Veröffentlicht in 5-Sterne

Kaiser Urtrunk

Brauereien mit dem Namen Kaiser gibt es einige. Ein davon, von der ich bisher noch kein Bier im Test hatte, befindet sich unweit von Bamberg in Grasmannsdorf. Gegründet im Jahre 1783 zur Versorgung des kurz zuvor errichteten Schlosses wurden bald auch die Bevölkerung des Dorfes sowie umliegender Ortschaften mit dem Bier versorgt. 1877 gelangt die Brauerei in den Besitz der Familie Kaiser, die den Betrieb bis heute führt. Klassisch fränkisch verkoste ich heute den Urtrunk von Kaiser, der einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht etwas brotig und leicht karamellig in der Nase mit ganz feinen Röstnoten.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Eindruck als durchaus würzig herausstellt. Es ist leicht röstig am Gaumen. Es ist ein dennoch im Körper eher schlankeres Bier, auch wenn es durchaus über eine gewisse Röstaromatik am Gaumen verfügt, die in einen etwas karamelligen Abgang übergeht. Die Kohlensäure ist optimal dosiert, eher sogar ein wenig geringer, macht das Bier aber schön süffig und passt sehr gut zur Würze des Bieres. Hopfen ist hier also durchaus auch vorhanden. Der Nachgang des Bieres lässt einen zudem auch etwas an Lebkuchen erinnern, Auch im weiteren Trinkverkauf gestaltet sich das Bier als süffig und durchaus würzig im Abgang. Hier ergänzen sich röstige Noten und der Hopfen sehr gut bevor dann wieder etwas leicht karamellig-brotiges einsetzt.

Zum Fazit: So stellt man sich fränkische Landbiere vor. Süffig, würzig, brotig-getreidg irgendwie urig. Dazu noch eine feine Karamellnote und etwas röstiges was den Geschmack sehr gut abrundet. Was will man mehr. Hierfür gibt’s die volle Punktzahl von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Kanone Pils

Von der Brauerei Kanone aus Schnaittach in der Nähe von Nürnberg kommt mein nächstes Testbier. Damit begebe ich mich wieder einmal nach Franken, bzw. im Falle meines Testbieres nach Mittelfranken. Zwei Biere von der Kanone hatte ich bereits und diese haben mich durchaus mehr als überzeugt, weshalb ich auch beim Pils durchaus eine gewisse Erwartungshaltung habe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen durchaus sehr hopfigen, herben Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist durch die Kohlensäure sehr lebendig und hat einen durch den Hopfen sehr herben Abgang, der auch lange im Mundraum präsent ist. Der Hopfen wirkt nicht nur bitter, sondern durchaus auch angenehm aromatisch. Der Malzkörper unterstützt das Bier gut und sorgt für einen runden, nicht zu trockenen Abgang. Insgesamt würde ich den Körper als schlank, aber nicht zu schlank bezeichnen. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein durchaus würziges Pils mit schöner Hopfennote im Abgang, Insgesamt ist es ein würziges sehr hopfenbetontes Pils, bei dem durchaus ab und an auch der Malzköper geschmacklich etwas durchkommt, sodass der Nachgang zwar bitter ist aber nicht richtig trocken ausfällt. Der Hopfen schmeckt insgesamt nicht nur herb-bitter sondern hat auch sehr schöne grasige, etwas kräutrige Noten.

Zum Fazit: Auch bei diesem Bier wurde ich nicht enttäuscht. Ich habe in knackiges Pils, das seinen Namen wirklich verdient hat. Hier ist der Hopfen nicht nur ein stiller Begleiter, sondern spielt klar die erste Geige. Dazu wirkt er auch nicht billig, sondern frisch und grasig bitter. Das gibt von mir eine Wertung von 5 Sterne und damit die Höchstpunktzahl.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Saalfelder Summer Ale

