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Freiberger Schwarzbier

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Freiberg in Sachsen. Die historische Bergbaustadt im Zentrum des Erzgebirges hatte schon seit dem Mittelalter ein florierendes Brauwesen, um die Bergmänner mit Bier zu versorgen. Das 1850 gegründete Freiberger Brauhaus ist heute ein Teil der Radeberger Gruppe, aber immer noch eine der größten Brauereibetriebe Sachsens. Ich verkoste heute imBiertest das Freiberger Schwarzbier, das einen Alkoholgehalt von 4,9% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelschwarzes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen röstig angehauchten schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht röstig in der Nase und hat aber auch deutlich brotige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, mit einer röstigen aber nicht bestimmt röstigen Note. Sie ist dezent zurückhalted und hat im Abgang auch leicht milchige Anklänge. Das Bier ist insgesamt eher schlank gehalten und könnte geschmacklich durchaus intensiver sein. Hier ist es doch eher zurückhaltend.

Zum Fazit: Es gibt zum Bier nicht so viel zu sagen. Es könnte für ein Schwarzbier geschmacklich intensiver sein. So wirkt es doch eher mild und sehr schlank im Körper. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Franz Fränzle hell

In meinem nächsten Biertest gibt es ein Bier der Brauerei Franz aus Rastatt. Das Fränzle Bier gibt es in zwei Versionen, einer hellen und einer dunklen. Mein nächster Biertest behandelt hier die helle Version. Das Kellerpils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein orange-goldenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht hefig und getreidig, aber auch eine gewisse Fruchtigkeit kann ich ausmachen. Dazu hat es leichte Noten von grünem Apfel.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier getreidig fruchtig. Man schmeckt schön diese leicht süßlichen Noten, die an grünen Apfel erinnern und eine ganz leichte Honigsüße aufweisen. Es ist leicht herb im Abgang und man hat schöne hefige Noten. Es schmeckt insgesamt sehr frisch und hat eine relativ vollmundigen Körper.

Zum Fazit: Ich habe ein süffiges, wie ich finde aber auch nicht besonders auffälliges Bier. Es ist durchaus süffig und man kann es definitiv gut trinken, ich finde aber auch das es nicht besonders in Erinnerung bleibt. Das gibt solide 3 Sterne.

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Berg Jubelbier

Zum 550 jährigen Bestehen im Jahre 2016 hat die Berg Brauerei ein Jubelbier auf den Markt gebracht. Da es sich großer Beliebtheit erfreute, gibt es das Bier bis heute. Stilistisch ist es ein naturtrübes etwas stärker eingebrautes Kellerbier, das mit Aromahopfen verfeinert wurde. Zusätzlich wurde es noch mit Tettnanger Hopfen kaltgehopft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Der Schaum ist recht schnell verfolgen.

Zum Geruch: Es riecht recht geruchsneutral. Etwas brotig und etwas karamellig mit einer leichten Hefenote.

Zum Geschmack: Ein sehr brotiges Bier, mit einem leicht hefigen und an Karamell erinnerndes Aroma im Abgang. Es hängt sich schön um den Gaumen und hat sogar leichte Apfelnoten im Abgang. Eine leichte hopfenherbe im Abgang hat das Bier, die jedoch nicht so ist, das sie störend wirkt. Insgesamt ist das Bier recht gut aufeinander abgestimmt. wirkt aber bisweilen etwas zu hefig und dadurch nicht ganz süffig. Außerdem fehlt es dem Bier etwas an Kohlensäure.

Zum Fazit: Ich weiß nicht. So recht überzeugt mich das Bier noch nicht. Von gibt es 3 Sterne. Es hat eine interessante fruchtige Hopfung, aber ist auch zu süß und nicht so recht süffig.

