgang lange geschmacksstabil, sodass es den gesamten Mundraum ausfüllt und Lust auf den nächsten Schluck macht. Dazu kommen feine Zitrusaromen, die dem Bier eine leichte Säure verleihen. Der Körper ist kräftig und kommt vor allem durch das karamellige Aroma zum tragen.

Zum Fazit. Ein wirklich spannendes und abwechslungsreiches Bier. Man hat schöne Karamellnoten, aber auch etwas Säure und eine dezente Fruchtigkeit, vor allem Zitrus- und Beerenfrüchte zeigen sich. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.

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Fürst Carl Dunkel

Das Dunkle der Schlossbrauerei Ellingen hat den Ruf eines der besten Dunkelbiere der Welt zu sein. Unterstrichen wird dies durch die Goldmedaille bei den European Beerstar Awards im Jahre 2014. Deshalb bin ich besonders gespannt auf dieses Bier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig süßiches Aroma, bei dem die leicht süßliche Note auch etwas schokoladige Avancen hat deutlich überwiegt.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier mit einer dezent röstigen Note, die sich im Abgang aber auch leicht milchig mit einer Kaffenote niederschlägt und das Bier insgesamt an einen Latte Macchiato erinnern lässt. Es hat auch insgesamt einen schönen Malzkörper und dann und wann kommen auch leichte Schokoladennote hinzu. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier das einen schönen runden Geschmack hat. Es ist nicht mehr ganz so süßlich wie am Anfang, wirkt aber dennoch immer sehr rund und immer wieder hat es auch etwas röstiges.

Zum Fazit: Ich finde es ein wirklich sehr gutes Dunkelbier. Das Bier wirkt sehr harmonisch und hat einen tollen süßmalzigen Geschmack mit schöner Schokoladennote. Daher kann ich hier beruhigt die 5 Sterne Höchstwertung vergeben. Eines der besten Dunkelbier die ich bisher hatte, das kann ich hier getrost sagen.

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De Ranke Noir des Dottignies

Im nächsten Biertest gibt es eine belgische Spezialität. In der Wallonie, dem französisch geprägten Teil Belgiens, liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich die Stadt Mouscron. Im dortigen Stadtteil Dottignies hat die Brauerei De Ranke ihren Sitz. Gegründet im Jahre 1884 ist die Brauerei noch vergleichsweise jung, hat aber eine Reihe von Bieren im Sortiment, die Experten auf der ganzen Welt schätzen. Das Noir de Dottignies, ein belgisches Brown Ale, welches mit 7 verschiedenen Malzen gebraut wurde, hat es mir angetan und wird nun heute verkostet. Der Alkoholgehalt ist belgischen Bieren entsprechend recht hoch und liegt bei 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen ganz passablen weiß-bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr intensiven und röstigen Geruch. Man hat schokoladige Noten, aber auch Noten von Dörrobst und Kaffee.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es bitter und schokoladig, ähnlich an eine Tafel Schokolade mit hohem Kakaoanteil, die dadurch zartbitter wirkt, Dazu kommen im Abgang auch Noten von Dörrobst und Datteln, jedoch ist es deutlich süßlmalzig mit Kakao und Schokonoten, sowie Lakirtze. Auch im weiteren Trinlverlauf hat es Schoko und Lakritzeinflüsse. Röstige Noten hat man auch, jedoch ist der Abgang nicht so röstig und trocken wie z.B. bei Stout Bieren, sondern eher süßlich und schokoladig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes Bier, bei dem viele Aromen zusammenspielen. Sicherlich nichts für den gemeinen Pilstrinker. Wer sich aber an edlen Tropfen erfreut oder auch seinen Spaß an komplexen Rotweinen oder Whiskys hat, der wird sich auch an diesem Bier erfreuen. Hier gibts die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Karg Staffelsee Gold

