Veröffentlicht in 5-Sterne

Friedel Hell

Auch mein nächstes Testbier kommt aus Franken, dieses Mal aber von der Brauerei Friedel aus Zentbechhofen, ebenfalls in Mittelfranken. Im März letzten Jahres habe ich mit dem Vollbier das erste Mal ein Bier dieser Brauerei vorgestellt mit dem Hellen lege ich nun ein weiteres Bier nach. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein etwas getrediges, leicht süßliches Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sich im ersten Eindruck durchaus eher ein bisschen würzig zeigt. Es hat aber durchaus auch süßliche Komponenten. Mir gefällt aber vor allem der würzige, leicht bittere Hopfenansatz am Gaumen. Der Körper des Bieres ist schlank, die Kohlensäure prickelt auch ganz gut und macht das Bier durchaus auch süffig. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein durchaus süffiges Bier, dass durch eine würzigen Abgang abgerundet wird. Gegen Ende ist es aber dann etwas wenige herb und mehr süßlich. Trotzdem ist das Bier meiner Meinung nach perfekt ausbalanciert.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Eines der besten Hellen die ich bisher hatte. Hier stimmt einfach alles. Hopfennoten und Malzsüße sind perfekt ausbalanciert und es ist eindeutig als typisches Lagerbier erkennbar. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen für dieses Bier.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Achouffe N’ICE

Passt ein Bier besser zur weißen Winterlandschaft und der damit einhergehenden Kälte wie das Archouffe N’ICE? Ich glaube nicht und daher dreht sich der folgende Test nun auch um dieses belgische Winterbier aus der 1992 in der Ardennengemeinde Houffalize gegründeten Brasserie d’Achouffe. Wie man es von belgischen Biere kennt, wurden hier neben den üblichen Zutaten auch weitere Kräuter und etwas Orangenschale verwendet und auch der Alkoholgehalt dieses obergärigen belgischen Ales liegt entsprechend bei satten 10%. Laut Brauerei schmeckt das übrigens am besten in netter Gesellschaft vor einem brennenden Kaminfeuer, was ich momentan leider nicht zur Verfügung habe. Aber vielleicht schmeckt das Bier auch so ganz gut.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen passablen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas schokoladiges Geruchsroma, das auch etwas an Kirschen erinnert. Dazu kommt ein sehr kräutriger Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein Bier, bei dem zuerst einmal die Kirschen doch herausstechen, aber auch etwas rostige Noten kommen durch. So entsteht zunächst eine leichte Säure bevor dann der Hopfen und die anderen Kräuter einen schönen Hopfen Abgang bereiten. Im Körper ist das Bier schwer und man schmeckt den Alkohol auch im Abgang. Der Malzkörper sorgt für eine schokoladige Süße und Karamellnoten, jedoch überwiegen die würzig-kräutrigen Hopfennoten und die schokoladige Röstaromatik im Geschmack. Der Abgang gestaltet sich sehr lange und hängt lange im Mundraum.

Zum Fazit: Ein wärmendes und auch sehr komplexes Winterbier, das für den gemeinen Biertrinker sicher etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt. Wirklich ein super Bier mit sehr vielfältiger Geschmacksaromatik und absolut weiterzuempfehlen. 5 Sterne und damit die Höchstwertung

