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Felsenkeller Urhell

Die Biere der Dresdner Brauerei zum Felsenkeller existieren seit mehr als 30 Jahre nur noch als Marke, hat doch die Stammbrauerei die Wendezeit nicht überstanden und wurde 1991 geschlossen. Der Niedergang einer der größten deutschen Brauereien Anfang des 20. Jahrhunderts setzte aber bereits zum Ende der DDR ein. Nachdem innerhalb des Getränkekombinats Dresden eine immer größere Zentralisierung stattfand, wurde die Abfüllung der Felsenkellerbrauerei geschlossen und zur neu errichteten Brauerei vom Stadtrivalen Feldschlösschen nach Dresden-Coschütz verlagert. Damit wurde bei Felsenkeller nur noch Fassbier produziert. Ihren Namen hat die 1851 gegründete Brauerei von den nahe des Betriebsgeländes befindlichen Eiskellern in welchen früher zur Kühlung das Bier gelagert wurde. Dementsprechend wurde der auch heute noch auf den Etiketten zu findende Eiswurm Markenzeichen der Brauerei. Wenngleich die Brauerei 1991 geschlossen wurde, steht das Betriebsgelände nach wie vor, da es als Industriedenkmal eingestuft wurde und dementsprechend gepflegt wird. Von Anfang an wurde bei der als Großbrauerei gegründeten AG der Fokus auf bayerische Lagerbiere gelegt, weshalb ich heute auch ein Bier Names Urhell verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderes erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges Aroma, ansonsten ist es recht geruchsneutral

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das geschmacklich ein wenig keksig ist. Insgesamt hat das Bier ein leichtes Getreidearoma mit etwas keksigem Abgang, der auch etwas im Mund bleibt. Die Kohlensäure sprudelt ganz in Ordnung und ist einigermaßen passend dosiert. Das keskige ist im Nachgang aber etwas störend und zu lange anhaltend. Auch ist das Bier insgesamt schon sehr mild und irgendwie ein wenig belanglos.

Zum Fazit: Insgesamt ist das schon sehr mild und irgendwie ein wenig belanglos. Im Abgang hat man einen etwas keksig wirkenden Malzgeschmack, wobei der fast schon unangenehm am Gaumen hängt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da es irgendwie einfach auch billig wirkt.

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Azuga Nefiltrata

Im nächsten Test geht es dieses Mal wieder außerhalb Deutschlands nach Rumänien, genauer gesagt ins tiefste Transsilvanien nach Azuga. Der Ort in den Karpaten ist vor allem fürs Skifahren und eben auch das gleichnamige Bier bekannt. 1870 gegründet, etablierte sich die Brauerei schnell als eine der größten in Rumänien. Das Unternehmen hat seither viel erlebt, Königreich, Verstaatlichung im Kommunismus, Reprivatisierung und schließlich die Übernahme durch Ursus im Jahre 2009. Diese entschlossen sich dann schlussendlich auch zur umgehenden Schließung der Produktion in Azuga. Seither wird die Biermarke Azuga von Ursus als Spezialitätenmarke abseits der sonst in Rumänien typischen Lagerbiere geführt. So ist mein heutiges Bier z.B. ein klassisches Weizenbier bayerischer Brauart. Passenderweise ließ Ursus das Azuga Bier auch eine Zeit lang bei einer kleinen Brauerei in Bayern brauen. Seit 2021 wird Azuga aber wieder in Rumänien, in Cluj gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%. Abschließend gebührt meinem treuen Bierspender noch ein besonderer Dank fürs Besorgen des Bieres.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht wirklich sehr hefig. Neben der Banane kommt ordentlich Vanille in die Nase wie ich finde.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich sehr hefig wirkt und auch sehr süßlich ist. Es hat aber nichts zuckriges an sich und das hefige hält sich in Grenzen. Dem Bier könnte noch etwas an Kohlensäure guttun und auch vom Hopfen schmecke ich wenig. Es ist gegen Ende etwas zu hefig und man hätte vor allem noch mehr Kohlensäure in das Bier einbauen können um es süffiger zu machen.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht. Für ein Weizen ist mir das Ganze viel zu hefig. Es fehlt dem Bier einfach an Kohlensäure damit es wirklich lecker wäre. Das gibt eine Wertung von 2 Sternen.

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Rhöner Pils

Etwas nördlicher geht es in meinem nächsten Beitrag in den thüringischen Teil der Rhön zur Brauerei Dittmar in Kaltennordheim. Ganz klassisch wird im nächsten Test das Pils verkostet werden. Der Alkoholgehalt hierfür liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit schnell verschwindendem Schaum.

Zum Geruch: Es riecht keksig getreidig, etwas hopfig, aber auch nicht mehr ganz frisch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Eindruck im Antrunk zunächst eher etwas süßlich wirkt, dann am Gaumen aber auch hopfige Nuancen zulässt, bevor es in Richtung Abgang leider doch wieder etwas unangenehm süßlich wirkt und dies auch im Mundraum beibehält. Die Süße lässt zwar etwas nach, dennoch fehlt diesem Pils die durchschlagende Hopfenbittere. Für meinen Geschmack ist es für ein Pils zu süß und auch könnte es spritziger sein, dass es wenigstens süffig wirkt. Speziell am Gaumen vermisse ich hopfige Nuancen.

