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Gruibinger Keltengold

Als Lieblingsbier der Keltenfürsten, so vermaktet die Gruibinger Lammbrauerei ihr Keltengold. Das die Kelten selbst Bier kannten und es auch zu brauen wussten ist hinlänglich bekannt und bewiesen. Natürlich war das Bier der Kelten aber sicherlich ein etwas anderes, als das was wir heute unter einem Bier verstehen. Daher darf durchaus bezweifelt werden ob das Keltengold auch wirklich dem Geschmack der Keltenfürsten entsprochen hätte. Damals kannte man noch kein Reinheitsgebot und auch zur Würzung des Bieres wurden neben Hopfen allerlei andere Kräuter und Pflanzen verwendet. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt in jedem Falle bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen guten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma der eher süßlichen, leicht teigigen Art zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches, fast schon ins zuckrige gehende Bier. Vor allem der abgang wirkt zunächst sehr süß. Dazu kommt eine gewisse erdige Note. Hopfen ist nicht wirklich vorhanden und so hat das Bier insgesamt eine eher schwache Würzung. Der Malzkörper des Bieres hingegen ist eher schlank gehalten. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann nicht mehr süß, sondern wird dann angenehm milder und immer bekömmlicher. Die Kohlensäure ist hier moderat dosiert und macht das Bier angenehm süffig.

Zum Fazit: Ein durchaus süffiges Bier, das mir im ersten Moment aber etwas zu süß ist. Es wird dann im weiteren Trinkverlauf durchaus milder und damit auch bekömmlicher. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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