Bei der oberbayerische Brauerei Karg aus Murnau sind sie wahre Spezialisten, wenn es um das Brauen von bayerischen Weißbieren geht. Jedoch haben findet sich neben den klassischen Weizenbieren auch die ein oder andere Spezialität im Sortiment. So zum Beispiel mein heutiges Testbier, das Staffelsee Gold. Dieses kräftige Weizen, besticht laut Website vor allem durch seine für ein Weissbier starke Hopfengabe mit feinstem Aromahopfen. Ob dies dem Bier wie beschrieben eine besondere Hopfenblume verleiht, möchte ich mit dem folgenden Test nun herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig. Man hat eine sehr schöne Banane und Pfirsich, sowie Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es fruchtig und vor allem im Abgang auch bitter mit gewissen herben Nuancen. Die Brauerei hat also durchaus recht wenn sie von einer ausgeprägten Hopfenblume spricht. Auch im weitere Trinkverlauf ist es ein sehr grasiges und hopfiges Bier. Der Hopfen ist nur im Abgang leicht bitter, harmoniert dann aber sehr gut mit dem Malz im Abgang und ist dann sehr schön grasig mit einem leichten fruchtigen Aroma.

Zum Fazit: Dieses Bier ist ein wahrlicher Volltreffer. Es schmeckt ganz anders, als viele andere Weissbiere, was vor allem am Hopfen liegt. Dieser verleiht dem Bier ein schönes, fruchtig-grasiges Aroma und erinnert schon fast an ein IPA oder Wheat Ale. So kann es hier auch nur die volle Punktzahl von 5 Sternen geben. Lecker!

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Tettnanger Keller Pils

Für den nächsten Biertest geht es ins Baden-Württembergische Hopfenanbaugebiet Tettnang an den Bodensee. In der Hopfenstadt gibt es mit der Brauerei Krone auch eine Brauerei, die aus dem vor Ort angebauten Hopfen ein herrliches Bier braut. Unter anderem hat sie auch ein Kellerpils im Sortiment, bei dem sämtliche Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein frisches und hopfiges Aroma zeigt sich in der Nase. Es ist leicht floral und leicht hefig mit Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Das Bier ist bitter, gleichzteitig aber auch sehr erfrischend mit einer gewissen Fruchtnote. Darüber hinaus prickelt das Bier sehr und ist nur dezent bitter. Es fällt vor allem durch die sehr hohe Kohlensäurekonzentration auf und irgendwie ist das aber leicht auch störend ist. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein herbes, leicht fruchtiges Bier.

Zum Fazit: Wie viele andere Biere der Tettnanger Kronenbrauerei ist auch dieses Bier wirklich sehr gut. Es wirkt frisch, hopfig und hat eine leichte Fruchtigkeit. Von mir gibt es die volle Punktzahl von 5 Sternen, auch wenn dem Bier etwas weniger Kohlensäure gut tun würde.

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Roman Adriaen Brouwer Oaked

In meinem nächsten Biertest habe ich heute wieder etwas belgisches. Es ist ein Bier von der Brouwerij Roman, von der schon einige Biere, speziell aus der Ename Line verkostet wurden. Dieses Mal habe ich ein Bier mit dem Namen Adriaen Brouwer. Adriaen Brouwer, der Namensgeber des Bieres war ein flämischer Maler aus dem 17 Jahrhundert. Er selbst war neben seinen wichtigen Beiträgen für die Malerei auch als Zecher mit einem ausschweifenden Lebensstil bekannt. So hat er es sich in meinen Augen redlich verdient, Namenspatron eines Bieres zu sein. Mein Testbier, das Oaked, ist ein belgisches Brown Ale, das zur Veredelung noch in Sherry und Whiskyfässern gelagert wurde. Ich bin also wirklich gespannt, ob man dies auch schmeckt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei sehr ansehnlichen 10%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat eine leicht röstig-bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein holziges, vanilliges und auch leicht säuerliches Aroma zeigt sich in der Nase. Man hat aber auch etwas beeriges und Sauerkirsche.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr holzig und auch herb im Abagng. Man schmeck richtig die Fassnoten, die auch sehr intensiv sind. Es wirkt wirklich holzig und dies bleibt auch im Nachgang bestehen. Dennoch ist es auch hopfig herb, aber dies eher dezent. Das Mundgefühl bleibt aromatisch vanillig. Dazu hat es eine wahrnehmabre Säure. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein leicht säuerliches und auch holziges mit Vanillenoten versehenes Bier. Gegen Ende wird das Bier aber auch etwas herber, bleibt sich aber treu. Dazu hat es einen sehr kräftigen Körper und wärmt spürbar von innen. Leichte Fruchtanklänge die mich an Sauerkirsche erinnern kommen dazu. Zusätzlich zeigt sich auch eine gewisse Röstaromatik.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes und abwechslungsreiches Bier. Es ist geschmacklich sehr vielffältig, aber auch nicht einfach zu trinken. Das Bier ist keines, dass ich Einsteigern oder Gewohnheitstrinkern empfehlen würde. Es ist eher wie ein guter Wein, den man genießen muss und nicht nur einfach in sich hineinschüttet. Deshalb bekommt es auch 5 Sterne von mir.