Zum Fazit: Ne das ist für mich kein wirklich überzeugendes Pilsbier, wobei ich bei diesem Bierstil auch sehr kritisch bin. Hier reicht es mit Wohlwollen gerade noch so für 2 Sterne, aber mir fehlt hier insgesamt einfach der Hopfen.

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Oscar Maxxum Pils

Wer mein folgendes Testbier braut, lässt sich nicht einhunderprotzentig sagen, es wird aber vermutet, dass es aus den Sudkesseln von Oettinger in Mönchengladbach oder der Herforder Brauerei stammt. Nun fragt man sich natürlich welches Bier ist das, von dem man nicht so genau weiß, wo es eigentlich herkommt? Nun, die Rede ist vom Oscar Maxxum Pils, einem Bier welches für die Getränkekette Trinkgut gebraut wird und in den entsprechenden Getränkemärkten zu finden ist. Warum man keine näheren Angaben zum Produktionsort macht kann ich nicht sagen, verkosten werde ich dieses Bier aber dennoch, wenn auch mit etwas Skepsis. Wer Oscar Maxxum ist, oder ob eine reale Person dahinter steht weiß ich nicht, ich vermute aber ich eher nicht. Vermutlich ist er der Bruder von Traugott Simon, einer ebenfalls für Trinkgut produzierten Marke. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen überaus schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht keksiges, ansonsten eher hopfiges leicht metallisches Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus eine gewisse Hopfenherbe mitbringt, aber insgesamt eher zurückhaltend wirkt. Der schmeckt auch ein wenig künstlich bzw. metallisch. Die Kohelsnäure könnte dazu noch präsenter sein. Ich finde, dass das Bier dann im weiteren Trinkverlauf nicht mehr wirklich an ein Pils erinnert. Es ist eher süßlich und Hopfenherbe ist nur ganz leicht vorhanden. Vor allem der Nachgang bleibt auch eher süßlich bis sogar teigig.

Zum Fazit: Es ist nicht die absolute Vollkatastrophe wie ich zu Anfangs aufgrund der doch recht billigen Aufmachung befürchtet habe. Dennoch bietet das Pils mir nicht wirklich viel und ich finde es ein eher unterdurchsncittliches Exemplar, welches ich freiwilig nicht noch einmal trinken werde. Das gibt 2 Sterne, da man es immerhin nicht in den Ausguss kippen muss

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Tucher Weizen dunkel

Nachdem ich gestern ein helles Weizenbier im Test hatte, habe ich heute passend zum sich verdunkelnden Himmel eine dunkle Version im Test. Es gibt das dunkle Weizen der Nürnberger Großbrauerei Tucher, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein braunes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum der bräunlich angehaucht ist.

zum Geruch: Eine sehr reife Banane mit einer durchaus ausgeprägten Schokoladennote habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier eher neutral. Es ist im Abgang bitter mit einer leichten Kakao-Schokonote. Auch im weiteren Trinkverlauf istes vor allem im Antrunk süßlich, aber im Abgang hat es eine etwas unpassende bittere Note.So gestaltet sich das Bier insgesamt eher unspektakulär und gar teilweise eher bitter als wirklich schokoladig oder nach einem Weizen schmeckend.

Zum Fazit. Für mich kein wirklich gutes dunkles Weizenbier. Es ist irgendwie sehr langwelig und mir auch zu bitter und unrund. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Maxlrainer Helles

Mehrere Helle Biere hat die Brauerei Maxlrain in ihrem Sortiment. Das Maxl Hell der oberbayerischen Brauerei habe ich bereits verkostet nun kommt das normale Helle an die Reihe. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig süßliche Noten hat das Bier. Ansonsten riecht es leicht brotig.

Zum Geschmack: Ein frisches leichtes Bier, das im ersten Eindruck zunächst keine große Geschmackentfaltung mitbringt. Man schmeckt eine leichte Süße heraus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches zwar einen wahrnehmbaren Körper hat geschmacklich aber doch eher nach nicht viel schmeckt, Vor allem der Abgang wird dann auch wässrig. Ja es sind getreidige Noten vorhanden, die auch leicht süßlich sind, aber nicht typisch für ein Helles. Dieses typische Geschmacksaroma mit einer leichten Honigsüße hat man hier nicht. Allgemein geht dem Bier die Süße etwas ab.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier leider gar nicht so richtig. Es dürfte hierfür schon durchaus noch ein wenig süßlicher sein. So ist es schon eine sehr dünne und auch etwas farblose Angelegenheit. 2 Sterne.

