Im heutigen Biertest geht es dieses mal in die sächsische Landeshauptstadt nach Dresden. Wobei die Geschichte meines heutigen Bieres eigentlich in Kolumbien beginnt. Denn als 4 Studenten im Auslandssemester in Kolumbien aus Mangel an alternativen anfingen in einer kleinen Brauerei selbst ein Pils zu brauen, merkten sie recht schnell, dass das von ihnen gebraute Bier nicht nur ihnen selbst schmeckte. Zurück in Deutschland reifte nun die Idee ein eigenes Brauprojekt zu starten, was darin mündete, das sie in der Dresdener Neustadt eine eigene kleine Brauerei eröffneten. Da die eigene Brauerei schnell zu klein wurde, wird das Bier mittlerweile von der Hartmannsdorfer Brauerei vertrieben. Der Alkoholgehalt beträgt 5,0%.
Zur Optik: Es ist ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb und der weiße Schaum ist durchaus sehr ordentlich.
Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma, das sehr süßlich zitroninig und nach Orange reicht. Es ist wirklich sehr schön fruchtig.
Zum Geschmack.: Wenn man den ersten Schluck nimmt ist man wirklich überrascht, den man könnte meinen man würde ein Radler trinken. Es schmeckt so extrem zitronig und nach Orange was ich bisher noch nicht so in einem Pils hatte. Es ist überhaupt nicht säurlich oder zitronig Bitter, sondern wirklich fruchtig süß. Im Antrunk prickelt es kurz auf der Zunge. Ich finde jedoch die kohlensäure zunächst noch etwas zu wenig. Auch könnte es vom Hopfen her, wenn es sich um ein Pils handelt bitterer sein. Selbst wenn diese Fruchtigkeit wirklich angenehm überrascht und dieses Bier sehr bekömmlich macht.
Zum Fazit: Ein recht abwechslungsreiches Bier, das vor allem durch die fruchtigen Aromen zu überzeugen weiss. Ich gebe für dieses Pils gute 4 Sterne.