Veröffentlicht in 5-Sterne

Shepherd Neame Double Stout

Das Stout ist ein obergäriges und vor allem auch dunkles Bier aus dem englischsprachigen Raum und passt damit eigentlich perfekt zur dunklen und kalten Jahreszeit. Da es momentan, zumindest in meiner Heimat zwar recht sonnig, aber doch eisig kalt ist, scheint also dieser Bierstil wie gemacht für Abende am Kaminfeuer. Die Grenze zwischen Stout und Porter ist dabei fließend und was nun ein Porter und was ein Stout ist, lässt sich oft nicht genau sagen und die Grenzen zwischen den beiden Bierstilen sind gewissermaßen fließend. Bei Shepherd Neame, dem größten unabhängigen Brauer Großbritanniens hat Bierbrauen Tradition, den mit einer belegten Geschichte bis ins Jahre 1698 ist sie zudem auch eine der traditionsreichsten noch bestehenden Braubetriebe im Vereinigten Königreich. Ihren Sitz hat die Brauerei Faversham, einer Stadt in der Südostenglischen Grafschaft Kent. Das Double Stout der Brauerei ist eines der bekanntesten Vertreter dieses Bierstils und auch innerhalb des Sortiments der Brauerei ein absoluter Klassiker. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, braunes auch etwas harzig wirkendes Bier mit ordentlichem Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig trockenes, aber durchaus auch schokoladiger Geruch.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch etwas verhalten, bevor dann etwas röstige Noten kommen, die dann im Abgang in einen Hauch Zartbitterschokolade münden. Der Nachgang ist dann durchaus auch hopfig bitter mit Röstmalznote und wird dann immer trockener. Dennoch hat das Bier im Mundgefühl insgesamt durchaus eine gewisse Cremigkeit, welche typisch für diesen Bierstil ist. Während der Antrunk durchaus noch leicht süßlich und etwas verhalten ist, entfaltet sich der Geschmack des Bieres im Ab- und Nachgang mit bitter röstiger Note, die durchaus auch an Kaffee erinnern und dennoch schwingt auch so eine leichte Malzsüße mit, die verhindert, das alles zu trocken wird und sich Gut mit der Röstnote ergänzt. Im Körper ist es durchaus auch kräftig. Insgesamt ist es ein durchaus kräftiges und schön röstiges Bier, das auch gegen Ende die beschriebenen Aromen weiterführt. Der Geschmack hängt noch lange nach und füllte den ganzen Mundraum mit röstig herben Noten aus, ohne dabei zu trocken zu sein. Eine leichte Scholadennote ist auch vorhanden, aber es ist eher röstig herb und erinnert an Espresso.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 5 Sterne. Ich kann diesem Bier einfach nur die volle Punktzahl geben, das es wirklich nicht gibt was stört und es geschmacklich immer wieder andere Facetten zeigt. Zudem passen die einzelnen Komponenten sehr gut zusammen und geben ein harmonisches Gesamtbild ab.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Rittmayer WinterWeizen

Es muss an Weihnachten nicht immer nur untergärig sein. Auch Weizenbiere lassen sich durchaus auch unterm Weihnachtsbaum hervorragend trinken. Wenngleich man diese Bierspezialität vor allem mit schönen Sommertagen im Biergarten verbindet, gibt es einige Brauereien die auch weihnachtliche Varianten dieser obergärigen Spezialität anbieten. Dann eben für gemütliche Abende am Kamin und meist sind diese Weizenbiere dann auch dunkler oder stärker, als ein klassisches Hefeweizen. Einen solchen Vertreter stellt auch das Winterweizen der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf in Oberfranken dar. Speziell für die dunkle Jahreszeit gebraut, hat es nun wieder Saison und damit auch den Weg in mein Glas gefunden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes bis braunes Weizenbier.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und leicht schokoladig.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen etwas süßlichen Einstieg. Es hat einen durchaus kräftigen, respektablen Körper und auch eine dezente Röstaromatik im Abagng. Hier folgt dann auch eine schöne Süße mit schokoladigen Ausklang, welche sich dann im Nachgang schön um den Gaumen legt. Auch eine reife Banane kommt hinzu und passt sehr gut zu dem Schokoaroma und man hat hier etwas den Geschmack von Schokofrüchten. Dazu lässt sich auch deutlich etwas von Pflaume oder Pfirsich schmecken. Insgesamt ist das Bier sehr kräftig und überzeugt mich vor allem durch seinen schokoladigen Abgang.

Zum Fazit: Ein süßliches, fruchtiges Weizenbier mit schöner schokoladiger Note. Komplex aber dennoch nicht aufdringlich oder überladen im Geschmack und perfekt ausbalanciert. Von mir gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Neder Gregori Bock

Mein nächster Biertest dreht sich wieder um ein saisonales Bockbier, welches auch aktuell wieder die Gaumen der Biertrinker erfreut. Es handelt sich hierbei um den Gregori Bock der Brauerei Neder aus Forchheim. Benannt ist das Bier nach dem ehemaligen Brauereibesitzer Gregor Neder und hat jedes Jahr ab November Saison. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes dunkel bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensiv brotig, getreidiges Bier mit auch durchaus karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ich habe ein im Körper durchaus kräftiges Bier, das durchaus aromatisch ist und im Abgang eine gewisse karamellige Süße ausstrahlt. Der Körper des Biers hingegen wirkt durchaus kräftig und im Abgang auch en wenig getreidig süßlich und hat auch etwas von reifem Streuobst. Insgesamt ist das Bier kräftig im Abgang, etwas süßlich, hat aber auch eine schöne leicht karamellig Seite. Ich habe insgesamt ein schön kräftiges Bier mit einem angenehm karamelligen Abgang. Die Kohlensäure ist eher moderat. Dazu ist es auch gut nussig im Nachgang und bleibt schön harmonisch im Mund. Eine durchaus ordentliche Hopfenbitter zeigt sich im Abgang, dennoch ist das bier aber nicht alkoholisch.