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Thorbräu Celtic

Das die Kelten schon Bier tranken, habe ich in einem anderen Beitrag bereits erwähnt, nämlich jenem vom Gruibinger Keltenbier. Aber auch die Augsburger Thorbrauerei hat ein Keltenbier unter dem Namen Celtic im Sortiment. Dazu ist es ausschließlich mit Biozutaten gebraut worden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein eher brotiges Aroma ist es, das man in der Nasse hat.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem keksig getreidigen Aroma im Mund. Es hat einen durchaus präsenten Körper der sich im insgesamt malzig dominierten Bier trotz des eher geringen Alkoholgehalt einigermaßen gut behaupten kann. Insgesamt ist das alles auch ein bisschen grobschlächtige rund uriger im Geschmack. Mir ist das ganze aber insgesamt zu malzig und teigig.

Zum Fazit: Ein schon sehr uriges, sehr getreidiges Bier. Mir ist das hier aber alles ein wenig zu viel. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Herbsthäuser 1581

Mein nächster Biertest ist das 1581 der Herbsthäuser Brauerei, ein unfiltriertes Spezialbier. Der Alkoholgehlat liegt hier bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kernig würziger Geruch. Es hat eine leichte Malzsüße und etwas leicht zitrusartiges.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas kernig würzigen Abgang. Im Gesamteindruck ist es aber sehr würzig. Im Nachgang kommt eine Spur leicht bitterer Hopfen am Gaumen zum tragen. Das Bier ist durchaus würzig und prickelt auch schön. Ies ist auch etwas brotig und hefig. im Gesamteindruck ist es aber würzig getreidig mit hefig teigigen Abgang und immer wieder kommt der Hopfen noch dazu.

Zum Fazit: Ich findes es ein leckers und süffiges Kellerbier. Es ist nicht super komplex hat aber noch eine schöne Würze. Ich vergebe 3 Sterne

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König Ludwig Weissbier Kristall

Im nächsten Biertest habe ich nach längerer Zeit wieder ein Kristallweizen im Test. Es gibt das König Ludwig Kristallweizen von der Schlossbrauerei Kaltenberg. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht recht geruchsneutral und leicht zitrusartig im Geruch.

Zum Geschmack: Ein spritziges Bier. Es prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf lebt dieses Bier sehr von seiner Kohlensäure. Es kommt nur eine leicht getreidige Süße mit, die etwas das Mundgefühl bestimmt. Auch im weitren Trinkverlauf ist es ganz gut trinkbar, ohne aber zu süß zu wirken. Trptz des Alkoholgehalts wirkt der Körpe rnicht so mächtig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides Kristallweizen, das wie ich finde vor allem sehr lebendig und daher auch sehr spritzig ist.

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Schwendl Boarisch Hell

Die Brauerei Schwendl ist eine vor allem auf öbergärige Bierspezialitäten ausgelegte Brauerei, die nicht nur in Bayern für ihre teils etwas außergewöhnlichen Weißbiere bekannt ist. Jedoch kann die Brauerei auch untergärige Lagerbiere wie mein nächster Test zeigt. Ihren Sitz hat die Brauerei Schwendl im Tachertinger Ortsteil Schalchen. Dort braut die Brauerei seit 1935, als sie von Michael Therese Schwendl gegründet wurde. Das Helle vom Schwendl hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase zeigt sich das Bier leicht getreidg. Etwas Honig riecht man.

Zum Geschmack: Ein leicht getreidiger Geschmack mit dieser für ein Helles typischen Honigsüße. Das wasser wirkt etwas hart und sehr mineralisch. Im weiteren Trinkverlauf schwenkt der Geschmack doch sehr ins malzsüßliche. Es kommt eine ganz leichte Honigsüße durch. Der Hopfen ist eigentlich gar nicht präsent. Immer wieder hat man ein leicht süßliches, honigartiges Bier mit einer sehr feinen Malzstruktur. Man hat manchmal einen etwas ledrigen Eindruck.

Zum Fazit: So richtig vom Hocker haut mich dieses Helle nicht. Es ist insgesamt doch eher zu süß. Mehr Würze würde nicht schaden. Das gibt von mir 3 Sterne.

