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Biermanufaktur Engel Bock Dunkel

Neben Festbieren haben in der dunklen Jahreszeit auch Bockbiere wieder Saison. Von der Biermanufaktur Engel aus Crailsheim habe ich die dunkle Starkbierversion heute bei mir im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen cremigen, leicht bräunlich angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Röstige Aromen hat man in der Nase. Dazu kommt dieser brotige und etwas grünlich erdige Geruch. Etwas Lakritze ist zusätzlich noch dabei.

Zum Geschmack: Ein komischer erster Eindruck. Im Antrunk finde ich es ein wenig alkoholisch bitter, bevor dann etwas röstige Noten kommen, die im Abgang in cremige, süßliche Noten übergehen, die Ansätze von Milchschokolade haben. Irgendwie mache diese aber eher einen etwas buttrigen Eindruck. Auch im weiteren Trinkverlauf empfinde ich das Bier irgendwie ein wenig zu süßlich und immer mit einer mit so einer alkoholisch wirkenden Note im Abgang.

Zum Fazit: So richtig warm werde ich mit dem Bock nicht. Auf der einen Seite empfinde ich ihm schon als ein wenig zu süß. Auf der anderen Seite kommt im Abgang eine Bitter hinzu dir mir ein wenig zu alkoholisch ist. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Marstons Pedigree

Pedigree. Bei diesem Namen denken die meisten doch zunächst einmal an Hundefutter. Aber Bier? In England dürfte dies wohl ein klein wenig anders aussehen, den Pedigree ist eines der Flaggschiffe der Martsons Brewery aus Burton upon Trent, einer der größten im gesamten Vereinigten Königreich. So ist das Pedigree auf der Insel weit verbreitet und in vielen der über 1000 zur Brauereigruppe gehörenden Pubs erhältlich. Seit 2024 gehört überigens ein Teil der Marstons Brewing Company, 40% um genau zu sein, zum dänischen Brauriesen Carlsberg. Stilistisch ist das Bier ein Amber Ale und wie für englische Ales üblich ist der Alkoholgehalt mit 4,5% eher geringer als man dies in Deutschland kennt.

Zur Optik: Ein rot bis kupfernes, leicht trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig beeriges Aroma hat man in der Nase. Ich habe vor allem Brombeere und Johannisbeere. Dazu kommen röstig angehauchte Malznoten.

Zum Geschmack: Ein harzig hopfiger Geschmack, bei dem auch die zu riechenden beerigen Aromen eine Rolle spielen. Man hat eine prickelnde Kohelnsäure, die fast ein wenig zu viel ist. Der Körper ist da aber einigermaßen schlank und so ist das Bier auch leicht wässrig. Im weiteren Trinkverlauf hat man ein Mix aus herben und etwas röstigen Malznoten. Hintenherraus verliert das Bier aber etwas von seinem Geschmack und wird immer ein wenig mehr geschmacksloser.

Zum Fazit: Ich weis nicht. Ein wenig fad ist das Bier schon. Es hat durchaus röstige Noten und auch eine etwas trockene Hopfenbittere am Gaumen. Insgesamt fehlt es dem Bier aber vor allem an Substanz und Körper. Von mir gibt es daher auch nur 2 Sterne, auch wenn das an dieser Stelle vielleicht ein bisschen zu hart ist.

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Mythos Premium Lager

Wer schon einmal in Griechenland im Urlaub war, wird mein folgendes Testbier wohl kennen. Aber auch hierzulande findet es sich im ein oder anderen griechischen Spezialitätengeschäft wieder. Die Rede ist natürlich vom Mythos Premium Lager. Das Bier, welches heute eine der am meisten getrunkenen Marken im Land des Ouzos ist, hat dabei noch gar keine so große Historie vorzuweisen. Erst im Jahre 1997 wurde die Marke von der Mythosbrauerei, die in der Nähe von Saloniki ansässig ist, in den Markt eingeführt. Obwohl in Griechenland auch Bier ein relativ beliebtes Getränk ist, mangelt es lange an starken einheimischen Biermarken. Hauptsächlich niederländische und deutsche Biermarken beherrschten den einheimischen Markt. Mit Mythos wurde versucht dies zu ändern und wieder eine starke eigene Marke am Markt zu platzieren, was in der Folge auch gelang. Heute ist die Brauerei eine Marke im Portfolio vom Carlsberg aus Dänemark. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein realativ neutrales, getreidiges Bier. es riecht ein wenig metallisch. Ansonsten gibt das Bier geruchlich nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein typishes Standardlagerbier einer Großbrauerei. Man hat eine gewisse prickelnde Kohlensäure, die etwas im Rachen kitzelt und etwas Herbe des Hopfens. Der Malzkörper klingt wenn dann überhaupt nur sehr leicht an, sodas die Malzsüße so gut wie gar nicht zu schemcken ist. Außerdem wirken die Hopfenoten im Abgnag leicht metallisch und es kratzt ein wenig im Hals.

