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Kaiser Ohne Filter dunkel

Ein dunkles Kellerbier, kein Schwarzbier ist das ohne Filter Dunkel der Kaiserbrauerei Geislingen. Früher hieß dieses Bier Schubart Dunkel, welches nach Christian Daniel Schubart benannt war. Der Dichter lebte im 18. jahrhundert in Geislingen und die Brauerei selbst liegt auch an der Schubartsraße. Der Alkoholgehalt vom Ohne Filter dunkel liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein schokobraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: EIn urig brotiges Aroma. Es riecht nach Bauernbrot und hat leichte schokoladige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im Antrunk und im Abgang süßliche Noten mit leichtem schokoladigen Anstrich. Im Abgang wird es dann etwas derber und brotiger und kerniger vor allem im Nachgang. Es ist auch röstig, aber im Vorderung stehen hier eindeutig die schokoldigeren, süßlichen Noten.

Zum Fazit: Ein durchaus annehmbares Bier mit schönem süßlichen Aroma. Vor allem die schokoladige Nuance überzeugt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ulmer Pilsner

Um Verwechslungen mit der gleichnamigen Stadt an der Donau und der dort ansässigen Brauerei Gold Ochsen auszuschließen, hat man sich in der Ortenau bei der Brauerei Bauhöfer dazu entschlossen, die Biere künftig unter dem Familienamen der Eigentümer Bauhöfer zu vermarkten. Daher ist meine Flasche des heutigen Testbieres mit dem Label Ulmer Pilsner nicht mehr up to date. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein pilsig frischer Hopfengeruch mit gewissen fruchtig Nuancen.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein herb frisches Aroma, welches das Bier bietet. Man hat zwar im Mundgefühl süßliche Malzaromen, die sich auch in den Ab- und vor allem den Nachgnag durchziehen, dennoch hat man imemr wieder leicht pilsige noten mit herb-bitterer Hopenaromatik. Bemerkenswert ist ein wirklich  sehr schönes, teils fruchtiges Mundgefühl, was mir dieses Bier hier vermittelt.

Zum Fazit: Ein vorzügliches Pils mit fruchtig frischem Aroma. Dem geneigten Pilstrinker könnte es vermutlich noch eine Spur mehr Hopfen vertragen. So bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Post Weiler Zwickel

Das Zwickelbier der Brauerei Post aus Weiler im Allgäu ist nun als nächstes an der Reihe, wenn es darum geht verkostet zu werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange gelbes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig fruchtiges Aroma. Es hat eine leichte Zitrusnote.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier mit einer schönen hefigen Note, die durchaus in einen fruchtigen Abgang übergeht, das dazu mit einer guten Spritzigkeit auffällt. Das Bier hat einen schöne Zitrusnote und dazu noch Mandarine und Pfirsich im Geschmack. Das Bier ist sehr lebending und zeichnet sich durch eine gute Kohlensäure aus. Ich habe auch im weiteren trinkverlauf ein Bier, das durchaus vollmundig wirkt und durch eine leicht hefig fruchtige Note im Abgang auszeichnet. Es ist aber auch etwas schaler, als am Anfang des Trinkvergnügens.

Zum Fazit: Bis auf leichte Abzüge gegen Ende des Trinkvergnügens ist dieses Bier ein wirklicher Genuss. Mich überzeugen vor allem auch die fruchtigen Noten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Oberschönenfelder Dunkles

Die Zisterzienser Abtei Oberschönenfeld im Augsburger Land hat sich zur Feier ihres 800 jährigen Jubiläums etwas besonderes einfallen lassen. In Rückbesinnung auf die lange Brautradition des Klosters entschied man sich dazu, ein eigenes Bier auf den Markt zu bringen. Da die Brautätigkeit im Kloster aber schon mehrere Dekaden zurückliegt, musste ein Partner gefunden werden, bei dem das Bier gebraut werden konnte. Mit der Brauerei Ustersbach wurde dieser in der unmittelbaren Nachbarschaft gefunden. So gab es zunächst ein Dunkles Bier, welches heute verkostet wird, sowie seit einiger Zeit auch ein Helles, welches zu einem späteren Zeitpunkt hier verkostet werden wird. Mit einem Alkoholgehalt von 5,7% ist es sehr kräftig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent röstiges Aroma mit süßlich-getreidigen Aromen.