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Flötzinger Trachtler Hoibe

Ich bleibe mit meinen Biertest in Oberbayern gehe aber dieses mal nach Rosenheim zur Brauerei Flötzinger. Das die Tracht eines der Dinge ist, für die Bayern in der ganzen Welt bekannt ist, sollte wohl jedem bekannt sein. Dennoch ist die typische bayerische Tracht nicht unbedingt jene, die man vom Oktoberfest kennt. Zur Bewahrung dieser Kultur gibt es in ganz Bayern sogenannte Trachtenvereine, die sich dem Erhalt der altbyerischen Tracht, wohl auch gerade wegen des Oktoberfests und seiner Auswüchse auf die Verunstaltung eben dieser verschrieben haben. Die Trachtler Hoibe von Flötzinger ist eine Widmung an eben jene Vereine und ein Bier, wie es in Bayern früher oft getrunken wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist klar filtriert und hat keinen besonders üppigen Schaum. Nur eine leichter Ring bildet sich am Glas.

Zum Geruch: Man hat sehr sehr brotige und getreidige Noten. Es ist geruchlich sehr süßmalzig. Dazu hat man ganz leichte karamellige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein sehr schöner brotiger und karamelliger Mix. Es hat einen sehr samtweichen Abgang. Die Kohlensäure hält sich dezent zurück und ebent so die Geschmacksoffensive für das Malz. Auch im weiteren Trinkverlauf kommen diese schönen feinmalzigen, karamelligen Getreidenoten zum tragen. Der Körper des Bieres ist schön Kräftig, aber nicht übermächtig

Zum Fazit: Ein solides Bier. Es ist wie ich finde nichts, was mich vom Hocker haut. Aber man kann das Bier gut trinken und ich finde es auch süffig. Das gibt 3 Sterne.

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Detmolder 1863 Hell

Auch aus Detmold git es seit neuestem ein Helles. das 1863 Hell der Brauerei Strate ist nun als nächstes an der reihe von mir verkostet werden. Damit befinde ich mich dieses Mal in Ostwestfalen Lippe. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus eher süßgetreidiges Aroma zeigt sich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein erfrischendes, eher leichtes Bier. Es wirkt etwas mineralisch und würzig im Abgang. Es überhaupt nicht süßlich, aber ich finde es wirkt fast schon ein wenig wässrig im Geschmack. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein insgesamt doch sehr unspeaktakuläres nichtssagendes Bier, das zwar gut prickelt, etwas würzig ist und leicht süßlich, aber auf der Malzseiter dann doch mild ausfällt.

Zum Fazit: Ein solides, süffiges Helles. Es ist insgesamt aber doch sehr mild gehalten. Auch wenn etwas Substanz dahinter steht, ist es geschmacklich doch ein wenig dünn. Insgesamt aber gut trinkbar und mit mehr Geschmack als intrnationale Standardlager. Das gibt 3 Sterne.

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Hellbräu Helles

Für meinen nächsten Biertest geht es wieder ins tiefste Bayern nah Altötting. Von der dort ansässigen Hellbräu gibt es in meinem nächsten Biertest das Helle, also einen der bayerischen Klassiker schlechthin. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 5%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen guten weißen Schaum der leider sehr schnell wieder veflogen ist.

Zum Geruch: Das Bier riecht getreidig brotig mit einer leichten Säure in der Nase.  Irgendwie hat das Ganze aber auch etwas leicht parfümiges.

Zum Geschmack: Ein gechmacklich leicht herbes Bier mit einem gewissen prickeln im Abgang. Es kartzt wie ich finde sogar leicht am Gaumen. Ansonsten ist es recht frisch und zunächst einigermasen geschmacksneutral. Dazu ist eine ganz kleiner Anflug von Süße schemckbar. Eine gewisse Säure kommt im Abgang hinzu.

Zum Fazit: Ein recht unspektakuläres Helles. Kann man machen, muss man aber nicht. Hier wird nichts verpasst. Ansonsten kann man zum Bier auch nicht viel sagen. Ich gebe ihm 3 Sterne.