Mein nächster Biertest führt mich wieder in den Osten der Republik nach Thüringen. Es geht in die beschauliche Kleinstadt Saalfeld, die ihren Namen der durch den Ort fließenden Saale zu verdanken hat. Die im Ort ansässige Brauerei hat nicht nur bei den Einheimischen einen guten Ruf, sondern hat für den Sommer auch noch das passende Bier im Sortiment. Darum wird sich der folgenden Test um das Saalfelder Summer Ale drehen, das einen Alkoholgehalt von 4,8% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgodenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen fruchtig Geruch, der vor allem an Zitrusnoten erinnert. Dazu kommt auch etwas tropisches das mich an Mango oder Ananas erinnert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist bitterfruchtig. Man hat einen etwas bitteren, leicht säuerlichen Einstieg, bevor dann etwas Frucht kommt. Der Hopfen sorgt für eine angenehme Bitterkeit, welche aber auch etwas Säure mitbringt. So erinnert das Bier stark an Zitrusfrüchte. Die Kohlensäure prickelt zudem sehr stark und kratz dabei auch etwas im Abgang am Hals. Insgesamt hat man eine harzig bittere Hopfennote, die auch im Nachgang im Mund verbleibt und dann schön auch eine leichte Zitrusaromatik entfaltet.

Zum Fazit: Die Kohlensäure ist ein wenig hoch dosiert, ansonsten ist das Bier aber ein ideales Sommergtränk, welches leicht ist aber dennoch nicht ohen Geschmack, da der Hopfen hier viel mitbringt. Sehr süffig und von mir mit der Höchstnote von 5 Sternen versehen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Hennemann Sommergold

Was passt zum aktuellen Wetter wohl besser als ein Bier namens Sommergold. Ich denke nicht viel und daher finde ich es durchaus passend dieses Bier nun vorzustellen. Gebraut wird es von der Brauerei Hennemann, welche sich in Sambach-Pommersfelden im Landkreis Bamberg befindet. Somit handelt es sich mal wieder um eine fränkische Bierspezialität. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen hefigen, leichten Zitrusgeruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem im ersten Moment durchaus ausgeprägten Hopfenaroma, das sich im Abgang auch schön am Gaumen setzt. Das Bier ist zudem durchaus spritzig und schlank im Körper. Vor allem der hopfige Geschmack mit dem leichten Zitrusaroma im Nachgang überzeugt sehr und macht das Bier geschmacklich auch erfrischend.

Zum Fazit: Ein hopfiges, leicht säuerliches Bier mit feinem Zitrusaroma. Dazu ist es nicht zu schwer und spritzig, was es zu einem idealen Sommergetränk macht. Mich überzeugt dieses Kellerpils wirklich sehr und so bekommt es auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Sarazen Triple

Für den nächsten Biertest gehe ich wieder ins Bierland Belgien, deren Bierkultur sogar zum immateriellen Kulturerbe der Unesco zählt. Die Brasserie Deseveaux ist eine noch recht junge Brauerei und wurde erst im Jahre 2009 gegründet. Mit ihrer Lage auf einem Bauernhof in der Kleinstadt Bossou ist sie eine typische wallonische Landbrauerei, wie man sie früher recht häufig in der Region fand.

Der Bierstil Triple ist eine typische obergärige belgische Bierspezialität, die sich meist durch einen recht hohen Alkoholgehalt auszeichnet. In meinem Fall liegt dieser bei 8,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit klassischer Orangen und Getreidenote im Geruch. Dazu kommt etwas kräutriges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, mit einem doch guten, getreidig kräutrigen Aroma. In Richtung Abgang wird es hopfig und der Nachgang ist dann kräutrig und vor allem trocken. Dazu hat es eine gewisse Säure und Zitrusaromen. Dazu hat es auch einen leichten Touch der an Wildhonig erinnert. Insgesamt ist es geschmacklich wie ich finde eher getreidger und brotiger mit sauer-fruchtigem Aroma. Der Hopfen ist zwar auch vorhanden spielt hier aber im Hintergrund. Wie für diesen Bierstil typisch ist die Kohlensäure sehr lebendig.

Zum Fazit: Ein sehr uriges Bier mit klaren Kanten. Mir schmeckt es das es nicht so glatt gebraut wird, aber es braucht daher auch ein wenig Zeit bis man mit ihm warm wird. Von mit bekommt das Bier eine Wertung von 5 Sternen. Ein wirklich vorzüglicher Vertreter seines Bierstils.

