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Felsenbräu Felsator

Das zur Fastenzeit Bockbiere gerade besonders in Bayern Hochkonjunktur haben und vielerorts bei speziell dafür veranstalteten Starkbierfesten zelebriert werden habe ich hier bereits oft genug erwähnt. Daher komme ich im folgenden Biertest auch direkt zum Test, der sich heute um den Felsator von Felsenbräu aus Thalmannsfeld dreht. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier mit einem Stich ins Bernstein. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein mit brotigen und karamelligen Noten gesäumtes Bier. Es besticht vor allem auch durch Noten von reifem Dörrobst und Rosinen.

Zum Geschmack. Ein kräftig malziges Aroma mit einer ordentlichen Portion Karamell im Abgang. Das Bier schmeckt kräftig und überzeugt mich schon im ersten Schluck sehr. Die Kohlensäure könnte etwas mehr sein, jedoch hat man auch noch etwas von Rosinen und anderem reifen Obst vor allem Streuobst im Geschmack. Der Körper ist durchaus mächtig jedoch wird dieser im Abgang gut vom Hopfen und einer leichten alkoholischen bittere eingefangen. Insgesamt ein sehr ausgewogener Bock.

Zum Fazit: Ein wirklich ausgezeichneter Doppelbock, den ich absolut empfehlen kann. Er ist nicht zu süß und sehr gut ausgewogen, allerdings schon ein wenig mächtig. Mir gefällt die gut ausbalancierte Geschmacksvielfalt und deshalb vergebe ich für den Bock auch die Höchstnote von 5 Sternen.

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Aichinger Spezialbier

Jetzt wird’s heilig, denn im Gasthof drei Kronen in Heiligenstadt wird das Aichinger Spezialbier gebraut, welches ich im folgenden Test nun vorstelle. Heiligenstadt ist ein Örtchen in der für ihre Felsformationen bekannten fränkischen Schweiz und die kleine Brauerei Aichinger mit ihrem Gasthof ein beliebtes Ausflugsziel. Seit 1870 wird hier schon gebraut und das Bier bei Liebhabern durchaus geschätzt. Ob es nun auch mich überzeugt wird der folgende Biertest zeigen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes fast schon ins bräunliche Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier verfügt über einen brotig karamelligen Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem kräftigen Körper und einem durchaus malzig karamelligen Einstieg, der im Abgang gepaart von einer feinmilden Hopfennote und einer ganz leichten Röstaromatik den Gaumen umspült. Auch die Kohlensäure ist gut dosiert und macht das Bier durchaus lebendig und süffig, ohne jedoch zu viel vom Geschmack zu verdecken. Im Nachgang hat man röstig bittere Noten und Hopfenwürze, die aber gut von einem präsenten Malzkörper unterstützt werden, sodass das Bier nicht zu trocken wirkt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein im Körper ein kräftiges Bier mit würzigem, nicht mehr ganz so bitterem Abgang. Im Grunde genommen ist das Bier sehr süffig und besticht durch seinen Wechsel an karamelligen Noten und dem herb frischen Abgang mit röstig hopfigen Nachgang. Der Nachgang ist hopfig würzig und passt gut zum präsenten Malzkröper und man bekommt Lust auf den nächsten Schluck.

Zum Fazit: Was soll ich sagen ein wirklich Perfekts, sehr süffiges vielschichtiges aber nicht zu komplexes Bier, das sich zu allen Gelegenheiten trinken lässt. Perfekt für den Genuss zur deftigen fränkischen Küche und in meinen Augen lässt sich davon problemlos auch das ein oder andere weitere Bier genießen oh das man es am nächsten Tage zwangsläufig bereuen muss. Das gibt folglich die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Schneider Weisse Aventinus

Ein absoluter Klassiker unter den Weizenböcken wartet nun als nächstes Tesbier auf mich. Dabei handelt es sich um den legendären Aventinus von Schneider aus Kelheim, den es schon seit dem Jahre 1907 gibt und der sich damit ältester Weizendoppelbock Bayerns nennen darf. Mit insgesamt 18 Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben findet er auch beim Fachpublikum großen Anklang und so verwundet es kaum, dass das Bier auch eines der am meisten ausgezeichneten Biere der Republik ist. Einem Doppelbock entsprechend liegt auch der Alkoholgehalt bei satten 8,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weiße Schaum der aber nicht besonders stabil ist.

Zum Geruch: Ein sehr sehr schokoladiges Aroma, das aber auch gewisse röstrige Nuancen aufkommen lässt. Eine feine röstige Note zieht sich hier durch den Geruch die auch etwas von Kakao hat. Zudem klingen auch reife Früchte, vor allem die für Weizen typische Banane an.