Zum Fazit: Ein typisches Standardbier, das nach nicht viel schmeckt. Dazu ist es auch noch leicht kratzig und etwas metallisch. Ein Stern wäre hier zu hart, da man es durchaus trinken kann. Mehr als 2 sind hier aber auch wirklich nicht möglich, daher bleibt es bei 2 Sternen für das Mythos Lager.

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Biergarten Urig Würzig Hell

Die Sudmeister GmbH aus Idar-Oberstein verteibt Biere und Biergeschenkboxen zu unterschiedlichen Themen. Die Biere die sie dabei vertreibt braut sie aber nicht selbst. Meist verwendet sie dazu ausgewählte Biere von unterschiedlichen Brauereien, vorwiegend aus Bayern. Ein paar Biere lässt sie aber auch als Lohnabfüllung speziell für ihr Unternehmen produzieren. Unter anderem mein heutiges Testbier, das Biergarten Urig-Würzig-Hell. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertres goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht muffig erdig in der Nase. Dazu kommen natürlich getreidige Noten.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem doch irgendwie recht unangehmen Beigeschmack. Insgesamt ist das Bier geschmacklich aber eher noch recht neutral. Nach ein, zwei Schlücken ist dieses unbehangliche Mundgefühl vorbei und im Abgnag wird es wieder etwas herber. Jedoch ist es dann immer noch eher nchtssagend.

Zum Fazit: Ein, zwei Schlück braucht man um mit dem Bier warm zu werden, dann kommt aber ehrlicher Weise geschmacklich auch nicht mehr viel. So kann ich dem Bier nur 2 Sterne geben.

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Eichentaler Lagerbier Hell

Für die Pro Getränke GmbH aus Eggenfelden wird von der Passauer Brauerei Hacklberg die Marke Eichentaler gebraut. Wie es sich für bayern gehört ist das Bier stilistisch ein klassisches helles Lagerbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldnes Bier. Es hat einen wirklich sehr sehr ordentlichen Schaum, so das sich das Bier nicht auf einmal ins Glas gießen lässt.

Zum Geruch: Es riecht kernig getreidig. Eine leicht ölige Komponente mit etwas metallischen Beigeruch kommt dazu. Insgesamt sind aber die malzig brotigen Noten im Vordergrund.

Zum Geschmack: Zunächst handelt es sich um ein recht geschmacksneutrales Bier. Es hat nicht wirklich intensiven Geschmack in irgend eine Richtung. Hier und da kommt mal ein wenig das mMalz durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier sehr weich und leicht im Mundgefühl. Gerade in Richtung Abgang und vor allem dann im Nachgang wird das Bier aber schon auch sehr wässrig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Es ist wirklich sehr langweilig und bisweilen sogar schon wässrig.

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Braustolz Bock dunkel

Winterzeit ist auch Bockbierzeit. Von der Chemnitzer Biermarke Braustolz habe ich im folgenden Biertest ein dunkles Bockbier. Der Alkoholgehalt des Starkbieres liegt bei 6,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher neutraes Aroma. Es kommen leicht röstige Töne auf.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das im ersten Eindruck tatsächlich nicht besonders auffällt, außer durch einen kräftigen Malzkörper. Dazu kommt ein und doch süßlicher Abgang, der aber einen ein wenig unangehem zuckrigen Nachgang hat. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es doch ein eher zu süßliches Bier, das für nicht so recht stimmig wirkt. Ja es hat auch etwas Rlstaroma und noten die an lakritze erinnern. Mir ist das alles aber zu mächtig und zu süßlich.

Zum Fazit: Auch dieser Bock überzeugt mich nicht wirklich. Er ist viel zu süß und der mächtige Malzkörper missfällt mir schon ein wenig. Es gitb hier keinen wirklichen Gegenpart und von mir gibt es daher nur 2 Sterne.

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Zipfer Kellerbier

Zipfer ist eines der am meisten getrunkenen Biere in Österreich. Von der oberösterreichischen Brauerei habe ich heute ein Kellerbier im Test, welches noch gar nicht so lange am Markt ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und getreidig. Es ist aber insgesamt geschmacklich zurückhaltend und eher neutral.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das geschmacklich eher leicht ist. Den Malzkörper nimmt man nicht ganz so kräftig wahr. Es hat eine ganz feine, leichte Hopfenaromatik am Gaumen, die aber nur gering ausgeprägt ist. Es ist ein eher nichtsagendes Bier, das bis auf diese leichte Hopfenaromatik am Gaumen nicht so viel an Geschmack mitbringt. Es ist auch im Körper ein Bier, das sehr dünn wirkt und im Nachgang fast schon etwas wässrig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr langweiliges Kellerbier. Geschmacklich sicherlich in Ordnung und es hat kein Fehlaroma, auf der anderen Seite aber auch komplett nichtssagend, ohne besonders viel Geschmack. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. Da es aber wirklich viel bessere Kellerbiere gibt, bekommt das Bier von mir 2 Sterne.

