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Leibinger Zeppelin Bier

Die WM ist in vollem Gange und dabei wird natürlich auch jede Menge Bier getrunken. Daher wird heute wieder ein Bier verkostet. Diesmal führt uns der Test nach Ravensburg, in die Nähe des Bodensees. In dieser beschaulichen Kreisstadt, hat die Brauerei Leibinger ihren Sitz. Gegründet 1862 wurde die Brauerei 1894 von Max Leibinger übernommen, der damit die Familiendynastie begründete, in deren Besitz die Brauerei sich noch heute befindet. Eine besondere Spezialität die, die Brauerei anbietet ist das Zeppelin Bier, ein Hommage an Graf Zeppelin und seine Luftschiffe aus dem nahe gelegenen Friedrichshafen. Seit 2006 ist dieses Bier nicht auch zuletzt auf Grund der Flugleidenschaft des Brauereinhabers nun im Sortiment. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Dunkelbraunes, trübes Bier. Es hat einen leicht bräunlich gefärbten weissen Schaum.

Zum Geruch: Röstige, aber auch leicht karamellige Noten. Zusätzlich ein wenig nussige Einflüsse.

zum Geschmack: Sehr röstige Aromen in diesem Bier im ersten Gesamteindruck. Auf der anderen Seite hat es aber auch ein paar bittere Einflüsse des Hopfens. Insgesamt aber ein eher geschmacksneutrales Bier. Es hat zwar für ein dunkleres Bier eine sehr gute Hopfenaromatik. Man schmeckt, das es ein Kellerbier ist, denn man hat ein wenig eine hefige Note im Abgang. Man schmeckt die für ein dunkleres Bier gewohnte Röstmalzaromatik leider nicht richtig durch.

Zum Fazit: Naja ein Bier bei dem ich eher gespalten bin. Es hat ganz gute Ansätze aber so richtig kommt der Charakter eines dunklen Bieres nicht wirklich durch. Hierfür gibts leider nur 2 Sterne.

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Wulle Vollbier Hell

Wir wollen Wulle, dieser Slogan war früher so ziemlich jedem im Großraum Stuttgart und auch darüberhinaus ein Begriff. Denn die Brauerei Wulle war bis Anfang der 1970er Jahre ein der größten Brauereien in Stuttgart und Umgebung. Doch dann kam 1971 das plötzliche aus, als die Brauerei vom stadtinternen Konkurrenten Dinkelacker geschluckt und geschlossen wurde. Mit den Jahren geriet das Bier immer mehr in vergessenheit, auch wenn es nie ganz verschwand, da vielerorts noch Reklame und gläser zu finden waren. Dies blieb so bis 2008, als die MArketingabteilung der Dinkelackerbrauerei den genialen Versuch wagte die Kultmarke wiederzubeleben. Das Projekt wurde ein voller Erfolg und Wulle avancierte zu dem Trendbier in Stuttgart und der Region und ist gerade auch beim Jüngeren Publikum sehr beliebt. Der Bierstil des Wulle Bieres entspricht einem hellen untergärigen Vollbier. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Goldenes Klares Bier. Der weiße Schaum ist sehr schön und ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Feinmalziger Geruch. Ein wenig Honigsüße. Riecht sehr frisch.

Zum Geschmack: Plätzchenteig. Leicht ledrige Noten. Im Abgnag bitter und ölig. Insegsamt sehr lebendig und frisches Bier. In Abstrichen leicht säuerlich/muffig. Hat im Nachgang so ein etwas unangenehmes mateallisaches Aroma. Nasonsten hat das Bier nicht viel Aroma. Die Malzsüße ist leider gar nicht vorhanden. Der Hopfen an dem Bier ist ganz ok und unterstützt das Bier dezent. Positiv ist das man einw eiches Mundgefühl hat und das Bier sher süffig und frisch wirkt.

Zum Fazit: Ein Bier das wie ich finde im Geschmack oft schwankt und bei dem es darauf ankommt welche Nuancen durchkommen. Insgesamt eher Durchschnitt mit Tendenz nach unten. Hierfür gibts nur 2 Sterne auch wenn ich mir bewusst bin das es manchmal auch drei sein könnten.