Zum Geschmack: Ich bin überrascht. Der Körper des Bieres wirkt zwar wirklich kräftig, ich finde es aber aber gar nicht so schwerfällig, wie man bei diesem Alkoholgehalt denken mag. Dafür wird sicherlich die gut eingestellte Kohlensäure sorgen, die das Bier recht süffig und lebendig macht und so hat es auch für einen Weizenbock durchaus eine gewisse Spritzigkeit. Geschmacklich ist hier klar eine sehr reife Banane dominant. Begleitet wird diese von Trockenobst á la Rosine und Dattel, aber auch einem langen durchaus karamelligen und schokoladigen Abgang. Im Nachgang zeigt sich dann auch eine leichte Röstaromatik, jedoch hat man insgesamt ein sattes und vollmundiges Mundgefühl mit einer wirklich wahren Aromenvielfalt, die jeden Schluck etwas anders wirken lässt und ihn dadurch zum wahren Trinkvergnügen macht. Abgerundet wird dies alles durch eine durchaus spürbare Bittere am Gaumen, die mir bis weilen aber etwas zu alkoholisch ausfällt. Gegen Ende merkt man dann durchaus auch die Wirkung des Alkoholgehalts.

Zum Fazit: Was soll ich hier anderes als 5 Sterne für dieses Potpourri an diversen Geschmackseindrücken vergeben. Jeder Schluck ist ein bisschen anders und genau das macht auch den Reiz dieses Getränks aus. Sollte man unbedingt mal probieren.

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Tilmans Die Dunkle

Ein klassischer Münchenr Bierstil in modernem Gewand. Das ist die Dunkle Von Tilmans Biere aus München. Mit fruchtigen Hopfennoten und einer Röstnote die an Stouts erinnern soll wurde dieses Bier gebraut und ob dem wirklich so ist wird der folgende Test nun zeigen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes bis sogar schwarzes Bier. Es hat einen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig schokoladiges Aroma habe ich in der Nase. Dezent kommt noch etwas nussiges hinzu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem cremigen Einstieg, der im Abgang etwas süßlicher wird. Es ist etwas schokoladig im Abgang, hat aber auch einen etwas trockeneres röstiges im weiteren Trinkverlauf. Im Nachgang ist es etwas trocken und erinnert dann wirklich auch an ein Stout. Ganz leicht kommt auch hier eine schokoladige Süße bzw. Kakaonoten hinzu. Der Hopfen unterstützt den etwas trockenen, bitteren Abgang und verleiht dem Bier so einen insgesamt sehr runden Geschmackseindruck.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier heute die volle Wertung von 5 Sternen. Ein Bier das sowohl die süßlichen Noten eines Münchner Dunkel hat, aber auch den bitteren und trocken-röstigen Abgang eines Stouts. Wirklich eine sehr harmonische Komposition.

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Propeller Aufwind

Aufwind, so nennt sich das Double IPA der Propeller Bier der Craft Bier Linie der Brauerei Bosch aus Bad Laasphe. Wie auch der Nachtflug ist das Bier eine Kooperation zwischen der Brauerei Bosch und Sepp Wejwar einem bekannten Österreichischen Bierpublizist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein recht klares, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma, das nach reifen, tropischen Früchten riecht. Es hat aber auch eine durchaus alkoholische Note. Mir fallen vor allem Pfirsich und Zitrusfrüchte auf.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein doch recht bitteres, sehr hopfenbetontes Bier, bei dem man in den Backen ein recht bitteres Aroma hat, das sich langsam den Gaumen hinab arbeitet und immer dann bitterer wird. Auch Fruchtnoten hat man, vor allem tropische, jedoch stehen auch diese unter dem Eindruck dieser knackigen Bittere. Der Abgang ist durchaus trocken dennoch wird das Bier insgesamt von einem kräftigen Malzkörper unterstützt.

Zum Fazit: Ein kräftiges und auch vor allem hopfig-bitteres Bier. Der Hopfen kickt hier richtig knackig am Gaumen. Die Fruchtaromatik könnte noch etwas mehr betont werden, dennoch ist das Bier wirklich schön hopfig und dennoch im Körper auch kräftig und damit nicht zu trocken. 5 Sterne.

