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Auerbräu Johann Auer Weissbier Bock

Noch immer befinden wir uns in der Fasten- und damit auch Starkbierzeit. Während in München auf dem Nockherberg der Salvator fließt, wird in Rosenheim bei der Auerbräu in dieser Zeit beim Starkbierfest ein Weisser Bock getrunken. Was keiner weiß, beide Brauereien gehören zu ein und dem selben Konzern, nämlich der Schörghuber Gruppe und so findet sich auch auf dem Rosenheimer Starkbierfest auch der untergärige Doppelbock aus München. Im folgenden Test soll es aber um sein obergäriges Pendant aus Rosenheim gehen, den ich im folgenden Test nun vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr intensives pflaumiges Aroma habe ich in der Nase. Dazu kommt etwas Schokolade und eine sehr sehr reife Banane.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr reifes Bier mit einen zunächst etwas trockenen Charakter. Die Kohlensäure prickelt zunächst recht auffällig, jedoch ist da auch eine gewisse alkoholische Note im Geschmack erkennbar. Im Nachgang gesellen sich ganz leichte Schokonoten im Geschmack hinzu. Man hat gewisse schokoladige Noten die mal mitschwingen, aber für einen Weizenbock ist es eher noch ein bisschen zurückhaltend und auch nicht so vielschichtig und tiefgründig. Man hat einen kräftigen Malzkörper und diesen spürt man auch, aber geschmacklich ist es einfach etwas bieder.

Zum Fazit: So ganz überzeugt hat mich dieser Weizenbock nicht. Er ist zwar ganz solide, aber auch ein wenig alkoholisch und nicht ganz so tiefgründig wie andere Biere dieses Stils. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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