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Hopfenfänger Rotbier

Heute ist Gründonnerstag. Das ist bekanntlich der Tag an dem Jesu mit seinen Jüngern sein letztes Abendmahl feierte. Zu trinken gab es damals zwar kein Bier, sondern Wein ,aber dennoch versuche ich hier einen Bezug zu einem Biertest herstellen. In der Kirche wird bei letzten Abendmahl das Blut Christi ebenfalls mit Wein symbolisiert. Den Bezug zum Bier lässt sich für mich nun über die Farbe herstellen, denn welche Farbe haben sowohl Blut als auch der verwendete Wein – genau es ist rot und daher befindet sich heute ein Rotbier im Test. Das Rotbier stammt von der Bremer Braumanufaktur einer noch recht jungen Bremer Brauerei die es sich zur Aufgaben gemacht hat andere Biere als Pils oder Export zu brauen. Genauer gesagt möchte sie alte Bremer Bierstile wieder aufleben lassen die zu Zeiten der Hanse in Bremen bekannt und beliebt waren und in der Zwischenzeit fast wieder in Vergessenheit gerieten. Einer davon ist eben jenes Rotbier.

Zur Optik: Bernsteingoldenes Bier mit rötlichem Stich. Es ist filtriert und hat nur einen sehr schwachen Schaum.

Zum Geruch: Rötlichmalzige Noten. Sehr viel Karamelll, ein wenig Gerste. Auch leichte Röstnoten hat man in der Nase. Zusätzlich wird alles noch von einer Fruchtigkeit die an Johannisbeeren erinnert abgerundet.

Zum Geschmack: Ein Bier das im ersten Eindruck vor allem durch seinen zartbittere Hopfennote besticht. Diese harmoniert sehr gut mit den leichte karamelligen Noten des Malzes, die vor allem im Abgnag zum tragen kommen. Ansonsten ist das Bier wie ich finde sehr sehr flach. Außer im Abgang hat das Bier nicht viel Geschmack. dort setzt allerdings schlagartig die bittere ein.

Zum Fazit. Ein Bier das für mich jetzt nicht besonders spektakulär rüber kommt und genauso schnell aus dem Gedächtnis verschwindet wie es kam. Hierfür gibts nur 2 Sterne. frohe Ostern wünscht julis Bierblog.

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Brlo Redlight Ale

Berlin ist mittlerweile wieder ein Zentrum des Bieres geworden. Waren vor ca. zehn bis Fünfzehn nur noch 2 Brauereien wirklich aktiv in der größten Stadt Deutschlands, so sind in den letzten Jahren etliche kleine Craftbrauereien wie Pilze aus dem Boden geschossen. Vor allem auch durch das internationale Flair bedingt, hat die Craftbeer Bewgung in Berlin besonders schnell Fuß gefasst. Denn im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, bietet sich in Berlin nunmal die Szene die offener gegenüber neuen Geschmacksrichtungen und international geprägten Bieren ist. Aus eben einer dieser neuen kreativen Brauereien stammt auch das heutige Testbier. Es stammt von der erst 2014 gegründeten Brauerei Brlo. Abgeleitet vom alten slawischen Namen der Stadt Berlin, hat sich die Brauerei in den letzten Jahren zu eine der top Bieradressen in Berlin entwickelt. Verkostet wird heute das redlight Ale, das lustigerweiße eigentlich aus einem fehlgeleiteten Brauversuch stammt. Da es aber dennoch geschmacklich so sehr überzeugte, das die Brauer hellauf begeistert waren kam es in die Flasche und steht nun vor mir auf dem Tisch. Das Redale hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Rotoranges und trübes Bier. Sehr schöner feinporiger weißer Schaum.

Zum Geruch: Fruchtiges beeriges Aroma in der Nase, Noten von Himbeere aber auch herbe grasige Töne. Zusätzlich tropische Einflüsse von Maracuja und Passionsfrucht.

Zum Geschmack: Sehr bitterer Nachgeschmack, der als erstes heraussticht. Im Antrunk kommen die Fruchtigen Noten zum Tragen. Alles eingebettet in ein feinmalziges Malzbett. Wirkt insgesamt sehr bekömmlich und leicht trinkbar. Feine hefie Noten runden den Geschmack ab. Man schmeckt aber nicht so richtig so richtig das red heraus. Es wirkt eher wie ein leichtes pale ale. Die fruchtigen Noten kommen leider auch nur noch sporadisch zum tragen. Sie äußern sich wenn dann auch nur in beeriger Natur. Die Herbe im Abgang bleibt jedoch bestehen. Sie ist auch nicht zu herb, sondern genau richtig dosiert, sodass sie dem Bier ein bekömmlich leichten Geschmack verleiht.