Veröffentlicht in 5-Sterne

De Dochter van de Korenaar Sans Pardon

Russian Imperial Stout ist jetzt nicht unbedingt eine Biersorte, die man sofort mit Belgien in Verbindung bringen würde. Doch genau das mache ich in meinem folgenden Biertest. Verantowrtlich dafür zeigt sich die Brauerei de Dochter van de Korenaar einer erst 2007 gegründeten Brauerei in Baarle- Hertog. Der Ort selbst ist eine belgische Exklave in den Niederlanden und bekannt durch den recht komplizierten Grenzverlauf in und um Baarle, mit vielen Exklaven, bei denen die Grenze teils mitten durch Wohnhäuser verläuft. Gegründet wurde die Brauerei vom Ehepaar Mengerink, die als typische Garagenbrauer begannen. Insbesondere für stärkere und auch fassgereifte Biere hat sich die Brauerei aber inzwischen einen Namen in der belgischen Bierszene gemacht. Auch bei meinem heutigen Testbier, dem Sans Pardon ist das so, das einen Alkoholgehalt von 11% hat.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braun-schwarzes Bier. Es hat einen passablen bräunlich weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives Aroma mit nussigen Noten. Auch eine ganz leichte Schokolade ist noch dabei.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck recht eindrucksvolles Bier mit einem sehr sehr intensivern Körper und einem röstig kaffeeartigen Abgang der lange aber ncht zu intesiv am Gaumen hängen bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einer getreidigen und in Richtung Abang röstigen Note, bei der man auch den Alkohol schmeckt. Es bleibt eine ordentlich Portion Kaffee im Mundraum hängen. Dazu kommen leicht holzige Noten und ganz leicht etwas Trockenobst.

Zum Fazit: Ein intensives Bier mit einem komplexen Mundgefühl. Es ist sowohl röstig, als auch schokoladig mit einer gewissen Süße im Abgang. Man schmeckt zwar den Alkohol etwas, dies ist aber nicht störend. Ein wirklich sensationell gutes, interessantes und komplexes Bier, das von mir zurecht die Höchstwertung von 5 Sternen bekommt.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Faust Schwarzviertler Dunkel

Die Brauerei Faust in der malerischen Fachwerkstadt Miltenberg am Main ist nach meiner Meinung einer der besten in ganz Unterfranken und bietet darüber hinaus ein großes Sortiment an unterschiedlichsten Bierspezialitäten. Mein heutiges Testbier, das Schwarzviertler Dunkel ist benannt nach dem ältesten Teil der Miltenberger Altstadt in dem sich auch die Brauerei Faust, vormals Löwenbrauerei befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum. Der vorhandene ist aber etwas bräunlich.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales und sogar ins rauchige mit leichten Schinkennoten gehendes Bier. Es hat ganz leichte Röstnoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das röstige Noten hat. Im Abgang aber auch leicht rauchige Noten bei denen etwas der typische Schinken und Holzgeschmack auftritt. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr würziges dunkles, bei dem vor allem die leicht rauchigen und gute röstigen Noten herausstechen. Im Körper durchaus kräftig ist es aber nicht übertrieben voluminös.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Dunkles mit schöner Röstaromatik. Das ist absolut überzeugend und auch dieser leicht angerauchte Eindruck passt dazu ganz gut. Zudem passt die Würze im Abgang sehr gut zur Röstaromatik. Ein perfektes Dunkles, das nicht ganz die Süße wie oberbayerische Vertreter dieses Bierstils aufweist. Ich vergebe für das Bier die Höchstwertung von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Freudenberger Dunkel

In einem sich verändernden Biermarkt der immer mehr schrumpft, sehen sich leider immer wieder auch alteingesessene, teils jahrhundertealte Brauereibetriebe dazu gezwungen, den Braubetrieb einzustellen, da sie für sich keine Zukunft sehen, erfolgreich am Markt bestehen zu können. Dies war auch bei der Brauerei Märkl aus Freudenberg der Fall, bei der man sich Anfang Januar dazu entschloss, trotz vieler internationaler Auszeichnungen den Braubetrieb auslaufen zu lassen. Vor ein paar Tagen wurden nun die letzten Restbestände an Bieren verkauft, sodass das Lager nun fast leer ist. Zum Abschied werde ich nun ein Bier aus der Brauerei verkosten und zwar das Dunkle. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, mahagonifarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches röstiges Bier das nach Kaffee und Zartbitterschokolade, aber auch etwas Lakritz riecht. Aber auch eine deutliche Spur von dunkel gebackenen Brot oder Brotkruste rieche ich.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist frisch und im Abgang dann leicht schokoladig. Es hat dann aber auch eine etwas röstige Komponente. Der Körper des Bieres ist auch durchaus kräftig und insgesamt ist das Bier vor allem süßmalzig mit Schokoladen und brotigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein schönes schokoaldig süßes Bier mit ganz leichter Röstaromatik am Gaumen. Der Körper des Bieres ist durchaus kräftig und die Süße nimmt im weiteren Trinkverlauf etwas ab. Das Bier wirkt insgesamt durchaus erfrischend und hat einen malzsüßlichen doch überzeugenden Abgang. Es hat bis zum Ende eine guten Körper aus eine süßlichen schokoladigen Note, die sich dann auch im Nachgang sehr gut im Mundaroma ausbreitet.

