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Brew Age Hopfenauflauf

Ein Hopfenauflauf, was sich wohl dahinter verbirgt? Hopfen steht bei meinem heutigen Testbier, das diesen ausgefallenen Namen trägt, definitiv im Vordergrund, denn es handelt sich um ein Pale Ale. Gebraut wird es von der Wiener Craft Brauerei Brew Age, eine der größten in diesem Segment in Österreich. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat keinen besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten, die an Mango und Maracuja erinnern.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, bei dem im Antrunk zunächst eher hopfige, ja leicht fruchtige Noten kommen, die dann im Abgang aber auch von durchaus etwas würzigerenund bitteren Noten verdrängt werden. Das Bier hat eine angenehme Verteilung von bitteren und dennoch fruchtigen Aromen. Es ist im Abgang knackig, aber nicht zu sehr. Der Körper ist vorhanden, aber nicht dominant. Hier gibt definitiv der Hopfen die Marschrichtung vor. Ergänzt wird es von Zitrusnoten

Zum Fazit: Ein solides, ja sogar gutes Pale Ale. Es ist sicherlich keine Aromenexplosion, bietet aber ein ordentlich herbes Hopfenaroma, bei dem auch fruchtige Nuancen hinzukommen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Kösselbräu Mariator

Der Mariator ist das Weizenstarkbier der Kösselbräu aus Speiden im Allgäu. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3% wirft er ein ordentliches Pfund in die Waagschale.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein intensives schokoladiges Aroma mit einem leichten Geruch nach einem Latte Macchiato. Man hat etwas Laktritze, eine sehr reife Pflaume und Schokofrüchte.

Zum Geschmack: Man hat ein Aroma, das im ersten Einruck natürlich zunächst von einem sehr kräftigen Malzkörper dominiert wird. Es hat im Abgang schokoladige Noten, die auch etwas zart bitter werden. Das Mundgefühl im Nachgang bleibt aber bitrerschokoldaig und hat etwas von Schokofrüchten, vor allem Banane. Positiv ist, das die alkoholische Note nicht durchkommt.

Zum Fazit: Ein wirklich guter Bock mit schön aromatischen Noten. Er ist zwar schwer, aber dafür hat er auch wunderbares Aroma an reifen Früchten bis hin zu Schokolade. Der Alkohol liefert leicht bittere Noten, aber diese sind nicht störend. Von mir gibts 4 Sterne.

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Kneitinger Edel Pils

Für meinen nächsten Biertest geht es nach Regensburg. In der Stadt an der Donau haben bis zum heutigen Tage noch 3 größere Brauereien überlebt. Eine davon ist die Brauerei Kneitinger, die vor allem für ihr Pils und ihr Dunkles Bier bekannt ist. Der Stammsitz der Brauerei befindet sich am Arnulfplatz mitten in der Mittelaterlichen Altstadt Regensburgs. Überlieferungen zufolge wurde hier bereits seit dem 16 Jahrhundert Bier gebraut. Zur Brauerei Kneitinger wurde es aber erst, als Johann Kneitinger I. 1862 die Brauerwitwe Maria Islinger heiratete. Bis zum Jahre 1991 blieb die Brauerei dann im Besitz der Familie Kneitinger. Als Sofie Kneitinger, die Witwe des letzten Kneitinger Braumeister, die zusammen keine Nachkommen hatten, 1991 starb, ging die Brauerei in den Besitz der eigens gegründeten Hans und Sofie Kneitinger Stiftung über. Diese führt bis heute den Betrieb und verwendete die Gewinne für karitative Zwecke. Das Kneitinger Edelpils, das ich heute verkoste, hat einen Alkoholgehalt von 5,2% und ist deutlich stärker eingebraut als übliche Pilsbiere.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, das auch leicht keksig in der Nase ist.

Zum Geschmack: Es ist ein, wie zu erwarten war eher milderes Pils mit einem durchaus süßmalzigen Ab- und Nachgang. Dazu strahlt das Bier auch eine gewisse Fruchtigkeit aus. Man hat ein Bier, das ein fruchtiges Hopfenaroma hat, ohne dabei aber zu herb zu wirken würde. Der Abgang ist süßlich und aromatisch mit einem Ticken der an Apfel aber auch bisschen an Zitrusfrüchte erinnert. Der Hopfen ist am Gaumen feinherb zu spüren, aber nicht allzu intensiv.

Zum Fazit. Für den Alkoholgehalt hat das Bier einen durchaus schlanken Malzkörper. Die Hopfenausprägung ist eher mittel, aber dennoch verleiht das Bier mir ein schön harmonisches Mundgefühl. Von mir gibts dafür eine Wertung von 4 Sternen.