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Blanks Weisse

Für meinen nächsten Biertest gehe ich wieder zur Brauerei Blank nach Zwiefaltendorf in Oberschwaben. Von dieser gibt es im folgenden Test das Weissbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen für ein Weizen eher beschaulichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine getreidige Note. Etwas fruchtig, aber auch etwas muffige Noten mischen sich in den Duft.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit fruchtig getreidigen Noten. Es hat bananige Noten, die aber sehr reif wirken und teilweise auch leicht säuerlich. Das Weizen wirkt auf mich zunächst nicht so richtig ausbalanciert. Insgesamt ist es sehr spritzig und die Kohlensäure kratzt auch ein wenig am Gaumen. Dennoch ist es in der Gesamtbetrachtung eher ein wenig unspektakulär. Auch gegen Ende ist es eher ein Bier, welches leicht getreidg ist und dazu etwas fruchtig, wobei es hier eher in Richtung Pflaume geht.

Zum Fazit: Das Weizen aus Zwiefaltendorf überzeugt mich nicht so richtig. Ich finde es sogar eher ein wenig unrund und gebe deshalb auch nur 2 Sterne.

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Einbecker Urbock Dunkel

Im nächsten Biertest geht es in die Hauptstadt des Bockbieres ins niedersächsische Einbeck. Die dort ansässige Einbecker Brauhaus AG ist eine der größten Brauereien in Niedersachen und hält bis heute die Brautradition des Einbecker Bockbieres hoch. Die dunkle Variante des Urbocks wird es nun auch in meinem nächsten Test geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräftiges, getreidges Aroma mit auch süßlichen Nuancen und etwas Schokolade und Trockenobst.

Zum Geschmack: Ein Bier, das sehr kräftig wirkt mit entsprechendem malz süßlichen, auch ein wenig klebrig wirkenden Abgang. Das Bier neigt, dazu auch eine sehr sehr süßlichen malzig-klebrigen Nachgang im Mund zu hnterlassen, was nicht unbedint angenehm ist. Notene rinnern an Rosinen oder ähnliches Trockenobst und Schokolade. Dazu ist das Bier immer auch etwas herb röstig.

Zum Fazit: Das Bier ist schon sehr sehr süß. Dazu passt auch das etwas klebrig-malzige Mundgefühl. So wirkt der Bock sehr mächtig und ihm fehlt etwas ausgleichendes. Mir ist das einfach alles ein wenig zu unpassend und süß. Das gibt 2 Sterne.

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Heidelberger Export

Mein nächster Biertest führt mich in die Universitätsstadt Heidelberg. Die Heidelberger Brauerei, früher auch unter dem Namen Schlossquell bekannt, ist seit 2024 Teil der Welde Brauerei, nachdem deren Inhaber Max Spielmann diese übernommen hatte. Als Bekenntnis zum Standort Heidelberg wurde vor einiger Zeit das Sortiment überarbeitet und die Biere erscheinen nun in neuem Gewand. Eines der Traditionsbiere aus Heidelberg ist das Export, das einen Alkoholgehalt von 5,4% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen nicht so beständigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und auch leicht süßliches Aroma was man hier in der Nase hat.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr kerniges Bier mit sehr urigen, getreidgen Noten. Der Hopfen ist nicht so sehr vorhanden und auch die Kohlensäure ist zwar da, aber und gut dosiert, aber irgendwie finde ich dieses Malzbett nicht passend. Das ganze Bier wirkt auf mich nicht so recht frisch. Es ist dann im weiteren Trinkverlauf ein immer unscheinbarer werdendes Bier, das zwar hier und da eher mehr ins süßliche geht, aber nicht mehr so kernig ist wie ursprünglich.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ich finde es insgesamt ein eher unrundes Bier, das auch nicht so recht süffig ist. Eventuell wird ja unter dem neuen Eigentümer die Rezeptur ein wenig überarbeitet.

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Söhnstetter Dinkel

Auch die Söhnstetter Brauerei hat Ende August letzten Jahres nach einer Insolvenz schließen müssen und das obwohl sie erst ein Jahr vorher von den neuen Inhabern übernommen worden ist. Hier ist wohl schon bei der Übernahme nicht alles rund gelaufen wie man hörte. Nun denn. Den besten Ruf hatte das Söhnstetter Bier in der Gegend ohnehin nicht, auch wenn es immer wieder schade ist, wenn eine Biermarke vom Markt verschwindet und eine Brauerei schließen muss. Ich verkoste heute das Söhnstetter Dinkel, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotgoldenes Bier. Es hat keinen so besondern Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Geruchsaroma mit hefigen und sogar ganz leicht bananigen Noten.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem doch eher leicht süßlichen Aroma. Es hat eine ganz leichte Banane und prickelt dazu recht ordentlich. Geschmacklich ist es aber eher zurückhaltender. Insgesamt habe ich ein Bier mit einem etwas sülichen Aroma, das ichinsgesamt jedoch etwas fade im Körper auch dünn fand.

Zum Fazit: Ein irgendwie doch recht fades Bier. Es hat irgendwie etwas von einem dünnen Weizen und bekommt daher auch nur 2 Sterne.