Zum Fazit: Ein erfrischendes Sommerbier ist es ja. Sehr spritzig und eine gute Bittere hat es. Es ist aber bis auf die Bittere nur noch ganz wenig andere Geschmack vorhanden. Vor allem gegen Ende wird es dann doch sehr wässrig. Hierfür gibts dann leider nur 2 Sternen.

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Berg Original hell

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem Portfolio der Ehinger Berg Brauerei. Die Brauerei ging aus einem Wirtshaus hervor, welches bereits seit 1468 besteht. Aus dem breit gefächerten Portfolio gibt es heute das Original hell im Test. Dieses schwäbische Helle hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Klares goldenes Bier. De Schaum ist für ein helles ganz in Ordnung

Zum Geruch: Getreidige Noten, die nach gerstig/erdig/grün riechen. Außerdem riecht es parfümig und ein wenig muffig. Riecht irgendwie nicht so richtig nach einem guten Bier.

Zum Geschmack: Der Geschmack ist zunächst einmal recht mild. Vom Malz kommt eigentlich gar nichts. Dafür hat man etwas Hopfen im Abgang. Eine leichte Süße schwingt im ganzen Bier mit, die aber wirklich nur sehr leicht ist. Irgendwie wirkt das Bier aber nicht ganz frisch und schmeckt ein wenig ledrig. Zusammengefasst ist dieses Bier zunächst einmal recht nichtssagend. Man hat immer wieder leichte Malzanflüge und im Abgang prickelt es leicht im Gaumen. Es kommt kurz etwas Hopfen durch. Wenigstens bestätigt sich dieser parfümige Geruch nicht wirklich im Geschmack und nach den ersten ein zwei Schlücken lässt auch das ledrige nach.

Zum Fazit: Ein recht unauffälliges Bier das absolut nichtssagend ist. Schmeckt zwar auch nicht wirklich schlecht, aber für den fiesen Geruch gibts Abzug. 2 Sterne.

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Kapuziner Winter Weissbier

Und schon brennt die 3te Kerze am Adventskranz. In einer Woche ist also Weihnachten. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Hinter dem heutigen 17ten Türchen des Adventskalenders verbirgt sich zur Abwechslung mal kein untergäriges Festbier sondern ein Weißbier. Ja, denn es gibt nicht nur untergärige Winterbiere sondern auch obergärige. Bestes Beispiel hierfür ist unser heutiges Testobjekt, die Kapuziner Winterweisse. Bei dem Namen Kapuziner denkt natürlich jeder zuerst an den bekannten Mönchsorden und Mönche und Klöster haben bekanntermaßen einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung unseres heutigen Bieres. Auch verbinden viel Menschen mit Mönchen ein wohlschmeckendes Bier, welches nach alter klösterlicher Rezeptur handwerklich hergestellt wird. Dementsprechend ist ein solcher auch auf dem Etikett zu sehen, jedoch ist das auch das einzige was dieses Bier mit Mönchen zu tun hat. Denn Kapuziner ist nichts anderes als die Weißbiermarke der Kulmbacher Brauerei, die diese seit 1987 herstellt. Der Mönch dient somit lediglich Marketingzwecken. Nun aber zum Bier: verkostet wird das Winter Weissbier. Ein Weissbier, das die Kulmbacher Brauerei für die kalten Tage braut. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Bernsteinfarbiges Bier. Es hat einen bräunlichen Einschlag. Schaumkrone ist in Ordnung, jedoch für ein Weizenbier ein wenig mickrig.

Zum Geruch: Sehr hefiges Aroma. Typischer Geruch nach Weizengetreide und Banane. Außerdem hat man etwas Vanille und Nelke im Geruch. Was negativ auffallt ist eine unangenehme Note die parfümig und nach Spülmittel riecht.

Zum Geschmack: Interessantes Bier. Hat einen feine hefige Note. Aber auch die typischen Bananenaromen sind vorhanden. Aufällig ist die würzige Note, die ein wenig an Nelke und stark an Vanille erinnert. Der Malzkörper ist in Ordnung, jedoch finde ich ihn ein wenig zu zurückhaltend und nicht kräftig genug. Es schwingt bei allem jedoch auch immer so eine parfümige Note mit. Ist mir insgesamt auch einfach zu hefig und ein wenig zu schal. Schmeckt nicht natürlich.