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Bergquell 1846

Zum 170 jährigen Betriebsjubiläum hat die Bergquellbrauerei aus dem sächsischen Löbau ein neues Bier auf den Markt gebracht. Das 1846 Hell. In jenem Jahr wurde auch die Brauerei in Löbau erbaut. Unter wechselnden Besitzern firmierte die Brauerei bis zum 2 Weltkrieg als Aktiengesellschaft, ehe sie zunächst teil- und später komplett verstaatlicht wurde. Nachdem nach der Wende aufgrund von massiv veralteten Anlagen und einem hohen Schuldenberg das Ende der Brauerei besiegelt schien, braute die Brauerei erstmals seit 7 Jahren ab 1996 auf einer komplett neu errichteten Produktionsanlage wieder selbst Bier. Seit 1999 ist die Brauerei in Besitz von Steffen Dittmar der die Brauerei in ruhigere Fahrwasser geführt hat und den Betrieb zu einer großen Regionalbrauerei entwickelt hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht getreidig brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas würzigen Aroma, das leicht bitter am Gaumen ist und das eine gute Portion Hopfen auch im Nachgang hat. Der Körper des Bieres ist angenehm schlank. Das Malz schmecke ich in den ersten Schlücken nicht wirklich heraus, kommt es doch eher über einen etwas bitteren Hopfen, der fast schon ein wenig aromatisch wirkt. Das Bier ist kernig würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein durchaus annehmbares Bier, das aber doch eher ein würziges Getränk ist.

Zum Fazit: Ein würziges Helles. Ich finde Helle Biere, die nicht zu süß sind und eine eher würzige Komponente haben durchaus ansprechend und so überzeugt mich auch dieses Bier mit seiner feinen Hopfenwürze. Das Malz kommt aber gar nicht zum tragen und das bemängele ich hier ein bisschen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Ursus Black

Ursus, das bedeutet im rumänischen Bär und ein solcher ist auch auf meinem heutigen Testbier zu finden. Die in den Karpaten weit verbreiteten Tiere stehen also Pate für mein heutiges Testbier. Auch in der Gegend um Cluj, die sehr gebirgig und bewaldet ist kommen diese kräftigen Tiere vor. Hier wird das Ursus Bier gebraut und ist heute das meistverkaufte in ganz Rumänien. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1878 von zwei ungarischen Brüdern, als Cluj noch zum Königreich Ungarn gehörte. Der Name Ursus taucht dabei erstmals im Jahre 1928 auf. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die zuvor verstaatlichte Brauerei wieder reprivatisiert. Seit 1996 gehörte das Unternehmen zu SABMiller, der damals zweitgrößten Brauereigruppe weltweit. Nachdem diese mit AB Inbev fusionierte, musste sie ihr Osteuropageschäft verkaufen und so kam die Ursus Brauerei 2017 zur japanischen Asahigruppe. Ursus selbst hat seit der Wende einige andere rumänische Brauereien aufgekauft, unter anderem die Brauerei in Timişoara, die älteste Rumäniens. Mit inzwischen 4 Standorten ist die Ursus Gruppe auch die größte Brauereigruppe im Karpatenstaat. Die dunkle Ursus Version, das Ursus Black, ein untergäriges Starkbier mit 6% ist jene Ursus Sorte die sich heute bei mir im Test befindet.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstschwarzes Bier. Es hat einen schönen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen schokoladig süßlichen Geruch mit röstiger Komponente.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das eine schöne Röstaromatik hat, die immer besser wird, je länger das Bier im Mund bleibt und sich schön in der ganzen Mundhöhle ausbreitet. Sie hat auch etwas kaffeeartiges, oder von diesen Pralinen mit Kaffeefüllung. Dazu kommt im Antrunk eine gewisse süße. Im weiteren Trinkverlauf wirkt das Bier manchmal etwas klebrig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes dunkles Bier, das ich fast schon als Bock bezeichnen würde. Ich bin wirklich überrascht, hatte ich doch nicht wirklich viel erwartet. So habe ich aber ein Bier mit einem schönen Wechselspiel von röstigen und süßlichen Noten. Von mir gibt es 4 Sterne. Abschließend gilt meinem treuen Bierspender noch ein Dank für das Besorgen des Bieres.

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Nankendorfer Landbier

Ein wirklicher fränkischer Klassiker ist das Landbier der Brauerei Schroll aus Nankendorf. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig röstiges Bier. Es hat einen gewissen süßlichen Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb getreidiges Bier mit einer gewissen Restsüße. Der Gesamteidruck wird aber durch einen brotigen Geschmack mit bitteren Hopfennoten im Abgang bestimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr ausbalanciertes Bier mit einer sehr getreidigen Note, die sich ins brotige überschlägt und dabei auch nicht zu süßlich wirkt. Dazu kommen feine Röstnoten die gut mit der Hopfenwürze im Abgang harmonieren.

Zum Fazit: Das Bier ist genau das, was man sich unter einem fränkischen Landbier vorstellt. Getreidig malzig, mit leichter Röstnote und dezenter Hopfenwürze. Klasse und 4 Sterne wert.