Zum Geschmack: Es zeigt sich ein schönes brotiges Aroma mit einer ausgeprägten malzigen Note, die lange im Mund hängen bleibt. Es ist ein Bier mit einer schönen Malznote. Dazu ist es ein schönes süßmalziges Bier, dessen Nuancen noch lange im Mund hängenbleiben.

Zum Fazit: Ein leckeres kräftiges dunkles. Es hat schöne süßmalzige Noten und ein Hauch Röstaroma. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Munich Brew Mafia La Dolce Vita

La Dolce Vita, das süße Leben. Davon träumt doch wohl jeder einmal in seinem Leben. Dieses Sehnsucht nach Sonne, Meer und mediterranem Flair gibt es nun auch zum trinken. Das La Dolce Vita der Munich Brew Mafia, wird jenes Bier sein, das es bei mir heute zur Verkostung gibt und dieses Lebensgefühl in die Flasche bringt. Stilistisch handelt es sich beim Bier um einen Märzenbock, also ein besonderes Schmankerl, das den auf den Genuss betonten Lebensstil des Dolce Vita unterstreicht. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, golden bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma hat man zunächst in der Nase. Man hat etwas von Orangen, aber auch herbere Einflüsse.

Zum Geschmack: Ein fruchtig anmutendes Aroma mit gewissen Fruchtausprägungen in der Backengend. Man hat Noten von Birnen und reifen Äpfeln, aber auch etwas ganz leicht orangiges. Die Noten wirkten tief in den Abgang hinein. Daneben spielt auch der Hopfen mit. Im weiteren Trinkverlauf könnte es etwas mehr fruchtig sein und vor allem fehlt es an Kohlensäure.

Zum fazit: Es ist kein IPA und daher auch keine Fruchtbombe. Dennoch hat man vor allem Noten von sehr reifem Obst, vorrangig Streuobst wie Apfel oder Birne. Auch karamelliges und ein kräftiger Malzkörper hat das Bier. Es könne aber noch etwas bekömmlicher sein. Ich gebe ihm aber eine gute Wertung von 4 Sternen, da vor allem diese Fruchtigkeit so nicht oft bei Bockbieren anzutreffen ist

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Reckendorfer Edel Pils

Ein fränkisches Pils von der Schlossbrauerei Reckendorf wird nun als nächstes im Test verkostet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfenaromatischer Duft, mit einer schönen floralen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr grasig kerniges Bier mit einer ordentlichen Portion Hopfen im Aroma. Es ist so schon bitter im Geschmack. Für mich zeigt sich ein erfrischendes und prickelndes Trinkvergnügen, das im weiteren Trinkverlauf etwas milder wird, nach diesem ruppigen doch sehr herben Einstieg.

Zum Fazit: ein würziges Bier mit herber Geschmacksaromatik. Es prickelt am Gaumen und ist auch schön hopfig. Am Anfang vielleicht noch etwas zu viel des guten wird es im weiteren Trinkverlauf etwas bekömmlicher und geradliniger. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Schönramer Imperial Stout

Die Brauerei Schönram aus Oberbayern, aus dem Landkreis Traunstein ist nicht nur für ihre klassischen Biersorten bekannt, sondern braut auch andere in Deutschland weniger bekannte Biersorten und gerne auch Experimentelles. Das Imperial Stout ist eine Sorte, die ihren Ursprung nicht in Deutschland hat, sondern im baltischen und anglo-amerikanischen Raum. Im Zuge des Craft Trends wurde sie eine der beleibtesten neuen Sorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 9,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen bräunlich angefärbten Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, leicht malziges Aroma hat man in der Nase. Es ist aber auch etwas milchig und schokoladig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr süßlich, aber auch ordentlich schokoladig. Die Kohlensäure ist bei diesem Bier eher zurückhaltend. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches doch sehr süßlich mit malzigen Noten daherkommt, aber mir auf der anderen Seiten fehlt mir hier etwas das prickeln und etwas von der Würze. Mir hängt es etwas zu schwer am Gaumen und dort klebt es auch etwas unangenehm. Dennoch hat das Bier auch einen Strauß an interessanten Geschmackseindrücken wie Schokolade, Milchkaffee und etwas zartbitteres.