Zum Fazit: Es hat ein wirklich schönen beginn, jedoch lässt es dann ganz stark nach. insgesamt einfach zu schwach. mir auch zu hefig und schal. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

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Fischer’s Feschtbier

Und schon wieder ist ein Woche rum. Die Zweite Kerze am Adventskranz brennt, Weihnachten rückt immer näher und Morgen ist sogar schon wieder Halbzeit in der Adventszeit. Ein Glück, dass trotz der rasant voranschreitenden Zeit immer noch Momente für einen ausgiebigen Biertest bleibt. So verbirgt sich hinter dem heutigen elften Türchen mal wieder ein Bier aus der Region. Es geht nach Mössingen in die Nähe von Tübingen und ich kann behaupten: „Heute wird es richtig schwäbisch“. Denn unser heutiges Bier schreibt sich tatsächlich Feschtbier mit Sch. Hergestellt wird das ganze von Fischers Brauhaus, die auch die Neckarmüller Gasthausbrauerei am Tübinger Neckarufer betreibt. Die kleine, aber feine Familienbrauerei befindet sich seit 1938 im Besitz der Familie Fischer und stellt mittlerweile eine Palette von aktuell 14 Bieren her. Das Feschtbier hat einen Alkoholgehalt von 4,9% und ist damit für ein Festbier recht schwach.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Es ist sehr sprudelig und lebendig. Der Schaum ist auch recht sprudelig, jedoch nur einen cm hoch.

Zum Geruch: Leicht malziger Geruch. Insgesamt aber doch ein sehr moderater und milder Geruch. Die feinen malzigen Geruch sind eher süßlicher Natur.

Zum Geschmack: Sehr frischer und süffiger erster Eindruck. Auf der anderen Seite aber auch sehr mild und Abgang hat man so gut wie keinen geschmack. Es hat einen Hang zu Wässrigkeit, jedoch hat man immer eine ganz feine Malznote zusätzlich im Geschmack. Im Abgang hat man ganz feine, zartherbe Anklänge des Hopfens. Zusätzlich lassen sich leichte Apfelnoten ausmachen. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich der Eindruck. Zudem finde ich es im Hals leicht kratzig. Ansonsten hat das Bier nicht wirklich viel Geschmack und ist einfach doch recht wässrig, vor allem im Abgnag ist gar kein geschmack.

Zum Fazit: Naja, ein nicht wirklich spektakuläres Bier, das insgesamt einfach zu wässrig ist und bei dem wenig hängen bleibt. Außerdem wirkt es in den wenigen Geschmacksmomenten einfach auch ein bisschen zu kratzig. Schade für so ein schwäbisches Bier. Hier gibts leider nur 2 Stene.

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Schwaben Bräu Das Schwarze

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus dem reichhaltigen Sortiment von Dinkelacker Schwaben Bräu, nämlich das Schwarze. Das Schwarze soll ein klassisches Schwarzbier sein das angeblich durch seine feinen Malznoten besticht. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Tiefschwarzes Bier. Der leicht bräunliche Schaum ist nicht besonders üppig.

Zum Geruch: Feinherbe Noten. zusätzlich auch leicht karamellige Noten. Bei ganz intensivem Riechen kommen feinen Röstnoten in die Nase die aber sehr dezent sind. Insgesamt geruchlich für ein Schwarzbier doch sehr flach.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist doch überraschend süßmalzig und nicht unbedingt schwarzbiertypisch. Erst im Nachgang kommen dann feine Röstnoten in den Mund, die aber dennoch von einem doch recht moderaten Malzgschmack begleitet werden. Schmeckt eigentlich erstmal wie ein normales Bier, bis auf einen etwas stärkere Hopfenton und eine im Abgang etwas dezente Röstnote. Bis auf die leichten Röstnoten im Abgang schmeckt man eigentlich nicht einen wirklichen Unterschied zu hellen Bieren. vor allem der süßmalzige Antrunk macht einen stutzig und ist einfach nicht schwarzbiertypisch. Daher bin ich mir nicht ganz sicher ob dieses Bier wirklich wie ein Schwarzbier gebraut wurde oder einfach nur mit Farbebier dunkel gemacht wurde.

Zum Fazit: Naja nicht wirklich überzeugend dieses Bier, da fast alle Charakteristika eines Schwarzbiers fehlen. Da es aber trinkbar ist und nicht eklig schmeckt gibt es immerhin 2 Sterne, wenngleich es eigentlich am Thema vorbei gebraut wurde.

