Heute ist der 1. Dezember damit beginnt die Weihnachts und Adventszeit dieses Jahr. Für viele öffnet sich damit heute auch das erste Türchen am Adventskalender. Diese wiederum gibt es ja mittlerweile zu allerlei verschiedenen Themen mit den unterschiedlichsten Inhalten, natürlich auch mit Bier. Auch Ich hatte schon des öfteren einen Bier Adventskalender. Dieses Jahr möchte ich jedoch einmal im Bierblog eine Art Adventskalender starten und zwar wie folgt: Jeden Tag wird es einen neuen Biertest geben und zwar vornehmlich über ein Bier das mit Weihnachten zu tun hat. Gott sei dank bringt inzwischen fast jede Brauerei ein Fest und/oder ein Bockbier zur Weihnachts bzw. Winterzeit auf den Markt. Das freut natürlich Bierliebhaber wie mich, handelt es sich dabei doch meist um vorzügliche Spezialitäten, auf die man sich das ganze Jahr freut. Beginnen möchte ich dabei mit einem Bier der Berg Brauerei aus Ehingen. Hier braut man, der Tradition des legendären Ulrichsbier folgend, zur Kalten Jahreszeit auch den entsprechenden Bock, den Sankt Ulrichsbock. Mit seinen 7,1% Alkohol ist er schon ein ordentliches Pfund.
Zur Optik: Mattgoldenes Bier mit bernsteinfarbenem Ton. Es ist klar filtriert, hat aber so gut wie keinen Schaum.
Zum Geruch: Malzige und Alkoholische Noten hat man als erstes in der Nase. Hat eine leicht beerige Note die hauptsächlich nach Erdbeere riecht.
Zum Geschmack: Sehr intensives Bier, da zuerst einmal durch seine erstaunliche Milde auffällt. Was aber auch auffällt ist eine schöne Erdbeernote, die vor allem im Nachgang durchkommt. Aber auch ein wenig eine alkoholische Note hat dieser Bock, die jedoch nicht anfangs wirklich störend sind und nur dem Abgnag einen kurzen bitteren Moment verleihen. Ein weiterer positiver Punkt ist, das dieses Bier trotz des hohen Alkoholgehalts nicht schwerfällig wirkt, sondern doch recht süffig und gut trinkbar. Fast schon gefährlich wie frisch und süffig dieses Bier ist. Mit weiterem trinken nimmt die Alkoholische Note leider ein wenig zu und wird ein wenig unangenehm. Sie macht aber den frischen leichten Grundcharakter des Bieres nicht wirklich kaputt. Bleibt über den ganze Trinkverlauf überraschend mild, vor allem von der Malznote ausgehend, die nur sehr dezent auftritt
Zum Fazit: Ein recht milde leicht wirkendes Bockbier. Es fehlt ihm ein wenig an Charakter, wirkt aber aber auf der anderen Seite recht frisch und süffig. Auch der Alkoholische Geschmack empfinde ich ein wenig störend. Insgesamt könnte es für eine Bockbier einfach noch ein wenig mehr Charakter haben. So reichtes es nur zu 3 Sternen, den es ist einfach zu mild für einen Bock.