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Friedel Hell

Auch mein nächstes Testbier kommt aus Franken, dieses Mal aber von der Brauerei Friedel aus Zentbechhofen, ebenfalls in Mittelfranken. Im März letzten Jahres habe ich mit dem Vollbier das erste Mal ein Bier dieser Brauerei vorgestellt mit dem Hellen lege ich nun ein weiteres Bier nach. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein etwas getrediges, leicht süßliches Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sich im ersten Eindruck durchaus eher ein bisschen würzig zeigt. Es hat aber durchaus auch süßliche Komponenten. Mir gefällt aber vor allem der würzige, leicht bittere Hopfenansatz am Gaumen. Der Körper des Bieres ist schlank, die Kohlensäure prickelt auch ganz gut und macht das Bier durchaus auch süffig. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein durchaus süffiges Bier, dass durch eine würzigen Abgang abgerundet wird. Gegen Ende ist es aber dann etwas wenige herb und mehr süßlich. Trotzdem ist das Bier meiner Meinung nach perfekt ausbalanciert.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Eines der besten Hellen die ich bisher hatte. Hier stimmt einfach alles. Hopfennoten und Malzsüße sind perfekt ausbalanciert und es ist eindeutig als typisches Lagerbier erkennbar. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen für dieses Bier.

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Achouffe N’ICE

Passt ein Bier besser zur weißen Winterlandschaft und der damit einhergehenden Kälte wie das Archouffe N’ICE? Ich glaube nicht und daher dreht sich der folgende Test nun auch um dieses belgische Winterbier aus der 1992 in der Ardennengemeinde Houffalize gegründeten Brasserie d’Achouffe. Wie man es von belgischen Biere kennt, wurden hier neben den üblichen Zutaten auch weitere Kräuter und etwas Orangenschale verwendet und auch der Alkoholgehalt dieses obergärigen belgischen Ales liegt entsprechend bei satten 10%. Laut Brauerei schmeckt das übrigens am besten in netter Gesellschaft vor einem brennenden Kaminfeuer, was ich momentan leider nicht zur Verfügung habe. Aber vielleicht schmeckt das Bier auch so ganz gut.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen passablen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas schokoladiges Geruchsroma, das auch etwas an Kirschen erinnert. Dazu kommt ein sehr kräutriger Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier, bei dem zuerst einmal die Kirschen doch herausstechen, aber auch etwas rostige Noten kommen durch. So entsteht zunächst eine leichte Säure bevor dann der Hopfen und die anderen Kräuter einen schönen Hopfen Abgang bereiten. Im Körper ist das Bier schwer und man schmeckt den Alkohol auch im Abgang. Der Malzkörper sorgt für eine schokoladige Süße und Karamellnoten, jedoch überwiegen die würzig-kräutrigen Hopfennoten und die schokoladige Röstaromatik im Geschmack. Der Abgang gestaltet sich sehr lange und hängt lange im Mundraum.

Zum Fazit: Ein wärmendes und auch sehr komplexes Winterbier, das für den gemeinen Biertrinker sicher etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt. Wirklich ein super Bier mit sehr vielfältiger Geschmacksaromatik und absolut weiterzuempfehlen. 5 Sterne und damit die Höchstwertung

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Shepherd Neame Double Stout

Das Stout ist ein obergäriges und vor allem auch dunkles Bier aus dem englischsprachigen Raum und passt damit eigentlich perfekt zur dunklen und kalten Jahreszeit. Da es momentan, zumindest in meiner Heimat zwar recht sonnig, aber doch eisig kalt ist, scheint also dieser Bierstil wie gemacht für Abende am Kaminfeuer. Die Grenze zwischen Stout und Porter ist dabei fließend und was nun ein Porter und was ein Stout ist, lässt sich oft nicht genau sagen und die Grenzen zwischen den beiden Bierstilen sind gewissermaßen fließend. Bei Shepherd Neame, dem größten unabhängigen Brauer Großbritanniens hat Bierbrauen Tradition, den mit einer belegten Geschichte bis ins Jahre 1698 ist sie zudem auch eine der traditionsreichsten noch bestehenden Braubetriebe im Vereinigten Königreich. Ihren Sitz hat die Brauerei Faversham, einer Stadt in der Südostenglischen Grafschaft Kent. Das Double Stout der Brauerei ist eines der bekanntesten Vertreter dieses Bierstils und auch innerhalb des Sortiments der Brauerei ein absoluter Klassiker. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, braunes auch etwas harzig wirkendes Bier mit ordentlichem Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig trockenes, aber durchaus auch schokoladiger Geruch.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch etwas verhalten, bevor dann etwas röstige Noten kommen, die dann im Abgang in einen Hauch Zartbitterschokolade münden. Der Nachgang ist dann durchaus auch hopfig bitter mit Röstmalznote und wird dann immer trockener. Dennoch hat das Bier im Mundgefühl insgesamt durchaus eine gewisse Cremigkeit, welche typisch für diesen Bierstil ist. Während der Antrunk durchaus noch leicht süßlich und etwas verhalten ist, entfaltet sich der Geschmack des Bieres im Ab- und Nachgang mit bitter röstiger Note, die durchaus auch an Kaffee erinnern und dennoch schwingt auch so eine leichte Malzsüße mit, die verhindert, das alles zu trocken wird und sich Gut mit der Röstnote ergänzt. Im Körper ist es durchaus auch kräftig. Insgesamt ist es ein durchaus kräftiges und schön röstiges Bier, das auch gegen Ende die beschriebenen Aromen weiterführt. Der Geschmack hängt noch lange nach und füllte den ganzen Mundraum mit röstig herben Noten aus, ohne dabei zu trocken zu sein. Eine leichte Scholadennote ist auch vorhanden, aber es ist eher röstig herb und erinnert an Espresso.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 5 Sterne. Ich kann diesem Bier einfach nur die volle Punktzahl geben, das es wirklich nicht gibt was stört und es geschmacklich immer wieder andere Facetten zeigt. Zudem passen die einzelnen Komponenten sehr gut zusammen und geben ein harmonisches Gesamtbild ab.