Zum Fazit: Von mir gibt es hier die volle Punktzahl von 5 Sternen. Ein harmonisch, perfekt abgestimmter Bock. Er ist nicht zu mächtig und auch nicht alkoholisch und bietet einen intensiven, abwechslungsreichen Geschmack.

Veröffentlicht in 5-Sterne

St. Austell Big Job

Bei meinem nächsten Biertest geht es nach Cornwall, dem südwestlichsten Zipfel Britanniens, welcher für sein mildes Klima bekannt ist. Die bekannteste Brauerei dieser Region ist definitiv die St. Austell Brewery aus der gleichnamigen Stadt im Nordosten der Halbinsel. Aus dem Sortiment der Engländer soll es heute der Big Job sein, ein Double IPA und sozusagen der große Bruder des Proper Jobs, dem normalen IPA von St. Austells. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum der aber recht schnell verschwindet.

Zum Geruch: Ein intensives fruchtig obstiges Aroma das ich in der Nase habe. Es erinnert an etwas tropisches, aber auch Pfrisich Grapefruit und Zitrone habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier das vor allem mit einem aromatischen Mundgefühl überzeugt. Es ist leicht bitter am Gamen und dieser Eindruck bleibt auch länger bestehen. Man hat hier im Mund einen vollen Obstkorb an Fruchtaromen, vor allem aber Zitrusfrüchte. Deshalb finde ich sticht vor allem die schön markante Bitternote heraus, die schon sehr an Grapefruit und Zitrone erinnert. Der Körper passt sehr gut dazu ist aber nicht übermächtig und lässt dem Hopfen Raum sich und seinen Geschmack zu entfalten.

Zum Fazit: Man schmeckt deutlich, dass hier viel Citrahopfen verwendet wurde. Ein wirkliche Hopfenbombe mit einem ordentlichen Brett an Bitteraromen, aber auch Fruchtnoten kommen hier nicht zu kurz. Wer auf solche Biere steht, sollte dieses hier definitiv probieren. Von mir gibt es die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Nissos Porter

Mit den Biertests mache ich nun weiter im Land der Götter in Griechenland. Vor längerer Zeit hatte ich von Nissos bereits in Pils getestet, nun folgt in diesem Test deren Porter, wobei hier ein besonderer Dank an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen geht. Der Alkoholgehalt liegt bei 7% und es handelt sich um einen Baltic Porter, bei dem auch Honig und Johannisbeeren ihren Weg in den Sudkessel gefunden haben.

Zur Optik: Ein sehr sehr trübes Bier. Es hat einen leicht röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Eine sehr röstige Note. Es hat noch eine gute Portion Kaffee in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein zugleich sehr röstiges, aber auch bitteres Bier. Dieses Wechselspiel zeichnet dieses Bier auch aus. Der Nachgang ist durch eine röstbittere bestimmt, wie man sie von einem sehr starken Kaffee kennt und dieser bleibt auch sehr lange im Mund erhalten. Dazu hat es durchaus etwas beerige Säure, sodass mana uch diese Komponente schmeckt. Das Bier wirkt im Körper kräftig, im Abgang bisweilen aber zu trocken. Was mir sehr gefällt ist vor allem das hopfige Aroma, das sich im Nachgang sukzessive im Mundraum ausbreitet und dann auch bestehen bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr rundes komplettes und auch komplexes Bier, das zurecht die Höchstnote von 5 Sternen bekommt.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Göller IPA