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Pyraser Landbier Helles

Ein kleines Dorf im Frankenland ist für sein gutes Bier bekannt. Dies ist der Werbespruch der Pyraser Brauerei. Und an diesem ist auch etwas dran, denn das kleine Dorf Pyras ist, sofern es überhaupt jemandem bekannt ist, wenn dann nur für sein Bier bzw. die Brauerei bekannt. Vor kurzem war ja schon das Pils im Test und nun kommt also das Landbier. Das Landbier ist ein Helles Exportbier. Auf dem Rückenetickett ist eine schöne Geschichte über das Bier und einen Zimmermann bei dem es heißt, es sei „ein Bier wie ein Dachstuhl“. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Es hat einen sehr schönen Schaum.

Zum Geruch: Riecht sehr getreidig. Aber eher grün getreidig. Sogar mit leichter Röstnote. Schon sehr grasig und erdig das Aroma in der Nase. Auch ein wenig ledrig und irgendwie leicht muffig kommt es daher.

Zum Geschmack: Sehr würzig das Bier, vor allem getreidige Noten. Man schmeckt sofort, dass es ein wenig kräftiger ist als ein normales Helles. Diese erdigen und leicht muffigen Noten sind im Geschmack zum Glück nicht so extrem und kommen erst im Nachgang zum tragen, dort wechseln sie sich mit grasigen Hopfenoten und einer leicht befremdlichen Süße ab. Diese ist in sofern befremdlich, als dass sie viel zu süß wirkt und so das Bier nicht so wirklich schmackhaft machen. Nachdem man im Antrunk fast gar keinen Geschmack hat, kommt sofort diese Süße, die schon fast ein wenig zu penetrant ist. Im Nachgang wirds dann immer hopfiger und man hat schon eine herbe Färbung am Gaumen. Jedoch ist dieses bier allgemein eher eine Mischung aus einem extrem wässrigen Antrunk und einer ab dem Gaumen viel zu penetranten Malzsüße.

Zum Fazit: Naja, kein so mega gutes Bier. Es hat zwar eine recht gute Hopfennote, aber der Malzeinsatz ist schon eher unpassend. Es ist zum einen am Anfang mega wässrig, bevor es dann im Abgang viel zu süß wird. Außerdem kommt immer mal wieder dieser komische ledrige und erdige Geschmack durch. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

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Bayreuther Aktien Original

Im heutigen Biertest geht es mal wieder ins Oberfränkische Bayreuth. Dort, in der Stadt Richard Wagners, sitzt auch die Bayreuther Bierbrauerei, von der schon einmal ein Bier im Test war. Das Bier wird auch nicht mehr von der Bayreuther Bierbrauerei gebraut, sondern ist mittlerweile vielmehr eine Marke der Maiselbrauerei. Von den drei Bieren die es unter der Marke Aktien gibt wird heute das Original verkostet. Es ist ein Exportbier mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Mit einer schönen weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Würzig, malziger Geschmack. Aber auch leicht erdige und karamellige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Ganz komischer erster Eindruck, der vor allem viel zu süß schmeckt. Außerdem schmeckt es recht grün und wirkt überhaupt nicht ausgereift. Zusätzlich ist da noch eine seifige und ledrige Komponente. Irgendwie hatte ich dieses Bier besser in Erinnerung. Im Abgang hat man dann leicht bittere Noten, die ein harziges und grasiges Aroma haben. Der Nachgeschmack wirkt dann leicht karamellig und würzig, jedoch auch viel zu süß und irgendwie pappig. Einfach viel zu süß dieses Bier. Gegen Ende legen sich aber die wirklich ekligen Geschmäcker aus den ersten paar Schlücken und es wird genießbarer. Es ist dann nicht mehr ganz so ledrig und pappig und auch die Kohlensäure wird moderater. Jedoch ist es nach wie vor viel zu süß und wirkt nicht ganz ausgereift.

Zum Fazit: Man muss sagen die ersten zwei drei Schlücke schrecken ab, aber danach wird es deutlich besser und auch genießbarer. Dennoch könnte dieses Bier wohl einen längere Lagerzeit gebrauchen. ich hatte dieses Bier auch irgendwie ein wenig besser in Erinnerung, vielleicht habe ich ein schlechte Flasche erwischt. Eventuell werde ich es später nochmal korrigieren. Aber so gibt es heute erst einmal 2 Sterne.