Ins Münsterland, genauer gesagt nach Steinfurt, nordwestlich von Münster führt mich mein nächster Biertest. Dort braut die Brauerei Rolinck schon seit 1820, als Alexander Rolinck den Betrieb gründete. Bis zum Jahre 2007 verbliebt der Betrieb im Besitz der Familie Rolinck, wurde dann aber an die Krombacher Brauerei verkauft. Diese investierte viel in den Standort und so ist sie heute eine der größten und modernsten Brauereien der Region. Das Sortiment der Brauerei ist dabei recht überschaubar und das Pils mit weitem Abstand die bekannteste Sorte. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.
Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Ein leicht hopfiges Aroma. Es riecht auch etwas floral.
Zum Geschmack: Ein hopfiges, pilsiges Aroma zeigt sich hier in der Nase. Es ist im ersten Eindruck durchaus mild und hat im Abgang auch leicht süßliche Malzaromen, die dann auch im Nachgang hängen bleiben. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher milderes Pils, das geschmacklich aber dennoch gut schmeckt, und bei weitem nicht wässrig wirkt. Die Hopfenaromatik könnte aber noch etwas bitterer sein und so mehr Würze in das Mundgefühl bringen.
Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist solide, könnte aber geschmacklich durchaus noch etwas mehr Aromatik vertragen. Insbesondere der Hopfen ist doch etwas lasch.