Die Brauerei Göller hat ein umfassendes Angebot an monatlich wechselnden Craftbiersorten, sodass sich dem Biertrinker das ganze Jahr über ein umfassendes Angebot an verschiedensten Bierspezialitäten bietet. Eines dieser Biere ist das Göller IPA. Über den Bierstil IPA habe ich im Blog schon genug Worte verloren, sodass ich nun direkt zum Bier kommen werde. Das IPA von Göller hat nun einen Alkoholgehalt von 7% und zu Kalthopfung wurde die Hopfensorte Lemondrop verwendet.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht in der Flasche sehr fruchtig, obstig auch saftig. Es erinnert an Fruchtnektar. Ich finde es im Geruch durchaus tropisch und mich erinnert es vor allem an Ananas oder Passionsfrucht, Ein leichter Hauch von Zitrus macht sich hier zudem in der Nase breit.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein durchaus fruchtiges Bier, das im Abgang dann immer mehr seine Fruchtnoten entfaltet, die auch an Ananas und leicht an Passionsfrucht erinnern. Im Körper ist das Bier kräftig und auch die Kohlensäure ist durchaus bis zum Ende hin präsent. Im Nachgang hat es durchaus etwas saftig fruchtiges und erinnert an Ananas, aber auch leicht an Passionsfrucht und tropisches, das auch leicht in die Maracuja Richtung geht. Auch im Nachgang bleibt dieses Aroma lang im Mundraum und das Bier wirkt so sehr vollmundig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen. Ein wirklich sehr leckeres Bier, bei dem der Hopfen nicht nur Bittere sondern auch eine schöne Fruchtigkeit mitbringt, die vor allem tropisch ist, aber auch an Zitrus erinnert.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Het Nest Schuppenboer Belgian Owl

Out-Turnhout ist bekannt für seine Spielkarten und damit so etwas wie das belgische Altenburg. Daher ist es auch nicht verwunderlich, das die noch recht junge Brauerei Het Nest ihre Biere nach Kartenmotiven benannt hat. So auch im Falle meines nächsten Testbieres, dem Schuppenboer zu deutsch Pik-Buben. Stilistisch ist dieser ein Tripel Bier mit einem Alkoholgehalt von 8,5%. Vom Schuppenboer, dem Flaggschiff von Het Anker gibt es verschiedene Versionen, z.B. auch mit Fasslagerung wie mein heutiges Testbier, welches in alte Whiskeyfässern gelagert wurde.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat alkoholische aber auch leicht vanillige Noten. Man hat Noten, die vom Fasslegerung erinnern aber auch etwas Wild-Kräuter.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein durchaus fruchtiges Aroma, das aber von einer dennoch auch bestimmt herben Note flankiert wird. Diese hat auf jeden Fall etwas von Dörrobst, Pflaume oder Rosinen würde ich sagen. Auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier bei dem zusätzlich auch etwas vanilige Noten, die auf eine Fasslagerung schließen lassen hinzukommen. Dazu kommt eine kräutrige Hopfenbittere und etwas Kandiszucker bzw. Wildhonig, die dem Bier eine gewisse Würze und Charakter verleihen und typisch für ein Tripel sind.

Zum Fazit: Von mir gibt es hier eine Wertung von 5 Sternen. Ein wirklich vorzügliches Tripelbier, das irgendwie auch noch eine Fasslagerung erfahren haben dürften, zumindest deutet der Geschmack darauf hin. Das Schuppenboer gibt es auch noch in anderen Versionen auf die man gespannt sein darf, diese einmal zu verkosten. Sehr abwechslungsreich und vielseitig ist dieses Exemplar auf jeden Fall.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Müllerbräu Gold Export

Auch heute geht es für einen Biertest in die Hallertau. Dies Mal nach Pfaffenhausen. Von der dort ansässigen Müllerbräu wird heute das Gold Export vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein Bier mit einem getreidig dominierten Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, welches etwas würziger ist und zunächst nicht ganz so süß. Der Körper ist kräftig und spürbar. Der Hopfen verleiht dem Bier eine gewisse Würze, ohne dabei aber besonders bitter zu sein. Ich habe ein im Körper durchaus kräftiges Bier mit einem schönen runden Malzkörper, der aber nicht zu dominant ist. Das Bier fällt aber dennoch vor allem durch seinen leicht würzigen, etwas hopfenbetonten Charakter auf. Die Kohlensäure ist gut dosiert und weder zu viel noch zu wenig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Exportbier. Mir gefällt vor allem die gute Balance zwischen Malzkörper und Hopfen, die ich so sehr selten habe. Daher gibt es für das Bier auch eine Wertung von 5 Sternen.