Zum Fazit. das Bier hat wirklich schöne Geschmacksnuancen, jedoch fehlt ihm etwas, wie die Kohlensäure, die das Bier noch bekömmlicher machen und nicht so schwer erscheinen lässt. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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St Bernardus Prior 8

In Klöstern, die nicht den Status einer Abtei besitzen oder bei Orden, in denen es keinen Abt gibt, ist der Prior das höchste Amt innerhalb des Klosters und damit dessen Vorsteher. In Klöstern mit einem Abt ist er dessen Stellvertreter. Das St Bernardus Prior 8 ist in der logischen Reihenfolge also das zweitstärkste Bier der Brauerei nach dem Abt 12. Stilistisch handelt es sich bei diesem belgischen Bier um ein Dubbel. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik. Ein naturtrübes, tiefbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch; Es riecht nach Lakritze und hat etwas brotiges, aber auch reife Frpchte wie Kirsche oder Beeren rieche ich etwas und eine leicht kräutrige Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr süßliches leicht Getreides Bier. Es hat einen leicht pappigen Beigeschmack. Im Körper wirkt es erstaunlich leicht. Die kräftigere Malznote setzt eher am Gaumen ein. Dazu kommt schokoladiges und eine leichte Fruchtigkeit, die an dunkle Beeren oder Trockenfrüchte erinnert. Auth im weitern Trinkverlauf ist es ein sehr uriges Bier.

Zum Fazit: Ein interessantes Bier mit einigen spannenden Geschmackseindrücken. Ganz wie man es von der Brouwerij St. Bernardus gewohnt ist. Es könnte lediglich insgesamt noch etwas mehr Geschmack haben. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Hersbrucker Landbier

Vom Bürgerbräu Hersbruck, mitten im gleichnamigen fränkischen Hopfenanbaugebiet gelegen, kommt heute das Landbier in den Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein rotgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein sehr brotges Aroma in der Nase, aber auch ein wenig mineralisch ist das Bier. Insgesamt ist es ein sehr brotig getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich es ein brotiges Aroma, welches den Geschmack dominiert. Dies bleibt auch im weiteren Trinkverlauf so , das es sich um ein sehr brotiges Bier mit einer gewissen Malzsüße handelt. Im Abgang zeigt sich eine gut passende Hopfennote. Dies macht macht das Bier insgesamt sehr würzig und süffig.

Zum Fazit: Ein unkompliziertes, süffig-würziges Landbier, wie es typische für Franken ist. Von diesem Bier lassen sich problemlos auch 1-2 weitere Biere trinken und es bleibt dabei dennoch ein Genuss. Ich gebe dem Bier 4 Sterne

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Schlappeseppel Specialität

Die Specialität im Volksmund auch Seppelsche genannt von Schlappeseppel aus Aschaffenburg. Laut Website lässt sich der Biertyp dieses Bieres nicht genau definieren, deshalb wurde das Bier als Specialität bezeichnet. Gebraut wird es mit Spezialmalzen die bereits beim Darrprozess karamellisiert werden. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% geht es in Richtung eines Märzenbier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarebenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein urig getreidiges Bier. Es hat eine etwas pappige Note aber auch etwas krustig/karamelliges.

Zum Geschmack: Ein sehr uriges und kerniges Bier. Es hat eine vor allem im Abgang wirklich sehr gut zu Tage tretenede kernige Note. Es hat teilweise etwas sehr schönes karamelliges, das lange im Abgang am Gaumen bleibt. Im weiteren Trinkvelauf ist es nicht mehr ganz so würzig, aber dennoch ein Bier mit einer überraschend karamelligen Nuance.

Zum Fazit: Leider lässt der Geschmack rasch etwas nach. Dennoch hat das Bier schöne karamellige Noten, die wirklich schön im Mundraum präsent sind. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es ein Bier ist, das dazu auch noch eine schöne würzige Komponente hat.