Zum Fazit: Ein sehr gutes Dunkles, das nicht um sonst einmal mit der Gold Medaille beim European Beerstar Award ausgezeichnet wurde. Von mir gibt es daher auch eine Wertung von 5 Sternen. Sehr schade, dass die Biere vom Markt verschwinden werden.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Hennemann Lager

In Oberfranken gibt es zwei Brauereien mit dem Namen Hennemann. Eine im Bad Staffelsteiner Stadtteil Stublang und eine in Pommersfelden Sambach. Die größere der beiden ist letztgenannte und ist auch Produzent meines heutigen Testbieres. Gegründet im Jahre 1870 ist die kleine Landbrauerei noch immer in Familienbesitz und stellt aktuelle 4 ganzjährige Sorten sowie zur Weihnachtszeit einen Bock her. Das beleibteste Bier von Hennemann ist mein heutiges Testbier, das Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, leicht bernsteinfarbenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen schönen brotig-malzigen Geruch mit ordentlicher Karamellnote.

Zum Geschmack: Das Bier ist würzig süffig mit schöner Karamellnote, die sich auch gut am Gaumen ausbreitet. Dazu sorgt der Hopfen für eine gute Würze, die aber nicht zu stark ausgeprägt ist. Die Kohlensäure ist eher etwas zurückhaltend. Das Bier bleibt auch im weiteren Trinkverlauf sehr süffig und hat eine schöne leicht karamellige Note im Abgang. Dazu gesellt sich eine angenehme Hopfenwürze am Gaumen. Das Bier ist insgesamt für ein lager gut würzig und mir gefällt dieser hopfige Charakter der sich mit leicht karamelligen Noten am Gaumen paart sehr.

Zum Fazit: Ein wie ich finde gutes und süffiges, typisch fränkisches Lagerbier. Es überzeugt mit seiner Ausgewogenheit an Malzsüße und würzig-karamelligem Abgang. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Zwanzger Vollbier

Bereits in der 12 Generation wird die Brauerei Zwanzger im fränkischen Uehlfeld von der gleichnamigen Familie geführt. Uehfeld selbst liegt im Landkreis Windsheim-Neustadt und ist wegen seiner aktuell 35 nistenden Storchenpaare als Storchendorf Bayerns bekannt. Neben der Brauerei Zwanzger gibt es im Ort auch noch die Brauerei Prechtel, von der ich ebenfalls schon einmal ein Bier verkostet habe. Erstmals erwähnt wurde Brauerei Zwanzger im Jahre 1639 und wird aktuell von Christian Zwanzger geführt. Neben den klassisch fränkischen Standardsorten, werden auf einer Kleinbrauanlage auch allerhand Spezialsude gebraut. Ich verkoste heute aber das Vollbier, einer der Klassiker im Sortiment mit einem Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kupferfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen brotigen, durchaus auch karamelligen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen röstig karamelliges Aroma und dennoch auch etwas Hopfenherbe am Gaumen. Trotz seine vergleichsweise wenigen Alkoholgehalts finde ich, hat das das Bier einen schönen Körper und ist durchaus ordentlich würzig Es zeichnet sich durch einen leicht röstigen, hopfig herben Abgang hat. Im Nachgang kommen dann noch etwas karamellige Noten dazu. Der hopfig herbe Abgang, hat durchaus auch etwas leicht kräutriges.

Zum Fazit: Ein wirklich super Bier mit nicht allzu hohem Alkoholgehalt, sodass man davon durchaus auch mal eines mehr trinken kann. Würzig herb, aber dennoch nicht bitter mit leichter Röst- und Karamellnote. Das gibt 5 Sterne. Was will man mehr.