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Faust Sommerfestbier

Mit diesem Wochenende neigt sich der Sommer in diesem Jahr wohl endgültig dem Ende zu. Mit meinem heutigen Testbier, dem Faust Sommerfestbier, will ich den vergangenen Sommer noch einmal hochleben lassen. Ist Der Sommer zunächst sehr stürmisch und regnerisch gestartet, hat er doch die letzten Wochen meist seine schönen Seiten gezeigt und war für viele dann doch versöhnlich. Daher finde ich, hat er es sich auch wirklich verdient, das man ihn noch einmal hochleben lässt. Jedes Jahr zwischen April und Oktober erhältlich, hat das Sommerfestbier aus Miltenberg einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma habe ich hier in der Nase, welches aber nicht zu dominierend ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem kräftigen Malzkörper, der dennoch etwas würziges am Gaumen hat. Es lässt sich gut trinken, und ist dennoch erstaunlich leicht und süffig. Der Körper ist präsent, aber nicht zu sehr. Im Abgang könnte das Bier noch etwas mehr Geschmack haben.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein süffig frisches Festbier, das eventuell noch etwas langwieriger im Nachgang sein könnte.

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Krug Pilsner

Von der Brauerei Krug aus Breitenlesau war schon das ein oder andere Biertest bei mir im Test. Dieses mal werde ich nun das Pils der Franken verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein getreidiges, leicht fruchtiges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sehr wohl süffig ist, aber auch eine deutliche Hopfennote aufweist. Dieses Aroma zieht sich bis zum Ende des Trinkvergnügens durch. Der Hopfen ist bitter, aber nicht unbedingt herb. Vor allem ist auch der etwas süßliche Malzkörper zu schmecken. Dennoch wirkt das Bier insgesam schlank und die Kohlensäure macht es spritzig.

Zum Fazit: Ein ganz gutes Pils, bei dem man den Hopfen auch wirklich schmeckt. Es ist bitter am Gaumen, aber nicht übertrieben wie man es teilweise von norddeutschen Pilsbieren kennt. Auch der Malzkörper ist vorhanden und es hat eine leichte Restsüße. Dennoch ein gutes Pils ich gebe ihn 4 Sterne.

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Brewdog One More Minute

Das India Pale Lager One More Minute, eine Kollaboration von Brewdog und den Superfreunden aus Hamburg, wird mein nächstes Testbier sein. Stilistisch soll es die Neuinterpretation eines klassischen Pilsbieres sein, das mit einer ordentlichen Portion Aromahopfen gebraut wird. Mit 5,6% Alkohol ist es aber für ein Lager bzw. Pilsbier etwas stark, aber schauen wir mal wie es schmeckt.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma. Man hat Äpfel, etwas leicht tropisches und auch Anflüge von gerteidigen Noten sind vorhanden,

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit getreidigen Noten, das von einer schönen Malzsüße umspült wird. Man hat ein Bier mit einer schönen Portion Hopfen, der gegen Ende auch präsenter und bitterer wird. Aber auch der Körper des Bieres ist vollmundig Die Fruchtigkeit ist leicht vorhanden, nimmt im weiteren Trinkverlauf aber ab. Man hat ein Bier mit einer bitter aromatische Hopfennote im Abgang, das aber dennoch in rundes fruchtig harmonisches Mundgefühl übergeht.

Zum Fazit: Ein leckeres knackig hopfiges bis fruchtiges Lagerbier. Für richtiges Pils ist der Körper dann doch zu präsent und kräftig, was dennoch den Geschmack aber in keinster Weise schmälert. Von mir gibts 4 Sterne.

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Aldersbacher Bio Kellerbier

Von der Brauerei Aldersbach habe ich im nächsten Biertest das Bio Kellerbier, welches als bayerisches Landbier verkauft wird. Gebraut mit Bio-Gerstenmalz und Bio-Hopfen kommt es auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma mit ganz leichten süßlichen Einflüssen zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein intensiv brotiges Aroma habe ich im Mund. Der Körper ist vorhanden, wirkt zunächst aber eher leicht. Das Bier selbst ist würzig und wirkt sehr urig, der Hopfen kommt am Gaumen zur Geltung ist aber nicht dominant im Geschmack. Vor allem aber ist die Kohlensäure sehr stark und und das Bier moussiert sehr stark auf der Zunge, sodass der andere Geschmack nicht so durchkommt udn sich erst im Nachgang entfalten kann. Das Bier hat einen Teils etwas bitteren Abgang, der etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Nachgang hinterlässt, auch bedingt durch den Hopfen ein etwas trockenes Mundgefühl.

Zum Fazit: Die Hopfenbittere kommt bei diesem Kellerbier definitiv nicht zu kurz. Der Hefige, malzige Körper der aber nicht zu stark ist verhindert, das man hier an ein Pils denkt. Das Bier ist urig und würzig. Für die Süffigkeit ist es mir etwas zu bitter. Ich gebe ihm 4 Sterne, auch wenn ich finde das es nicht unbedingt ein Bier ist, von dem man mehrere nacheinander trinken kann.