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Wittmann Edel Pils

Mein nächster Biertest führt mich nach Landshut. Eine der beiden Brauereien die es heute noch gibt ist die Brauerei Wittmann. Ihre Wurzeln hat die Brauerei in der Braustätte zum Dräxlmair, deren erste Erwähnung auf das Jahr 1616 datiert. 1862 gelangt diese Braustätte in die Hände der Familie Wittmann, die zuvor die Brauerei Zum Heiß übernommen hatten und nun beide Betriebe zusammenlegten. Die Brauerei hat sich inzwischen zu einer der größten Brauereien in Niederbayern entwickelt ist dabei aber immer im Besitz der Familie Wittmann geblieben. Ganz untypisch bayerisch werde ich als erstes Bier der Brauerei das Edelpils verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein sehr helles, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen durchaus leichten Hopfengeruch.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt druchaus hopfig und hat einen floral-aromatischen Abgang. Jedoch schwingt auch ene gewisse Restsüße mit, die ich nicht so recht passend finde. Das Bier hat eine schöne aromatsiche Hopfenblume am Gaumen. Der Nachgang wird jedoch etwas süßlich und es bleibt so ein süßlches matellisch-pappiges Mundgefühl am Gaumen über. Das Bier hat einen schlanken Malzkörper und eine feinhopfigen Abgang. Die am Anfang noch starke Restsüße nimmt im weiteren Trinkverlauf ab und ist dann nicht mehr so störend. Die Kohlensäure prickelt gut, ist aber moderat.

Zum Fazit: Naja das Bier fängt sich zumindest im weiteren Trinkverlauf. Für ein Pils hat mir dieses Bier aber dennoch eine zu hohe Restsüße und auch das etwas metallische Mundgefühl stört. Von mir gibt es 2 Sterne.

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EKU Pils

Von der Kulmbacher Biermarke EKU die zur Kulmbacher Brauereigruppe gehört werde ich im folgenden Biertest das Pils vorstellen. Einst war die Erste Kulmbacher Aktienbrauerei eine der 4 großen Kulmbacher Brauereien. Insbesondere mit der Reichelbräu verband sie dabei seit jeher eine besondere Rivalität. Nachdem die Reichelbräu in den 80er Jahren die beiden anderen Kulmbacher Brauereien übernommen hatte, versuchte die EKU mit Aufkäufen und Übernahmen in ganz Deutschland, ab Mitte der 80er Jahre ebenfalls zu wachsen und die Reichelbräu zu überflügeln. Dies erwies aber letzlich als falsche Strategie und führte Mitte der 90er Jahre in die Insolvenz. Ausgerechnet die Reichelbräu witterte nun ihre Chance, übernahm die EKU aus der Konkursmasse und gründete daraufhin schließlich die Kulmbacher Brauereigruppe, die heute wiederum zur Paulaner Gruppe gehört. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige herbe Note hat das Bier. Dazu kommt etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein herb frisches Aroma, welches jedoch nur sehr leicht anklingt. Ansonsten ist es recht mild und doch reltiv geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkevrlauf ist es eher leicht süßlich. Der Hopfen kommt nur sehr sehr spärlioch zum Zug. Gegen Ende wird es etwas herber, dennoch ist es eher lasch, wenn man den Gesamteindruck des Bieres betrachtet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ein soch sehr lasches und langweiliges Pils ohne Charakter. Es ist wirklich sehr mild, ganz leicht süßlich und nur im Abgang hat man ganz leichte Hopfennoten.

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Warburger Pils

Dem Warburger Pils, dem Klassiker im Sortiment der Ostwestfalen wird sich mein folgender Biertest widmen. Gegründet wurde die Brauerei im jahre 1721 von Jodokus Kohlschein. Bis zum heutigen Tage ist die Brauerei im Besitz der Familie verblieben und wird heute von Michael und Franz-Axel Kohlschein geleitet. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat keksig buttrige Hopfennoten. Dazu kommen florale Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe eine durchaus präsente Hopfennote, jedoch finde ich dieses Bier insgesamt eher ein wenig mild. Vor allem der Nachgang hat dann schon fast eher mit einem süßlichen Malzaroma zu kämpfen. Ja es kommt etwas Hopfen durch, der auch aromatisch ist, aber er ist einfach nur kurz vorhanden und der Ab- und vor allem Nachgang ist mir für ein Pils einfach viel zu süß. Das Bier ist insgesamt nicht so recht überzeugend, sondern irgendwie einfach zu süßlich und nicht hopfig genug für ein Pils. Der Körper ist schlank und die Kohlensäure prickelt ganz angenehm.

Zum Fazit: Ein eher mild-hopfiges Pils, das mir persönlich einfach ein zu stark süßliche Malznote hat. Man kann es gut trinken, aber so richtig als Pils nehme ich es nicht wahr. Der Hopfen ist in Ansätzen gut vorhanden und verleiht dem Bier eine gewisse Würze, hier muss aber deutlich mehr kommen, wenn das als Pils durchgehen soll. Das gibt 2 Sterne. Dies erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas hart, da das Bier an sich nicht schlecht ist, aber ich hatte hier ein Pils erwartet und kein Lagerbier oder Helles.