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Rittmayer WinterWeizen

Es muss an Weihnachten nicht immer nur untergärig sein. Auch Weizenbiere lassen sich durchaus auch unterm Weihnachtsbaum hervorragend trinken. Wenngleich man diese Bierspezialität vor allem mit schönen Sommertagen im Biergarten verbindet, gibt es einige Brauereien die auch weihnachtliche Varianten dieser obergärigen Spezialität anbieten. Dann eben für gemütliche Abende am Kamin und meist sind diese Weizenbiere dann auch dunkler oder stärker, als ein klassisches Hefeweizen. Einen solchen Vertreter stellt auch das Winterweizen der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf in Oberfranken dar. Speziell für die dunkle Jahreszeit gebraut, hat es nun wieder Saison und damit auch den Weg in mein Glas gefunden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes bis braunes Weizenbier.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und leicht schokoladig.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen etwas süßlichen Einstieg. Es hat einen durchaus kräftigen, respektablen Körper und auch eine dezente Röstaromatik im Abagng. Hier folgt dann auch eine schöne Süße mit schokoladigen Ausklang, welche sich dann im Nachgang schön um den Gaumen legt. Auch eine reife Banane kommt hinzu und passt sehr gut zu dem Schokoaroma und man hat hier etwas den Geschmack von Schokofrüchten. Dazu lässt sich auch deutlich etwas von Pflaume oder Pfirsich schmecken. Insgesamt ist das Bier sehr kräftig und überzeugt mich vor allem durch seinen schokoladigen Abgang.

Zum Fazit: Ein süßliches, fruchtiges Weizenbier mit schöner schokoladiger Note. Komplex aber dennoch nicht aufdringlich oder überladen im Geschmack und perfekt ausbalanciert. Von mir gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Neder Gregori Bock

Mein nächster Biertest dreht sich wieder um ein saisonales Bockbier, welches auch aktuell wieder die Gaumen der Biertrinker erfreut. Es handelt sich hierbei um den Gregori Bock der Brauerei Neder aus Forchheim. Benannt ist das Bier nach dem ehemaligen Brauereibesitzer Gregor Neder und hat jedes Jahr ab November Saison. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes dunkel bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensiv brotig, getreidiges Bier mit auch durchaus karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ich habe ein im Körper durchaus kräftiges Bier, das durchaus aromatisch ist und im Abgang eine gewisse karamellige Süße ausstrahlt. Der Körper des Biers hingegen wirkt durchaus kräftig und im Abgang auch en wenig getreidig süßlich und hat auch etwas von reifem Streuobst. Insgesamt ist das Bier kräftig im Abgang, etwas süßlich, hat aber auch eine schöne leicht karamellig Seite. Ich habe insgesamt ein schön kräftiges Bier mit einem angenehm karamelligen Abgang. Die Kohlensäure ist eher moderat. Dazu ist es auch gut nussig im Nachgang und bleibt schön harmonisch im Mund. Eine durchaus ordentliche Hopfenbitter zeigt sich im Abgang, dennoch ist das bier aber nicht alkoholisch.

Zum Fazit: Von mir gibt es hier die volle Punktzahl von 5 Sternen. Ein harmonisch, perfekt abgestimmter Bock. Er ist nicht zu mächtig und auch nicht alkoholisch und bietet einen intensiven, abwechslungsreichen Geschmack.