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Inselbier Liquid Phoenix

Der Liquid Phoenix ein Imperial Red Ale, ist das nächste Testbier in meinem Bierblog. Das Bier stammt von Inselbier von der Bodenseeinsel Reichenau. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei ordentlichen 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein auf er einen Seite fruchtiges, aber auch sehr sehr beeriges Bier. Es ha auch tropische Noten und etwas harziges. Am meisten erinnert der Duft aber an Erdbeere.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man zugleich röstige Noten die hier und da mal auftauchen, aber auch fruchtige, vor allem an Erdbeere erinnerde Noten, die dann im Trinkerlebnis mitschwimmen und den Geschmack abrunden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches auch ein etwas beeriges, leicht röstiges Aroma mitbringt und im Abgang ein hopfig wirkt. Die hopfige Note vereint sich gut mit den röstigen Nuancen.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bier, zudem man ansonsten auch nicht viel zu sagen braucht. Es hat schöne Röstnoten und dennoch auch fruchtige Aromatik und etwas Hopfenbittere. Für mich gibt es hier die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Huppendorfer Pils

Auch am heutigen Tage darf ein Bier aus Franken nicht fehlen. Dieses Mal gibt es ein Bier der Brauerei Grasser aus Huppendorf. Neben dem Vollbier ist das Pils eine der beliebtesten Sorten. Deshalb wird es im folgenden Bietrag vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht hopfig süßlich, mit einem leicht zuckrig-gerstigen Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch recht überraschend herbes Bier, bei dem aber auch ganz leicht der Malzkörper durchkommt. Es prickelt sehr stark. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, des sehr hopfig und auch bitter ist, aber dennoch auch eine gewisse aromatische Nuance an blumigen Noten bereit hält. Im Antrunk ist es kurz süßlich, bleibt aber sobald es den Gaumen passiert hat ein herbaromatisches Pils mit einer sehr schönen Hopfenbittere.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Pils mit schönen herbaromatischen Noten. Das Bier ist knackig bitter, aber nicht herb. Dafür hat der Hopfen eine schöne leicht blumige Note. Das Bier wirkt sehr würzig und auch das Malz kommt leicht durch und unterstützt den Geschmack. Ich vergebe hier die Höchstnote von 5 Sternen. Wirklich lecker.

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Monpier West Coast IPA

Das auch Italien über eine Westküste verfügt sollte eigentlich jedem klar sein. Jedoch befindet sich die Brauerei Monpier in St. Ulrich mitten in den Alpen in Südtirol und somit fernab jeglicher Küste. Dennoch gibt es von der Brauerei ein West Coast IPA, welches ich heute nun verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges und obstig riechendes Bier. Ich reiche Traube und Grapefruit. Dazu eine leichte Ananas und ganz leicht Honigmelone.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Antrunk durchaus noch diese Fruchtaromatik aus dem Geschmack mitbringt, im Nachgang dann aber auch etwas herb wird. Es hat einen leicht wässrigen Abgang, jedoch mischen sich je länger man es im Mundraum lässt immer mehr fruchtige Noten am Gaumen hinzu. Es ist ein Bier, das durchaus auch schon im Antrunk fruchtige Noten zeigt. Es ist dabei etwas hopfig, aber nicht wirklich bitter, sondern nur so, das es die Fruchtigkeit unterstützt und dem Bier eine gewisse Würze verleiht. Im weiteren Trinkverlauf ist die Fruchtigkeit durchaus auch noch präsent, jedoch wird das Bier etwas bitterer.

Zum Fazit: Ein sehr gutes IPA das man gut trinken kann. Am Anfang ist es etwas Fruchtiger im weiteren Trinkverlauf wird es dann bitterer. Es ist kräftig, aber nicht so das es zu viel wäre. Das Malz lässt schön Platz für den Hopfen als Hauptakteur. Ich gebe dem Bier 5 Sterne.