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Moritz Fiege Bernstein

Im nächsten Test geht es für mich nach Bochum, mitten ins Herz des Ruhrgebietes. Nebn Kohlen, Stahl und Fußball ist die Region kulinarisch vor allem für die Currywurst und die damit zusammenhängende Imbisskultur bekannt. Doch welches Getränk eignet sich am besten zu Ruhrpottklassikern wie dem zuletzt stark gehypten Taxi-Teller? Die Antwort kann hier natürlich nur Bier lauten und auch da hat der Pott einiges zu bieten. Neben den bekannten Industriebieren, die zumeist aus Dortmund stammen, hat im Pott aber durchaus auch noch die ein oder andere Privatbrauerei überlebt, wie zum Beispiel die Brauerei Moritz Fiege in Bochum. Von dieser verkoste ich nun ein Lagerbier namens Bernstein, das einen Alkoholgehalt von 4,7% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier verfügt über einen karamellig brotigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ein erfrischendes, keksig karmalliges Bier. Das kjaramellige kommt vor allem gegen Ende noch deutlicher durch. Im Nachgang ist mir das Bier ein wenig zu teigig, hier könnte es durchaus noch würziger sein. Der Antrunk prickelt noch recht gut. Im Abgang wird es dann malzig. Die Kohlensäure könnte aber dennoch noch etwas mehr sein. Im Körper ist das Bier durchaus eher schlank, auch wenn vor allem der schöne Karamellgeschmack auch bis zum Ende hin noch lange präsent ist. Gegen Ende setzt dann auch eine leichte Hopfenwürzung am Gaumen ein. Im Abgang prickelt es zudem noch recht schön und lange nach.

Zum Fazit: Ein solides und durchaus leckeres Ber. Der Name ist hier Programm und vor allem die schönen Karamellnoten überzeugen. Aber das Bier hat auch seine schwächen und so finde ich das es hier etwas an Kohlensäure und Hopfen fehlt. Von mir gibt es 3 Sterne.

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